Ein Drogeninformationstag

Samstag, 19. Oktober 2013

Text von Hallie Scarbrough, Grade 9 (American Program). Übersetzung von Christiane Ristow.

Gestern war kein normaler Schultag für uns SchülerInnen an der Ecole. Zwei Gesundheitsberater von Contact Interlaken waren den ganzen Tag bei uns und wir lernten etwas über Drogen und Drogensucht.

Der Tag begann im Grossen Saal und wir befassten uns mit Drogensuchtstatistiken bei Jugendlichen. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen auf und gingen den Berg hinauf zum Kongresssaal Hasliberg, wo wir einen Hindernisparcour durchlaufen konnten. Dazu setzten wir uns spezielle Brillen auf, die unser Sehvermögen beeinträchtigte und wir sahen verschwommen und verdunkelt. So wurde ein Rausch vorgetäuscht und wir testeten unsere motorischen Fähigkeiten, indem wir Scooter fuhren, auf einer geraden Linie entlang liefen und uns Bälle zuwarfen. Es war sehr unwirklich und wir verstanden wie schwierig es ist, all diese Dinge zu tun, ohne klar sehen und denken zu können.

Danach schauten wir Interviews mit Jugendlichen an, die Drogen konsumiert hatten und erzählten, wie das ihr Leben beeinflusste. In den folgenden Gruppengesprächen tauschten wir uns über die Filme aus: Was hatten wir gelernt,, warum kommen Jugendliche mit Drogen in Berührung und wie können wir mit Problemen umgehen, ohne zu Drogen greifen. Ich hatte das Gefühl, dass unser Gespräch wirklich ehrlich und intensiv war. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass der Drogeninformationstag uns sehr viel Wissen über die Gefahren von Drogen und Drogensucht vermittelt hat.

Unten: Harry, der mit der Simulationsbrille versucht, die Linie entlang zu laufen.

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