Instrumentenbau

Mittwoch, 07. Oktober 2015

von Martyn Bryant, Foto von Parkash Matharu

Nach der Vier-Tage-Wanderung sind wir wieder im Schulalltag angekommen und unsere SchülerInnen haben Gelegenheit, weiter an Ihren Nachmittags-Projekten zu arbeiten. Zwei unserer beliebtesten Nachmittagskurse sind dabei unbestritten der Instrumentenbau und die Holzwerkstatt.

Je nach Vorstellung und Ziel können sich die SchülerInnen für den Bau der einfacheren - aber immer noch anspruchsvollen - Sopran-Ukulele, ihre grössere Cousine, die Tenor-Ukulele, oder die richtig grosse Gitarre entscheiden.

Da die SchülerInnen zu verschiedenen Zeiten mit ihren Instrumenten begonnen haben, befinden sie sich alle in verschiedenen Bauphasen: Vom Zuschneiden des Korpus oder des Schalllochs über die Gestaltung des Halses und Griffbretts oder des Bundes, bis hin zum magischen Moment wenn die Saiten aufgezogen werden und das Instrument zum ersten Mal erklingt.

Micha bringt unendliche Geduld und professionelle Unterstützung mit. Er überblickt und betreut den gesamten Bau aller Instrumente gleichzeitig und ist stets zur Stelle, wenn Hilfe und Unterstützung gefragt sind. Dabei hört man ihn in mindestens vier Sprachen sprechen, wobei ich stark vermute, dass er noch mehr Sprachen auf Lager hätte. Natürlich folgt dem Bau dann das Erlernen des Ukulele-Spiels. Aber das ist der viel einfachere Teil des Projekts, versteht sich.

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