Zurück zur Hauptseite des Geheeb-Archivs

 

Zurück zur Korrespondenzübersicht

 

 

 

L      M 

 

 

 

Lachmann, Vera R., Mitarbeiterin in der OSO, 1 Couvert, ca. 30 Briefe und Karten 1931/79. Ein Brief von Paul Geheeb am 5.11.31 über seine Abwesenheit von der Schule, über die evtl. Einstellung eine von V.Lachmann empfohlenen Musikerin, über die fast völlig gesundete W.Felce, die er am Freitag in Zürich gesehen habe; einige Briefe von Edith über eine Gedenkschrift über Erika Weigand. Lebendige Korrespondenz.

 

Lachmund, Alice, 1 Couvert, 10 Briefe, Karten, Telegramm 1924/30 u.a. über einen beglückenden Besuch in der OSO. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Laemmel, Rudolph, Dr. Gastmitarbeiter OSO 1914/15, 1 Couvert, ca. 25 Briefe 1914/16 an P. und E. Geheeb, M. Cassirer, I. von Scholz ua, sowie einige Briefe von P. und E. Geheeb an M. Cassirer, einige Briefe von M. Cassirer an R. Laemmel etc. zuerst über mitarbeit, ab Sommer 1915 über Unstimmigkeiten, Geldforderungen etc.; ferner ein Aufsatz von Laemmel über die Anfänge seines Reformgymnasiums in Zürich ("Von den Anfängen der Schule", aus: Herrn Direktor S. Weyland zum 75. Geburtstag, H.Börsigs Erben AG, Zürich, Mai 1954,6 Seiten) und ein Brief des Zürcher Staatarchives 1998 mit einigen Lebensdaten zu Laemmel

 

Lafond, Jeanne, Freundin aus den letzten Wochen auf Wyk, 5 Couverts, ca. 1900 bis 1955 viele verliebte, sehnsüchtige Briefe mit Erinnerungen an das Sanatorium von Lafond; ein Brief von Paul Geheeb 1953

 

Lagerlöf, Selma, 1 Couvert, 4 Briefe, Photokopie, Drucksachen 1928/58 u.a. ein handschriftlicher Aufsatz von Geheeb zu S.L.s 100. Geburtstag (am 20.11.58) über die Entstehung von Nils Holgerson als Geographiebuch, vermutlich als Buchrezension geschrieben. Wichtig ein ausführlicher Brief vom 22.12.28 zu ihrem 70. Geburtstag über die Odenwaldschule, die dortige Auffassung von Religion und die Bedeutung ihrer Werke in der Schule. Er lädt sie auch zu einem Besuch ein, was sie jedoch ablehnt. Dann auch, 27.7.29 über die bevorstehende Helsingörtagung u.a.

 

Lal, Prem Chand, Principal Teachers Trainings College Ajmer, Indien, Freund von Anu Basu, 1 Couvert, ca. 30 Briefe 1932/63. Freundschaftliche Korrespondenz. Einige ausführliche Briefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Lamond-Triesch, Irene, wohnhaft (in späteren Jahren?) in Zürich, 1 Couvert, ca. 25 Briefe ca.1949/64. Freundschaftliche Korrespondenz. Einige kurze Briefe von Edith über Frau Lamond-Triesch, ihr Alter, Heinz und Nancy Daniels, die Gründung der Geheeb-Stiftung (10.1.64). S. auch ihren Bericht zum 90. Geb. von Paul Geheeb.

 

Landers, Manfred, Schüler in der Odenwaldschule, 1 Couvert, 8 Briefe 1952/76, einige Briefe von Edith, meist Dank für Spende, Erinnerungen, auch Schilderung darüber, wie beengt und primitiv die Verhältnisse hier noch seien (24.11.55)

 

Landmann, Michael, 1 Couvert, ca. 15 Briefe ca. 1942/50 u.a. Freude über Geheebs Ansprache von 1910 (1947); bietet eine Mitarbeiterin für den Haushalt an etc.. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Landolf, Heini, Schüler in Versoix 1937, 1 Couvert, 4 Briefe 1937/38, davon zwei von Edith über Paul Geheeb Ohrenentzündung und Erholung auf den Plejaden (7.9.37).

 

Lanert, Landwirt in Oberhambach, 1 Couvert, ein Kondolenzbrief von Edith 1960 zum Tode der Frau.

 

Lang, Bianca, 1 Couvert, ca. 50 Briefe, Karten, Telegramme, ca. 1960/69. Viele freundliche Briefe von Edith mit der Bitte der Ecole (durch Geld, auf andere Weise) oder andern zu helfen. Viel Ecolenachrichten, u.a. Einweihung des Paul Geheeb Gedenksteins am 16.6.63 (E.Geheeb, 15.6.63)

 

Lange, Eugenie, Landesbibliothek Bern, Tante von Peter Lange, S.Goldern, 1 Couvert, ca. 10 Briefe 1953/65 über Bücherausleihe und freundschaftliche Nachrichten; mehrere Briefe von Edith, keine von Paul Geheeb. - S. auch Schülerakten Peter Lange

 

Lange, Hansjürg und Sally, geb. Welford, Mitarbeiter in Goldern 1965/69, 1 Couvert, 4 Briefe 1974/79 über Aufbau ihrer Schule, Dank für Spende.

 

Lange, Isolde, Mutter von Alexander und Gösta Weidermann (nennen sich später Lange), S.Goldern, 1 Couvert, ca. 30 Briefe und Karten ca. 1970/82 vor allem Nachrichten über die Söhne; kurze Antworten von Edith. - S. auch Schülerakten Weidermann

 

Lange, Margarete, geb. Müller, Kindergärtnerin OSO 1913/14, 1 Couvert, 4 Briefe 1960/80 Erinnerungen an die OSO und danach (1960). Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lange, Ruth de, geb. Mennicke, Schülerin in der Odenwaldschule, 1 Couvert, 5 Briefe 1964/74, Erzählbriefe. Ein kurzer Brief von Edith: Absage für Tochter Martie in den Sommerferien.

 

Langer, Erna, Mitarbeiterin in Goldern, 1 Couvert, ca. 20 Briefe 1959/63. Einige Briefe von Edith über Finanzielles und Organisatorisches.

 

Langgard, L., Loheland (über Fulda, Rhön), Schule für Gymnastik, Landbau, Handwerk, 1 Couvert, 3 Briefe 1951/53 über ein schönes Gutachten über Loheland, das diese für Werbung verwenden möchten. Antwort auf eine Anfrage über Aufnahme von Reingart Ahrem. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Langsch, Loni und Kinder Rainer, Jens, Elisabeth und Hubert, Mitarbeiter in Goldern, 1 Couvert, ca. 15 Briefe 1947/81, vorallem Familiennachrichten und über die Kinder; einige kurze Briefe von Edith.

 

Langsdorff, Amalie, Patin von Paul Geheeb, Mutter von Maria (spätere Passavant) und Lina (verheiratet mit Dr. Justus Kahlert), 1 Couvert, ca. 50 Briefe, Karten, Photos, ca. 1884 bis 1924.

 

Lanker, J., Mitarbeiter in der OSO ca. 1925, zwei Briefe 1955 mit Huldigungen und wenigen Erinnerungen

 

Lasker-Schüler, Else, 1 Couvert, ein origineller Bericht über Paul Geheeb und das Leben in der OSO 10. Nov. 1912 (Kopie). Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Laudenberg, Hanns, Dr., homöopathischer Arzt, 1 Couvert, ca. 70 Briefe und Karten ca. 1949/67. Sehr persönliche Korrespondenz über Gesundheitszustand von Paul Geheeb und Edith, auch über Laudenbergs Bewunderung für Geheebs Arbeit und seinen Wunsch, selbst erzieherisch tätig zu sein (16.2.49), Frage nach dem Ergehen, den Wunsch die OSO zu besuchen (22.6.55); viele Briefe von Edith, vorallem über Paul Geheeb, u.a. über seine Rückkehr aus Bayrisch Zell (15.12.58); einzelne von Paul Geheeb z.B. über M. Wagenscheins Gesundheit und ein evtl. Treffen mit ihm, über seinen eigenen Gesundheitszustand, über ein für ihn geeignetes Frühstück, über seinen ausgesprochen manisch-depressiven Vater und seine eigenen Depressionen, die er seit seinem zweiten Jahrzehnt dank Feuchtersleben und dank der Zuwendung zweier älterer Frauen zwar unter Kontrolle aber dennoch nicht überwunden habe. Vorallem die Angstzustände, unter denen er zuweilen leide, plagen ihn auch jetzt, fragt deshalb um evtl. Therapiemöglichkeiten auf pflanzlicher Basis (14.11.57, Antwort mit Rezept 31.12.57). Ferner ein Nachruf auf Geheeb, 1.5.1961

 

Laudenheimer, Rudolf, Dr., (14.3.1870 bis ca.(1947/48), Nervenarzt, mit Geheeb bereits vor 1910 bekannt; Gründer und Leiter einer Klinik in Alsbach, wo Edith mehrmals zur Kur war (Nervenzusammenbrüche); wohnte und arbeitete ab ca. 1920 offenbar in München; 1938/39 nach England ausgewandert. 2 Couverts 1909/46. Er schreibt vor allem an Edith, anfänglich auch an P. Geheeb fast nur Karten. U.a. 4.9.09 an P.Geheeb über evtl. zu mietende Villen in Jugenheim, Alsbach etc.; Dez.09 an P.Geheeb: freut sich, dass der Schwarzwaldplan gut getan habe; 14.6.13 an P.Geheeb: Bitte um Material über die Schule; 7.2.14 an P.Geheeb: "Es tut mir herzlich leid, dass auch Sie und Ihre Frau mit solchen gemeinen Schweinereien sich abgeben müssen" (P. Walden, Aktenstück Gstättner oder Gstöttner, Hellerau, Zusammenhang unklar, M.N.); 18.9.15 an die Geheebs, Feldpostkarte, ist mit dem Lazarettzug für einige Tage in Frankfurt; 20.6.34 an Edith über Gertrud Ohly; 26.6.35 an E.Geheeb über Gertrud Ohly und Walter Solmitz; 19.1., 25.11.35, 20.3. und 16.4.36 u.a. über Walter Solmitz, 19.8.38 an Edith über Niederlegung seiner Praxis in München und Auswanderung nach England, 7.2.39 zum Tode von Reinhold Geheeb, 24.7.39 über Max Cassirer; 12.9.42 zu Philipp Harth und Alwine von Keller; 23.3.43 an Eva Cassirer zum Jung‑ Seminar; 5.12.44 einige Bemerkungen über Laudenheimer (von Alfred ?). 5.12.44 Laudenheimer über seine Beziehung zur Psychoanalyse. 16.8.46 "es ist nicht leicht, auf anständige Weise alt zu werden". Ab 1947 auch einige Briefe von Frau Laudenheimer. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb.

 

Lauterburg, Otto (1886-1975), von ca. 1908 bis 1948 Pfarrer in Saanen; bis ca. 1940 liberal kritisch eingestellt; sehr an Volksbildung, Lebensreformbestrebungen etc. interessiert; in verehrender Freundschaft mit Wartenweiler, Ragaz etc. verbunden; zusammen mit Ernst Frautschi, langjärhiger Lehrer im Turbachtal pazifistisch-volksaufklärerische Bemühungen u.a. ab 1923 im Rahmen der im Turbachtal stattfindenden "Heimatwochen". 1 Couvert, 8 Briefe und Karten, 1939/62, darunter zwei Briefe von Edith über Lauterburgs Aufsatz "Wahre Pestalozziverehrung", den er im Zwinglikalender veröffentlichen möchte. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Lauterer, Karl, Werbefachmann, langjähriger Nestleymitarbeiter, 1 Couvert, 11 Briefe und Karten, ein Zeitungsartikel 1944/75 über sein Projekt eines Weltbundes der Kinder; Interesse an der Arbeit der Geheebs; Geldspenden. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Laval, E., Schüler oder Mitarbeiter in Haubinda, 1 Couvert, ca. 12 Briefe, 1906/35 über Wickersdorfer Prospekt, Besuch in der OSO, Unterbringung seiner 18-jährigen Tochter in der OSO, Bedauern darüber, Geheeb in Paris (1928) verpasst zu haben etc.. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lebek, Erwin, Dr., und Frau Marianne, Mitarbeiter in der OSO, 1 Couvert, ca. 40 Briefe und Karten 1947/80, darunter einige recht informative Briefe von Edith mit Erinnerungen an OSO-Schüler u.ä..

 

Lechmann, Hedwig, geb. Knabenhans, geschiedene Brunner, Mitarbeiterin Schwarzsee und Goldern 1945/46, Tochter Chandra Cuffaro (s. auch dort), 2 Couverts, ca. 50 Briefe und Karten, ca. 1951/80 über die Tochter, die Enkelkinder in Indien etc.; einige Erzählbriefe von Edith.

 

Lecocq, Yves, 1 Couvert, ca. 25 Briefe und Karten 1928/33, nur ein Brief von Edith (13.9.32): Einladung in der OSO zu wohnen etc., sehr gastfreundlich.

 

Ledebuhr, Beatrice von, Freundin von Atha Gruhle, 1 Couvert, ca. 10 Briefe und Karten 1963/81.

 

Ledermann, Leo, Kunstmaler, öfter als Gast in Goldern, 1 Couvert, ca. 10 Briefe 1951/62, darunter ein Aufsatz über Paul Geheeb und einige kurze Briefe von Edith, u.a. Absage wegen Mitarbeit.

 

Leemann, Berta, 1 Couvert, 7 Briefe 1946 über Tochter Edis dreiwöchigen Ferienaufenthalt in Goldern 1946.

 

Leeuw, J. J. van der, 1 Couvert, ein Brief von Paul Geheeb 14.8.1933 über die Konferenz in Pont-Céard, über Hohlfeld als Quelle der gegen die Odenwaldschule geäusserten Verleumdungen, über die Ängste deutscher Eltern, ihre Kinder ausserhalb von Deutschland erziehen zu lassen, über finanzielle Hilfe für die Übersiedlung in die Schweiz, über die Notwendigkeit äusserster Diskretion etc.

 

Lehfeld, Freya, Schülerin in der Odenwaldschule, 1 Couvert, vier Briefe, Telegramm, 1951/58 meist Geburtstagsbriefe an Paul Geheeb. Zwei handgeschriebene Karten von P.Geheeb, 18.7.54: "Mein Schulheim ist seit vorigem Jahr andauernd überfüllt mit 70 Kindern"; 18.7.56: "Ich erkrankte Anfang März vorigen Jahres sehr schwer (Nephritis Uraemie)" - S. auch unter Pohlmann

 

Lehmann, A., Dr., Freund von Geheeb aus der Wickersdorfer Zeit, 1 Couvert, ca. 20 Briefe 1906/12 über Erziehung, Unterricht ohne direkte Bezugnahmen auf Wickersdorf etc.. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lehmann, Siegfried, Dr., und Frau Dr. B., 1 Couvert, 6 Briefe 1934/59, ein Brief von Edith über eine Gastmitarbeiterin, beengte Raumverhältnisse in Versoix und finanzielle Probleme 13.6.34, ein Kondolenzbrief zum Tode von S.Lehmann, ein Brief über Lory und Ernst Wallfisch, auf dem Weg nach Israel (1959).

 

Lehmensick, Rudolf, Mitarbeiter in der OSO 1926, Sohn von Prof. Fritz Lehmensick, 1 Couvert, ca. 20 Briefe, Karten und Drucksachen 1933/80. pädagogisch interessiert. Schreibt u.a. über Schulreform in der BRD (1971) etc.; Fritz L. weist (im Brief vom 2.1.33) auf die gemeinsame schöne Zeit in Jena hin.

 

Lehr, Albert, Vetter von Geheeb, Sohn von Lina und Julius Lehr‑ Calmberg, Bruder von Ida Lehr (verheiratet mit Bruno Kreuter), 1 Couvert, ca. 45 Briefe und Karten 1889 bis 1945. Familiennachrichten; über Paul Geheeb Lebenssituation. Nur eine an den Absender zurückgeschickte Karte von Geheeb mit Geburtstagsgrüssen.

 

Leibold, Hans, Freund aus der Haubindaer Zeit? Mitarbeiter?, 1 Couvert, ca. 90 Briefe und Karten 1904/20 über Unterbringung in Wyk 1905, über innere Not von H.L., Freundschaft etc.; sehr tief verbunden. Starb 1920. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Leinhos, Oscar, Jugendfreund von Paul Geheeb aus Geisa, 1 Couvert, zwei Briefe 1953, Erinnerungen an eigene Familie, an Paul Geheeb etc.

 

Leip, Hans, 1 Couvert, ca. 10 Briefe 1951/53 über Pensionsansprüche von Dr. Leip, der sich als Mitglied der Regierung während der NS‑ Zeit schützend für die OSO eingesetzt hat (siehe dazu u.a. Geheeb, 19.9.1951).

 

Leitolf, Otto und Gisela, geb. Dörr, nach dem Tode von G. wiederverheiratet mit Ingrid ?, beide Schüler in der Odenwaldschule, O.L. ist der Bruder von Paula Hoosmann, evtl. auch Schülerin in der Odenwaldschule, 3 volle Couverts 1940/79 über kurze Mitarbeit in Goldern (1951), Leitung von Sommerlagern etc.; viele informative Erzählbriefe von Edith über Alwine von Keller, über Paul Geheeb, über evtl. Übernahme der Schulleitung durch O. L. (O.L., 14.10.53). Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Leixner, Otto, 1 Couvert, ein Brief von Geheeb 5.6.1892 aus Jena (Photokopie) über den Einfluss Leixners auf ihn, Andeutungen über seine Kämpfe und sein Suchen, sein Studium und das Engagement in den sozialen Bewegungen der Reichshauptstadt, den Kreis der Egidyanhänger etc.

 

Lemaire, Liesbeth, Helferin 1948/49 Goldern, 1 Couvert, drei Briefe 1948/49, davon zwei kleine Erzählbriefe von Edith.

 

Lemp, Eleonore, Reinhardswald-Schule, Frauenbildungsanstalten auf dem Lande, Iringshausen bei Kassel, 1 Couvert, 3 Briefe 1927/28 über Schillerexemplare, die sie zur Verfügung stellt, über Lehreraustausch etc.. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lender, Friedrich (Fred), Mitarbeiter in Goldern 1955/56, 1 Couvert, 8 Briefe 1955/56, einige Briefe von Edith über mangelnde Verständigung mit ihm, über zu wenig praktische Hilfe durch ihn etc. (er war Schulhandwerker; sollte handwerklichen Unterricht geben). Ist dann gegangen

 

Lensch, Greta, 1 Couvert, zwei Briefe 1935 über die Aufnahme von drei Ferienkindern. Nette Antwort von Edith.

 

Lenz, Martin, Mitarbeiter in der OSO 1912, 5 Briefe 1948/60 einige Erinnerungen an früher und die schlechten Zeiten (6.10.48) etc., zwei kurze Briefe von Edith.

 

Lerner, Stephanie, Nichte von Nora Kronstein, 1 Couvert, ca. 20 Briefe, Karten und Telegramme 1972/81 über ihr Ergehen, ihre Besuche in Goldern, Freund Aurobindo etc.; wenige Briefe von Edith, u.a. Empfehlung für sie (1981)

 

Leser, Horst, Mitarbeiter in Goldern 1951/54, und Frau Antje, Mitarbeiterin in Goldern 1951/52. 1 Couvert, ca. 35 Briefe und Karten 1951/71. Mehrere liebe Erzählbriefe von Edith, viel über Katzen.

 

Leser-Breyer, Verena, Schülerin in der Odenwaldschule?, 1 Couvert, zwei Briefe 1955 über ihr Leben; kurze Antwort von Edith.

 

Leskowitz, Lutz, Schüler von Wallfisch, 1 Couvert, drei Briefe 1962/64,

 

Lesser, Rose, 1 Couvert, ca. 10 Briefe und Karten 1963/74 über ihr Leben in Japan, ihre dortige (soziale) Arbeit (Kinderheim?). Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lessing, Theodor, Mitarbeiter in Haubinda, 30.8.1933 in Marienbad ermordet. 1 Couvert, 7 Briefe 1902/14 über Anstellung, zu übernehmende Fächer, über Pläne, falls er den Krieg überlebe. Interessant besonders, Lessing an P.Geheeb 10.9.1903: Geht auf die Konflikte der letzten Tage ein, hofft, dass seine Beziehung zu Geheeb dadurch nicht getrübt sei. Einzelne Handlungen verüble er Lietz nicht, da habe auch er Fehler gemacht. Doch zu Lietz als Charakter könne er nicht mehr ja sagen (keine Anspielungen auf die Juden- oder Ausländerfrage, evtl. sind diese jedoch mit gemeint). Th.L. an P.Geheeb, 1.10.1914: Möchte, wenn der Krieg vorbei ist, ein eigenes kleines Schulheim gründen. Denkt an Alix Guillain als Mitarbeiterin. - Der Teilnachlass Lessing im Stadtarchiv Hannover enthält u.a. Briefe von M.Cauer an Th.L., 1903, von P.Geheeb an Th.L., 1927.

 

Levy, Anni, Mitarbeiter in der OSO 1924/26, 6 Briefe 1934/45 sehr anhänglich. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Levy, Moric, Dr.; 1 Couvert, ca. 30 Briefe 1945/52 auch Briefe von Edith über Rücksendung der Kinderzeichnungen, über die Betreuung der durch den Verband Schweizerischer Jüdischer Flüchtlingshilfen in Zürich in die Ecole geschickten jüdischen Flüchtlingskinder. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Lewitin, S. A., Monatsschrift "Russkaja Schkola", Abt. für "die neuesten Strömungen in der internationalen Pädagogik" St. Petersburg, 1 Couvert, 4 Briefe und Karten 1913/37 über die Zeitung, über die versprochene Mitarbeit von Natorp, Wyneken, Kerschensteiner, Otto, Rein, Gurlitt, Lietz. Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lewy, Hedwig, geb. Ludwig (1883), Tochter von Anna Ludwig, 1 Couvert, 50 bis 60 Briefe, Karten und Photos 1896/1933. Hedwig L. litt sehr unter der Behandlung der Mutter; Vater war in Behandlung bei Binswanger, schliesslich offenbar ganz in dessen Nervenheilanstalt. Zum Verhältnis Mutter/Tochter siehe besonders 24.4.01, 26.4.01 und 4.5.01. H.L. glaubt, dass Mutter " nicht ohne Schuld" am Zustand des Vaters sei. Freundschaftliche Briefe. Hedwig L. scheint sehr aufgeweckt und interessiert; liest viel. Bittet Paul Geheeb in allen ihr wichtigen Dingen um Rat, z.B. religiöse Fragen (3.8.1898); sie liest Diderot, Rousseau, Lessing; bittet Geheeb um Buch über Buddhismus. Geheeb schickt ihr regelmässig Bücher, auch ein Lesepult. 4.6.01 schreibt sie an Geheeb, dass sie niemanden habe, zu dem sie gehen könne (um von zu Hause wegzukommen) und dass sie doch zuerst ihr Seminar beenden wolle; 6.9.06 Hedwig hat ihre Ausbildung abgeschlossen und die Mutter verlassen, ist jetzt Erzieherin in Pommern, scheint ein verwandelter Mensch zu sein. Keine Briefe bis zum 7.10.15: ist jetzt verheiratet, hat ein Kind, lebt auf dem Land, bittet Paul Geheeb, ihr 1 oder 2 Kinder zu vermitteln, die sie zusammen mit ihrer Tochter erziehen könnte. Bis 1901 redet H.L. Geheeb mit "Herr Geheeb" an. Zu H.L. siehe auch A.Ludwig an Geheeb, 17.11.98. In der ganzen Korrespondenz keine Briefe von P. und E. Geheeb (siehe im übrigen auch H.Lewy an W.Gunning, 6.9.36 in Korresp. Gunning)

 

Lewy, Paul, 1 Couvert, 6 Briefe und Karten 1947/52 über Max und Kurt Cassirer, Vetter Goldstein, Bruder Franz etc.; anscheinend alter Freund des Hauses Cassirer.

 

Liang, Pei Yun, Schüler oder Ferienkind in Versoix, 1 Couvert, ein schöner, ausführlicher Dankesbrief für die gute Zeit aus der Ecole de Nurses Bertigny (3.12.1936). Keine Briefe von Edith und Paul Geheeb.

 

Lichtenstein, hans und Gertrud, diese Schülerin in der Odenwaldschule und Ferienmitarbeiterin, Eltern von Wolfgang und Susanne, beide als Ferienkinder in Goldern, 3 Couverts, ca. 120 Briefe und Karten, ein Photo (Zimmer in der OSO 1934) 1952/78, auch viele Briefe von Edith, z.B. über Unterbringung von Bose in Mannheim, den Tod von Paul Geheeb (E.Geheeb, 28.11.61), Caprireise (E.Geheeb, 4.4.55), über den Unfall des Sohnes (E.Geheeb, 30.3.53). Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Lie, Borghild, Mutter von Henry, Schüler Geheebs in Wickersdorf, Ca. 15 verehrende Karten, Briefe und Drucksachen 1908 bis 1915 über Wickersdorf, über die Eröffnung eines Erholungsheimes in Eppstein in der Nassau'schen Schweiz, ?ausserhalb von Weimar durch B. Lie, "Haus in der Sonne", wo Dorothée Berendes war (Brief vom 16.9.15), über Frau Dr. Bienert's Stellung zu Geheeb (Brief 2.12.08) keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Liebenau, Hulda und Gertrud, ca. 15 Briefe und Karte ca. 1897/1902. Keine Briefe von P.Geheeb. Machen sich Sorgen um seinen Gesundheitszustand.

 

Lieberknecht, Hanspeter, Sohn von Dr. August Lieberknecht und Anna Lieberknecht-Geheeb, geb. am 13.6.08 in Hannover; nahm sich im Febr. Oder März 1957 in Brasilien das Leben (s. dazu O.Erdmann an P. und E.Geheeb, 4.6.1957). Anna Geheeb scheint sich noch während der Schwangerschaft von August Lieberknecht getrennt zu haben. Er wanderte 1909 endgültig nach Brasilien aus, wo er später scheinbar nochmals heiratete. Hanspeter Lieberknecht wandert 1933 (evtl. aus politischen Gründen) ebenfalls nach Brasilien aus. Er heiratete in den 40er Jahren die 1930 geborene Maria Lietz (oder lebte so mit ihr zusammen), die ihm 6 Kinder gebar. 1 Couvert, ca. 15 Briefe 1942/55 über sein Leben in Brasilien; einige Briefe von Paul Geheeb und Edith über Pakete, den Besuch von Anna Geheeb in der Ecole, über OSO-Treffen, Ecole und Leben überhaupt (7.8.1950, u.a.: "... Immerhin bleibt mir nichts anderes übrig, als die äussere Last zu tragen, und ich könnte es nicht, wenn Paul Geheeb mir nicht die Kraft dazu gäbe"), über die Entnazifizierung von Erdmann, über die Gründung eines Erholungsheimes auf Nordeck durch Anna nach 1945 und die Rückverwandlung in eine Schule (25.3.47), über Annas Reise nach Brasilien. Dazu einige eher belanglose Briefe von Lieberknecht an Erdmann aus den Jahren 1926/36(Orig. Archiv Burg Nordeck) sowie einen Brief von Lieberknecht an Prof. Emil Preetorius vom 10.3.27 (Orig. Archiv Burg Nordeck).

 

Liebert, Arthur, Dr., Gesellschaft "Philosophia" Beograd, 1 Couvert, 12 Briefe 1937/38, ein interessanter Brief von Paul Geheeb 9.6.38 über den Plan einer Völkerbundschule.

 

Lienhard, Emil, 1 Couvert, ca. 20 Briefe und Karten 1944/46 über evtl. Mitarbeit (unklar ob sie wirklich Zustande kam). Keine Briefe von Paul oder Edith Geheeb

 

Liesegang, Ewa, gest. 1953 an den Folgen eines Autounfalls, Mitarbeiter in der OSO 46/53, 2 Couverts ca. 40 Briefe 1941/53 über Situation der OSO, über "Kauz im Spiegel" u.a.; dazu eine Rede zum Tode von E.Liesegang von Kurt Zier. Keine Briefe von Paul Geheeb, nur wenige von Edith.

 

Lietz, Hermann, befreundet mit Geheeb ab Mai 1892, "Chef" von Geheeb ab Frühjahr 1902 bis Juni 1906, 10 Couverts, 1892 bis 1931/75. Zahlreiche handschriftliche Briefe von Lietz über seine Beziehung zu Geheeb, über eigenes Leben, Denken und eigene Arbeit, über das elterliche Gut, die Veröffentlichung von Emlostobba, über die Berlinerzeit 1897, Ilsenburg etc.. Nur wenige Briefabschriften von Geheeb vom Juni 1906. Ein von Lietz nicht angenommener Versöhnungsbrief Geheebs aus dem Jahre 1912, zahlreiche andere Dokumente (Berichte, Briefe, Briefabschriften im Zusammenhang mit Lessing 1903, "Haubindaer Judenkrach", Behördenkorresp. wegen Haubinda, Konflikt 1906)

 

Ligt von Rossem, C. L. de, 1 Couvert, ca. 12 Briefe 1936/40 über J. (vielleicht Jaap Hudig), Ferienkind auf den Plejaden, Extraausgaben etc.; ein Brief von Edith vom 23.6.40 über Jaap Hudig und seine Familie; ein Brief von Paul Geheeb vom 27.2.39 über die Aufnahme der Academie de la Paix in der Ecole im nächsten Sommer; er macht aus dem Ort noch ein Geheimnis.

 

Ligue Internationale Orient-Okzident, Ca. 8 Briefe, Drucksachen, Statuten, 1938. Darunter ein Brief von P. Geheeb vom 27.6.38 über Vorschläge eines Mr. Chambers

 

Lindbeck, Carl, 1 Couvert, drei Briefe 1930 über seine Berichte über die OSO (diese fehlen). Keine Briefe von Paul oder Edith Geheeb

 

Lindemann, Ilse, Schülerin OSO, und Mutter, 3 Briefe aus der Zeit 1947/48. Fragt, ob sie aus der Schweiz Lebensmittel bekommen oder ein Kind zur Erholung schicken können. Briefe geben guten Einblick in die Nachkriegssituation in Deutschland. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Lindley, Henry W., genannt Harry, Schüler in der Odenwaldschule ca. 1910/14, 1 Couvert, ca. 15 Briefe und Karten 1970/75 u.a. ein Brief vom 20./23.1.71 mit Erinnerungen an die Zeit in der OSO ca. 1910 bis 14. Einige Erzählbriefe von Edith

 

Lindner, Susanne s. unter Keisel-Lindner

 

Lipmann-Wulf, Peter, Schüler resp. Schülerin in der Odenwaldschule, Künstler, 1 Couvert, ca. 10 Briefe 1962/77.

 

Littmann, Rita, Dr., und Dr. Joseph, 1 Couvert, 20 Briefe und Karten 1941/64. Einige kurze Briefe von Paul Geheeb und Edith, die manchmal bei ihnen in Zürich wohnen. - S. auch Korresp. Guggenheim (Dr. E. und Frau Berta)

 

Littmann, Werner, Schüler in der Odenwaldschule, 1 Couvert, 7 Briefe 1945/80 über frühere Schüler in den USA.

 

Litz, Karl, Dr. phil. Mitarbeiter in Goldern 54/56, 1 Couvert, ca. 30 Briefe u. Karten ca. 1953/68 über sein Leben: Einsiedelei bevor er wieder eine Stelle in Neubeuern annimmt. Drei Briefe von Edith, u.a. darüber wie sehr er in der Schule vermisst werde.

 

Lloyd, Lotte, befreundet mit William Ohly, Mann von Gertrud Ohly. In der Ecole 1959 mit Tochter Carolin in den Ferien. , 6 Briefe 1953/61, zwei Briefe ohne Datum. 4 Briefe von Edith Geheeb, Erzählbriefe über Freunde.

 

Lloyd-Jones, E.M., ein Brief von Geheeb 7.7.34 über Situation in Versoix, Verlassen der OSO

 

Lobstein, Suzie, befreundet mit Ad. Ferrière, 2 Briefe 1960, davon ein Brief von Edith mit wenigen Erinnerungen an Home Chez Nous. – Siehe auch Fillion, M. und Home Chez Nous

 

Lochner, Lilli, s. Fillion, M. und Home Chez Nous.

 

Loebell, Thea von, 10 Briefe 1957/65 vor allem über Eleanor Glinz, Schülerin in Goldern. Einige ausführliche Briefe von Edith über Schulgeld von Eleanor etc.. Th. Loebell will mit einem Kurs aushelfen; Bericht über die Schule in einer Lehrerinnenzeitung.

 

Loeliger, R., Zentralstelle für Beobachtung von Schmetterlings‑ Wanderflügen Zürich, Ca. 15 Briefe und Karten 1937/57, Ansprachen zur Beerdigung von Dr. R. Loeliger. Über Geheebs Mitgliedschaft in der Beobachtungsgruppe (R.Loeliger, 6.6.47), über Schmetterlinge, Wanderflüge etc. Interessant. allerdings keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Löffler, Maria, geb. Schmitt, Nachbarn in Oberhambach. 3 Briefe und eine Karte 1951. Ein Brief von Edith mit Erinnerungen an ihren ersten "Aufstieg" nach Oberhambach an einem Januarsonntag 1910

 

Lohr, Ina, 3 Briefe, kann leider finanziell nicht helfen; freut sich, dass die Verbindung durch A. Lüthi weitergeführt ist. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Lommel, Ekkehard, Dr., Landrat des Kreises Bergstrasse, 4 Briefe 1955/77. 2 Briefe von Edith u.a. Dank für Lommels Engagement beim Verkauf der OSO (1967)

 

Loosli, C. A., ein Brief vom 4.4.41 über vergebliche Versuche, interessierte Schüloereltern ausfindig zu machen; zwei Briefe von P. Geheeb (18.4. und 20.5.41) über seine Schule. Insgesamt unwesentlich. Interessant allenfalls P.Geheeb 20.5.41: "Über die finanziellen Bedingungen habe ich im Prospekt absichtlich nichts gesagt; denn welche Pensionspreise kann man in dieser chaotischen Zeit festsetzen? Mir liegt viel daran, dass Eltern, die mir ihr Kind anvertrauen wollen, hieran nicht durch finanzielle Schwierigkeiten gehindert werden. Andererseits ist die Wirtschaftliche Lage meines kleinen Heimes jetzt natürlich auch sehr schwierig. So verständige ich mich am liebsten ganz individuell, von Fall zu Fall, mit den Eltern."

 

Lootz, Julius, 1 Brief von Geheeb 18.3.38 über Ferienaufenthalt von J.Lootz und Familie, wo sie baden und gleichzeitig Französisch lernen können.

 

Lorenz, Erika, bekannt mit Hemlata, 5 Briefe 1954/67; zwei Briefe von Edith betreffend Hemlata und eine Reise nach Aachen zum Tanzen und eine Dame, die mit Sohn als Mitarbeiterin kommen möchte.

 

Lorenz, Friedel, geb. Carstens (s. unter Carstens), Helferin. 10 Briefe und Karten 1970/73. Zwei freundliche Briefe von Edith. Am 8. 5. 1951 schwer verunfallt mit Fahrrad.

 

Lorenz, R. Donald, Tochter als Mitarbeiterin/Helferin in Goldern. 2 Briefe 1949, davon ein Brief von Edith, nett und informativ.

 

Lorey, U. Studienrat, ca. 10 Karten und Photo, 1920/26. Von einem Besuch in der OSO begeistert. Vortrag von Mr. Luther Smith über die englische Arbeiterbewegung seit 1914, über Marioth (wird Schüler in der OSO). Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Lotar, Peter und Eva, Eltern von Jana (Mitarbeiterin Goldern), verheiratete Schmidt. Ca. 12 Briefe 1977 an Edith. Ein Brief von Edith über einen Vortrag von Prof. Heitler. Freundschaftliche Briefe der Lotars.

 

Lotz, Kati, Mitarbeiterin in der OSO 1917/19; war vorher Leiterin einer Reformschule in Berlin; 5 Briefe 1914/34. Todesanzeige der Mutter. Anmeldung als Mitarbeiterin. Erzählbrief über Erlebtes seit dem Abgang von der OSO; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Löwenthal, Aenne, Journalistin, ca. 20 Briefe und Karten 1934/42 über ihre Arbeit, ihr Leben. Hat Prof. Bovet, Ferrière, Mr. Badley, E. Rotten, Irene Ho und Freunde in Persien, Japan, Indien, China über das Thema befragt "was können wir von der Orientalin lernen." Über Krankheit der Mutter, über eine Reportage, in der auch Geheebs Schule erwähnt wird. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Lucci, Frau Dr. G., 8 Briefe 1942/49; 2 kurze Briefe von Edith; ein längerer Brief von Edith 1948 über eine Nichte in München, deren Mann 31 Sprachen studiert und spricht. Sucht Sanskrit- Grammatik für ihn.

 

Lüders, Else, geb. 27.7.1872, ca. 35 Briefe und Karten 1923/32. Will Bücher an die OSO schenken (1930); immer wieder über die Liebe zu Minna Cauer. Sucht Stelle für ihre Nichte; interessiert an den Ketelhodt-Kindern; befreundet mit E. von Witt; plant einen Briefband "Minna Cauer in Briefen an ihre Freunde"; über Grabmal von Minna Cauer etc.; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Ludwig, Anna, geb. Schnell, Tante von Arthur Ludwig, 20 freundschaftliche Briefe und Karten 1896/1928 über Frauenbewegung, Bücher etc.; Anna L. bittet um Rat wegen ihres Mannes, der öfter bei Binswanger in der Nervenheilanstalt zu sein scheint. Sie versucht später ihre Tochter Hedwig dem Einfluss von Geheeb zu entziehen; Arthur Ludwig nennt Anna Ludwig's Lebensanschauung eng und sagt Hedwig leide unter dieser (17.11.1898). Anna Ludwig schreibt u.a. (19.6.1896?): " Einen treuen guten Menschen, den Sie nicht versäumen dürfen, aufzusuchen, werden Sie finden in meinem Neffen, dem Stud. med. Arthur Ludwig, einem Gesinnungsgenossen, der sich zu derselben grossen unsichbaren Gemeinde bekennnt, der Sie und ich auch angehören ..."; die Ludwigs scheinen eine Besitzung in Tonndorf gehabt zu haben, wo sie für Sommergäste vermieteten. Dann 31.1.98: " Herr Geheeb, Sie sind der edelste Mann, der mir in meinem langen Leben ist vorgekommen. Seit vielen Jahren habe ich niemand gehabt, von dem ich solche Förderung in meinem Ringen und Streben nach sittlicher Vervollkommnung erfahren hätte wie von Ihnen ..."; am 27.9.02 schreibt sie von ihrer Übersiedlung nach Haubinda; am 26.1.04 ist sie wieder von Haubinda fort: Lietz hatte ihr gekündigt; schuldet ihr noch Geld. A.L. bittet Geheeb um Hilfe. Keine Briefe von Paul Geheeb oder Edith

 

Ludwig, Arthur (Arzt für innere -, Nerven- und Gemütsleiden, (?1873-1930) und Stephanie Ludwig, geb. Edelstein, später geschieden und wiederverheiratete Held (gestorben 1944 in Theresienstadt), Eltern von Ralph Ludwig, geb. Ende Jan. 1902. Sehr lebhafte, informative Korrespondenz. 10 Couverts 1897 bis 1941. Arthur Ludwig und P.Geheeb haben offenbar miteinander studiert, z.B. bei Pfleiderer); kennen sich ab ca. 1896 (s. A.Ludwig 29.12.08). P.Geheeb war auch mit einem Onkel von A.Ludwig, dessen Frau Anna L. und vorallem ihrer Tochter Hedwig Ludwig (später Lewy) befreundet. (Vgl. unter Ludwig, Anna)Bis 1909 eine sehr intensive Korrespondenz. A. Ludwig steht P. Geheeb mit Rat und Tat zur Seite: sucht und interviewed Mitarbeiter für Haubinda; wirbt für die Schule vor allem in München. Durch Stephanie scheint Geheeb Kerschensteiner kennengelernt zu haben. Eine gemeinsame Gründung stand auch zur Diskussion. - Einzelne Briefe (Auswahl): 2.4.1897: A.L. spricht von der Braut Stephanie, lässt M. Cauer grüssen. 20.1.98 A.L. dutzt Geheeb jetzt, erwähnt Ed. Hartmanns Philosophie des Unbewussten. Steph. L. 10.5.98, wünschte sich Ehe zu dritt "wenn es keinen Neid unter den Göttern gäbe". A.Ludwig 19.8.98 erwähnt diverse Menschen, Bücher etc., auch Björnson, eine gewaltige, und doch verstehende Persönlichkeit, dann u.a. "Dieses allseitige tiefe Menschenverstehen wird immer mehr mein sehnsuchtsvolles Bemühen" "Du (Paul) mein Lieber, bist mir das schönste Beispiel für diese Sätze. Dein tiefer, segensreicher Einfluss auf die Menschen entspringt einem solchen tief innersten Verstehen. Wie schön müsste es sein, wenn wir zusammen arbeiten könnten in dieser Hinsicht." A. Ludwig 6.1.99 zur Frauenbewegung, die besonders von Schenk-Stotzing auf perverse Sexualempfindung zurückgeführt wird. St. Ludwig 15.2.1900: "Wir beide sind sehr betrübt darüber, dass Du auch in dem neuen Wirkungskreise, der uns so gut für Dich zu passen schien, nicht verstanden wirst.". A. Ludwig 23.7.00 und 25.8.01 über mögliche Schulgründung für das Kind von Helene Böhlau und andere Kinder. 19.11.00: Hochzeit vom 29.10.00. A.L. 16.3.01 Stephanie habe in Dresden u.a. Jeanne Lafond gesehen: "Was fällt Dir nur ein, jedem feineren Wesen, das Dir begegnet, gleich als "Ereignis" ins Dasein zu treten". St. L. 8.3.01: sehr erfüllt von Frau Prof. Mendelssohn. A.L. 8.6.01: leiht Paul Geheeb Geld; solle sich nicht sorgen "erhole Dich gründlich und arbeite für das Examen, damit dieses dumme Ding aus der Welt geschafft ist." A.L. 25.8.01 nochmals über die Möglichkeit einer Schule für Helene Böhlau, "Denn Dr. Lietz würde Dich ja bei all seiner hohen Idealität mit seiner gewaltigen Energie und Herrschsüchtigkeit doch ein wenig einengen." A.L. 15.11.01: war in Haubinda. Dr. Lietz bittet ihn, Christoph Schrempf für Haubinda zu gewinnen. Dieser lehnt ab. A.L. 18.2.02: Schrempf lehnt ab; mehr über Wiesner und P.Geheeb. 21.2.02: Begrüsst Geheebs Plan zu Lietz zu gehen; eine gewisse Regelmässigkeit der Berufsausübung helfe dem Nervensystem oft. Freut sich, dass Geheeb Schrempf so nahe gekommen sei. A.L. 20.4.02: Geheeb bleibe doch in Haubinda; er müsse mit Lietz und Otto Kofahl ein Triumvirat für die neue Erziehung bilden. A.L. 29.1.03 über seine Arbeit für Haubinda. A.L. 8.10.03: Lessing und Lietz so plötzlich entzweit. Mit Lietz könne wohl nur arbeiten, wer ganz unverletzlich sei, so wie Geheeb. "Das ist ja das Grundübel, dass Lietz nicht in innere Fühlung mit seinen Mitarbeitern kommt, denn sonst müsste er bei seinem Willensgenie und altroistischen Fühlen die Welt in ein Paradies verwandeln." A.L. 26.11.03: "Halte nur möglichst die Devise fest durch Dr. Lietz unverletzbar zu sein. Der Mann braucht Dich zu nötig". A.L. 21. und 23.12.03 mehr über Lietz. A.L. 3.1.04 "Wirst Du es Dir nicht auch dadurch leichter machen, dort zu wirken, dass Du Dir trotz aller Ungeschicklichkeiten von Lietz, die vielleicht als Unentschuldlichkeiten empfunden werden, immer wieder seinen ursprünglichen Idealismus, den Du selbst seiner Zeit mächtig gespürt, und den auch wir, ich, Dr. von Kapherr, Schulrat Kerschensteiner immer wieder stark empfinden, vor die Seele rufst und in euren Verhandlungen immer wieder in zarter Weise an denselben appellierst? Kein anderer wird Lietz so kennen wie Du, und Du bist am meisten berechtigt, über ihn zu urteilen ... Du musst Dich an sein bestes klammern." Kerschensteiner habe Lietz brieflich ans Herz gelegt, in ein wärmeres Verhältnis zu seinen Mitarbeitern zu treten. A.L. 19.3.04 über die Sicherstellung von Bieberstein, für die er einen Gönner gefunden habe. "Es ist ja wundervoll und berauscht mich ganz, dass es Dir nun möglich sein soll, nach Deiner Auffassung die Kinder zu leiten. Wenn auch Dr. Lietz wohl noch manches in seinem Sinn festlegen möchte, so muss ja dies im Laufe der Zeit umformiert werden. Halte nur noch aus bis zuletzt, mein Lieber. Ich kann mir denken, wie Du noch manchen harten Kampf mit Lietz auszukämpfen hast und manchmal auch resignieren möchtest. Aber sei jetzt tapfer und voller Zuversicht. Es muss ja nun alles gut werden." A.L. 29.3.05 über die von Lietz scheinbar erwogene Entfernung Geheebs aus Haubinda "Um aber Lietz überhaupt nicht auf solche Gedanken kommen zu lassen, wäre es nicht nützlich, dass von einem durch Heine vertraulich zusammengerufene Versammlung von Eltern diese Eventualität besprochen und in irgend einer Weise Lietz gegenüber ein Vertrauensvotum für Dich zum Bewusstsein gebracht würde?" "Schade, dass sich Kofahl auch persönlich von Dir so entfernt hat." A.L. 15.1.06 über die finanzielle Situation von Haubinda. Ludwig Thoma will sich einsetzen. A.L. 26.1.06 Gute Nachricht von befreundeter Seite 15.000 Mark zur Verfügung gestellt. A.L. 14.6.06 "Die gegebene Antwort auf diese Handlung ist Sezession! Diese nicht so schwierig wie Du denkst. 1. Du hast Sympathie der Eltern und Schüler. 2. Viel Sympathie in München. 3. In München Simplizissimus, Sympathie von Kerschensteiner und Meininger Behörden etc.". A.L. 18., 21., 23. und 24.6.06 über die Möglichkeiten einer neuen Gründung. A.L. 26.6.06 setzt alles in Bewegung; sein Haus kann Zentralstelle für Besprechungen etc. sein. Die Anlage einer Anstalt in mehreren Villen entspricht A. L., der diese Form bereits in mehreren Irrenanstalten gesehen hat (s. u.a. 1.7.06). 2.7.06 St. und A. Ludwig, M. Scheler, Prof. Rullmann, Prof. Halm und Kerschensteiner haben sich alle ein Grundstück in Oberpöcking angeschaut. A.L. 1.7.06 hat mit Kerschensteiner Einzelheiten einer Schulgründung, Zulassungsfragen etc. besprochen. A.L. 4.7.06 ermutigt den etwas mutlosen Geheeb. A.L. 9.11.06 mehr über den Konflikt mit Lietz. St. Ludwig 13.11.06: "All mein Bestes danke ich Dir und Arthur. Die Zukunft einer besseren Menschheit und Aller Zukunft Liebe sehe ich in Dir, du Seeliger, der fortwährend Seeligkeiten ausstreut in die Herzen der Jugend". A.L. 24.7.07 "Du besitzest wirklich eine wundervolle Energie, Dich von Verhältnissen zu befreien, die Deine Entwicklung hindern" (hat sich von H. Merck getrennt) " Die Menschen, die ich lieb habe, konkurrieren nicht miteinander in meiner Seele; zu jedem habe ich eine ganz spezielle Stellung in meinem Herzen, die durch diejenige zu einem anderen in keiner Weise berührt oder beschränkt wird. Du, der Du ähnlich lasterhafte poligamische und poliandrische Neigungen auf dem Abgrund Deiner schwarzen Seele hast, wirst mich wohl in diesen Gefühlen recht verstehen können". 3.10.07 A.L. war nach Einführung durch P. Geheeb bei S. Fischer mehrmals eingeladen. A.L. 22.2.08 über die vollzogene Gründung der Wickersdorf GmbH. A.L. 29.4.08 Lasker-Schüler brachte ihren Sohn Paul nach Wickersdorf; er sei am Kongress der Freunde der Professor Freud'schen Psychoanalyse gewesen "in gewisser Weise wendest Du sie schon an". A.L. 4.8.08 nach einem Besuch E.Keys in Wickersdorf, sie sei besorgt "um Dich und Deine Nerven und dass Du Dich Wyneken gegenüber zu wenig behauptest". A.L. 26.9.08 erwähnt Edith Geheeb (Cassirer) erstmals. A.L. 20., 21., 29.10.08 zum Konflikt mit Wyneken. A.L. 16., 22.12. mehr über Geheebs und seinen Weggang von Wickersdorf. 29.12.08 "Ärztliches Zeugnis über Paul Geheeb von Dr. Arthur Ludwig". A.L. 2./3.1.09 ob Cassirers das Kapital für eine Neugründung geben würden? A.L. 28.2.09 über die Verlobung mit Edith, über Geheebs Kleidung: solle auch als Kulturmensch auftreten. A.L. 12.3.09 über die Möglichkeiten, die Münchner Projekte wieder aufzunehmen; über Dr. Lessing, der gerne mit Geheeb etwas tun würde. St. Ludwig 6.10.09 zum Tod seines Vaters und zu Geheebs Hochzeit. St. Ludwig 5.11. und 29.12.09 über die Trennung von Arthur. St. Ludwig 7.2.11 und A.Ludwig 12.3.11 zum Tod von Al Raschid Bey (Mann von Helene Böhlau). St. Ludwig 16.10.11 über ihr Leben mit Hans L. Held und seine Arbeit. A.L. 9.10.11 Geheeb werde sicher bald seine alte Freudigkeit zurückgewinnen; erwähnt Alwine Horneffer (später von Keller). 1912 nichts besonderes; A.L. scheint es materiell nicht leicht zu haben. A.L. 27.5.13 macht Andeutungen auf ein nicht ganz glücklich verlaufenes Treffen mit Geheeb. A.L. 31.12.14 über ein schönes Weihnachtsfest mit Stephanie, Hans Held und Ralph. A.L. 10.10.15 war wieder verlobt, doch es kam zu keiner Heirat. A.L. 28.12.15 über einen Lehrauftrag. 1916/17 Stephanie Held lernt Edith Geheeb kennen. A.L. 9.7.17: verlobt sich mit Dr. Ehrengard Schultz; Heirat im September. E. Sch. trennt sich nach einem halben Jahr wieder von A. Ludwig (s. 16.2.19). A.L. 28.3.18 über Ralphs Besuch in der OSO. St. Held 8.10.18 hat OSO besucht, schreibt anerkennend über E. Geheeb. A.L. 30.3.19 hat seine Wohnung in ein ärztliches Familienheim umgewandelt (s. dazu auch 9.4.20). A.L. 9.9.20: "Deinen Gesichtspunkt, den jüdischen Anteil auf einen gewissen Prozentsatz zu beschränken, halte ich für durchaus richtig". St. Held 08.10.20 "Hans (Held, M.N.) liebt Anja Mendelssohn, und ich gebe ihm seine volle Freiheit zurück". A.L. 9.10.21 nachdem Hans 9 Monate mit Anja von Mendelssohn zusammen war ist er zu Stephanie zurückgekehrt. A.L. 10.10.22 zum Drudebuch und Gertrud Prellwitz. 12.8.24 A.L. zu Gertrud Prellwitz. A.L. 24.7.26 zur Individualpsychologie: "Eigentlich wirst Du mehr oder weniger Deine eigenen Erfahrungen dort wieder bestätigt finden ... und nur auf eine feine perseptionsreiche Formel gebracht sehen". 1927 mehr über schwierige finanzielle Lage. A.L. 13.6.29: war wiedermal in der OSO zu Besuch. 3.3.30 St. Held über A. Ludwigs Tod: "Der liebe Mensch! Der zuverlässige Freund so vieler, vieler Bedürftigen. Einzigartig in seiner Hilfsbereitschaft, ein Fels des Glaubens an die Menschheit." 30.12.35 St. Held darf nicht mehr beruflich arbeiten in Deutschland. St. Held lebt jetzt allein. 30.12.40, 10.4.41 St. Held über P. Geheeb (sehe jünger aus denn je), über den Widerstand als Bedingung alles Grossen, über ihre Situation etc.. - St. Held wurde am 22.7.42 nach Theresienstadt verschleppt. Dort sei sie nach Berichten von Heimkehrern im Januar 1944 an der "theresienstädter Krankheit" gestorben (Ruhr, Typhus oder Lungenentzündung), s. Ralph Ludwig an Geheeb 18.5.45 und 30.3.46

 

Ludwig, Arthur an E. Geheeb 3 Briefe 19.10.08: E. Geheeb möchte sich mit ihm treffen. 5.1.09: über Paul Geheebs geistige Gesundheit. 25.1.09: Bitte um nähere Informationen über die Wickersdorfer Verhältnisse

 

Ludwig, Ralph, Sohn von Arthur und Stephanie Ludwig, geb. Jan.1902, Patenkind von Paul Geheeb. 13 Briefe 1918/46 u.a. über den Tod seiner Mutter in Theresienstadt (18.5.45 und 30.3.46); keine Briefe von Paul Geheeb oder Edith.

 

Luginbühl, Hans, Freund von Samuel Maurer (Mitarbeiter in Schwarzsee). Ca. 25 Briefe und Karten 1937/57; über Luginbühl's Wunsch ebenfalls Mitarbeiter an der Schule zu werden. 2 Briefe von Geheeb, u.a über Wackernagel's Urlaub und Arbeit an einer Universität; unwichtig.

 

Lukas, Luise, verheiratete Schröder, 15 Briefe 1898/51; hat in Wickersdorf die Küche gelernt und dort als Köchin gearbeitet. Schreibt am 18.2.51 begeistert, wie Geheeb vor 55 Jahren "mit uns Kindern" Wanderungen in dem schönen Grunewald, Schlachtensee usw. unternommen hat. Am 28.12.1905 schreibt sie u.a.: "Als ich diesen Sommer eine Partie nach dem Grunewald machte, dachte ich so recht daran, wie schön es damals war als Sie mit uns Hortkindern vor ungefähr 7 Jahren eine herrliche Partie dorthin machten. Wie oft erinnere ich mich noch an manche andere schöne Stunde, die wir mit Ihnen, lieber Herr Geheeb, verlebten. Es spielt sich doch noch manches aus der Kinderzeit ab. Diese schönen Stunden werden mir auch nie entschwinden, da ich ja vor dem auch nichts von meiner Kinderzeit hatte. Kummer und Sorgen um's liebe Brot habe ich ja auch genug kennengelernt ...". Am 3.11.50 schreibt sie: "Sie gingen von Wickersdorf fort, was uns alle schmerzlich berührte." Siehe auch L. Schröders Bericht zu Paul Geheebs 90 Geburtstag.

 

Luserke, Martin, Mitarbeiter und zeitweiliger Leiter der FSG Wickersdorf, ca. 10 Briefe, Telegramme 1906/33; Nachruf auf Dr. Paul Reiner, Leiter der Schule am Meer, Nordseeinsel Juist. Ein Brief von Geheeb, 19.3.1933: findet Juist für Tagung der NEF nicht geeignet. Sonst: gedruckte Mitteilung, dass Luserke mit Dr. Reiner und Herrn Aeschlimann etc. eine neue von Wickersdorf unabhängige Schule gründet (Aug. 1924); Kritik an Geheeb's Mathematikklassen (17.1.1909): " Schon vor 2 Jahren wie auch im vorigen Jahre erlaube ich mir, Sie privatim wie offiziell darauf aufmerksam zu machen, dass Ihre Mathematikklassen 3 b und 4 dem von uns öffentlich anerkannten Lehrplan der Oberrealschule gegenüber ständig so weit zurück seien, dass in den höheren Klassen, die des Examens wegen die offiziellen Ziele erreichen müssen, ein rationeller, pädagogischer Unterricht kaum möglich sein konnte, und die Lehrer durch nötige Überstunden belastet wurden. ..."; Juli 1906 über die absolute Notwendigkeit der Eröffnung der neuen Schule am 1.10., auf die alle Jungen völlig setzen: " Sie müssen die neue Schule gründen! Der Kampf gegen Marseille wird nicht durch Pamphlete geführt, sondern durch die Neugründung! Für seinen Ruf als DLEHer lassen Sie Marseille nur selber sorgen! ... Sie dürfen nicht ausruhen, keine Minute! Wenn die Schule offen ist, will ich Ihnen einen Monat lang alle Stunden vertreten, dann können Sie ruhen! Eher aber nicht! ..." "An der Tatsache, ob zum 1. Oktober die neue Schule fertig dasteht oder nicht, werden unsere Jungens und unsere Feinde sehen, ob Sie im Recht waren! Denn die Vergangenheit ist so verworren, dass nur die Zukunft entscheiden kann! ..."

 

Lüthi-Peterson, Armin und Natalie und Mrs. Dorothy Peterson, Mutter von Natalie, Kinder Pieter, Christopher, Mary-Barbara (Molly) und Dorothy (Doey). 3 Couverts 1947/77; sehr freundschaftliche Erzählbriefe von Edith; Geschäftliches; Schulnachrichten. Persönliches aus der Familie Lüthi. Besonders: Natalie an Edith 25.9.1951 darüber wie es in der Ecole geht während Edith's Abwesenheit; Geburtstagsbrief zum 5.8.1975. Edith aus Indien 8.12.65 und 30.12.65 (Reiseberichte); Absage von Armin an Pierre de Roguin bezüglich gemeinsamer Schulleitung (4.7.1961); Edith an Mrs. D.Peterson, Sorge, dass Armin und Natalie ein Jahr in USA bleiben wollen (3.7.58); Lebenslauf von Armin Lüthi etc.; keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Lüttich, Alfred, gefallen am 18.10.1914, Mitarbeiter OSO, Bruder von Fritz Lüttich, 8 Briefe, Karten, Adressen, Testament 1912/23. Besonders interessant Brief vom 4.11.1913 mit ausführlichem Bericht über den Freideutschen Jugendtag auf dem hohen Meissner. Geheeb nannte ihn seinen tüchtigsten und treuesten Mitarbeiter und Freund (s. Brief Geheeb an C.Grunsky, 3.12.14). Ein Manuskript, 13 Seiten, gemäss P.Geheeb von A. Lüttich (vor 1914) "Etwas über Äusserlichkeiten", in dem Lüttich sich über die unglaubliche Bummelei in der OSO während des letzten halben Jahres beklagt und 34 Benimmregeln für die Erwachsenen aufstellt.

 

Lützow, Kurt, Dr. Freiherr von, Mitarbeiter in der OSO ab 1920. Ca. 32 Briefe, Zeitungsausschnitte ("Misshandlung von Schülern"), Personalien, 1919/26. Themen: Eintrittsdaten, Lehrmittel. Ein langer Brief von Edith über Notwendigkeit zu sparen (an Lehrmitteln, Gehalt etc.) vom 22.12.1919

 

Luyken, Viola(alias Lisi), geb. von Kap-herr, Schülerin OSO. ca. 60 sehr anhängliche Briefe und Karten 1941/82 über Familiennachrichten, vor allem über Sohn Jörg, Schüler in der Ecole. Einige schöne Briefe von Edith. S. auch Couverts von Kap‑herr, Schülerakte Jörg Luyken und Couvert Marianne Kulaski (Schwester von Lisi, genannt Muzzli).

 

Lyward, G.A., naher Freund von Harald Kurtz, Schulleiter von Finchden Manor, Tenterden, Kent. 3 Briefe 1973, davon ein Brief von Edith 17.3.73: Beileid zum Tode von H.Kurtz

 

 

Maack, Rudolf, Dr., 1920 als Student in Wickersdorf. 3 Briefe 1960/62: möchte zu Besuch nach Goldern kommen. Ein Brief von Edith.

 

Maas, Helmut, Schüler OSO, 4 Briefe 1952 und 1955. Rückblickende Gedanken auf seine OSO-Zeit. Paul Geheeb's Abschiedswort vor einer Reise: "Bleib so lange weg, wie du magst, du lernst unterwegs viel mehr, als du hier in der gleichen Zeit lernen kannst" (8.10.52, H.M. an Geheeb). Bedauert, dass sie den "Weg zurück in die Odenwaldschule nicht mehr gefunden" haben (H.M. an Edith, 5.8.55). Zwei kurze Briefe von Edith.

 

Madariaga, Don Salvador de, 3 Briefe 1952 über Nobelpreis für Geheeb.

 

Madhuker, Babaji, Sportlehrer in Versoix ab 1935. 5 Briefe 1934/40, u.a. ein sehr ausführlicher von Edith vom 9.1.35 über seinen mangelnden Einsatz.

 

Madsen, Hanne, Kindergärtnerin Goldern 1962, ca. 10 Briefe und Karten 1958/66 über Anstellung etc.

 

Malche, Albert, Ständerat, ein Brief 17. 3. 1937 von A.M. über Gunning und die möglichen Gründe, weshalb dieser nun auch in Neuenburg Schwierigkeiten macht.

 

Malji, Bhal und Usha. Usha war Gastlehrerin in Goldern. Von Edith sehr geschätzte Freunde. 50 bis 60 Briefe 1955/80; sehr viele Erzählbriefe von Edith. Edith wohnt auf ihrer Indienreise bei ihnen in Bombay. S. auch "Erziehung zur Humanität s.35: My Pilgrimage to Goldern"

 

Malley, Raymond O', Dartington Hall, Totnes, 6 Briefe 1938/40; Besuch in Versoix. 2 Briefe von P.Geheeb, u.a. über die verschiedenen Stationen in der Schweiz (30.1.40). Freundschaftliche Korrespondenz

 

Mallik, Kalyani, Grossnichte von Rabindranath Tagore, 4 Briefe 1952/56, davon 3 Briefe von Edith, u.a. ausführlicher Erzählbrief 17.6.53

 

Mancini, Brigitte, Tochter von Bartholdi's, und Mann Piero, 5 liebe Briefe und Karten 1975/78, u.a. Einladung in die Toscana; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Mandigers, J.A., Broeders (holländischer Mönch), u.a. befreundet mit Aurobindo, ca. 25 Briefe 1974/78; einige Briefe von Edith vor allem über Besuche, über Auro und dessen Veröffentlichungen

 

Mann, Johanna, Buchhalterin in Goldern 1961/63. 10 Briefe 1963/65; nette Erzählbriefe von Edith.

 

Mann, Katia, Erika, Golo, Monica, Michael-Thomas. 20 Briefe 1940/78. Freundliche Briefe von Edith. Vermittlung des Ehepaars Havlik als Mitarbeiter durch Katia Mann; keine Briefe von Paul Geheeb und Edith an Monica, Golo, Michael. Erinnerungen an OSO von Golo Mann 25.7.74

 

Mann, Klaus und Thomas, ca. 40 bis 50 Briefe, Karten (hauptsächlich Photokopien der im Archiv des Ellermannverlages liegenden Originale), Zeitungsartikel 1922/47. Dazu Briefe von Edith und E.Spranger (22.3.28) über Klaus Mann. Dazu 1977 Korresp. mit Frederic Kroll über Herausgabe einer Klaus-Mann‑ Biographie. Mehrere Briefe von P.Geheeb, u.a. 4.8.34. - Zu Klaus Mann siehe auch die Erwähnung in Zynda, Stefan: Sexualität bei Klaus Mann. Bouvier Verlag, Herbert Grundmann, Bonn 191986 (Geheeb und K.Manns Weggang aus der OSO wegen Angst vor Homosexualität auf S. 29/30, 42, 116)

 

Mannheimer, Irmgard, Zusammen mit ihrem Mann Mitarbeiter in Burg Nordeck, 2 Briefe 1946 über die Gründung eines eigenen Heimes; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Manson, Numa, Schüler OSO, ein Brief 9.12.1950 über das Schicksal mehrerer ehemaliger MitschülerInnen

 

Manussen van den Berg, Gerda, Kindergärtnerin 1947/49; ca. 35 Briefe über Anstellung, Besuche etc.

 

Manz u. Lange, Verlag und Druckerei, ein Vertrag mit Geheeb, 8.8.55 betreffend "Jugend im Werden", Hrg H.Harless

 

Marbach, Anna, geb. Kraft (Dez. 1842 bis März 1920), 1863 Heirat mit Superintendent und Oberpfarrer Johannes Marbach (Mai 1829 bis Nov. 1905), Mutter von: Dr. Friedrich Marbach (Oberlehrer, geb. 1864, Heirat 1890, gest. 1949), Ida Marbach (verheiratete Jan Gerrit Talen), Karl Marbach (Amtsrichter), Dora Marbach (verheiratet mit Florian Cämmerer, Eltern von Curt Cämmerer) und Elisabeth Marbach (geb. 16.1.1873, verheiratet mit Dr. Ludwig Ebel). 3 Couverts, ca. 100 Briefe, Karten, Photos und eine kleine gebundene Hochzeitsschrift 1886/1920. Herzlich freundschaftlicher Briefwechsel. "Tante Anna" war interessiert an Pädagogik und Frauenbewegung; nahm starken Anteil an Pauls und später auch Ediths Leben und der Entwicklung der OSO; hat diese, meist von Worms aus (mit Anna Raiser, geb. Kraft) mehrmals besucht. Einzelne Briefe: 3.4.89 über Warten können und Zurückhaltung in der Liebe " Das kannst Du gewiss, der Du früher als andere begriffen hast, dass das Persönliche vor der "Welt im Ganzen" zurücktreten muss ...". 4.10.92 über Anna Geheeb; 9.10.93 " Frau Cauer, die mir ein lieber und interessanter Gast war ..."; 21.8.06 " Hoffentlich ist Dr. Wyneken ein Mann des praktischen Lebens, was Du bei all Deinen Erfahrungen noch immer nicht geworden zu sein scheinst ... Dein Schicksal konnte aber wirklich nur einem Idealisten von Deiner eigentümlichen Art begegnen."; 17.8.08 über einen geplanten Besuch in Wickersdorf; 7.4.09 über Edith " Das arme Kind. Welch ein Glück kein Geld zu haben und sich über jedes bisschen Schöne und Gute freuen zu können! Ich meine, Gatte, Kind und Beruf müssten sie retten. Gar nicht mehr reflektieren, lieben und arbeiten in der wertvollsten Arbeit, der Menschenbildung"; 18.4.09 Glückwünsche zu den jetzt bevorstehenden Auseinandersetzungen mit Edith's Vater. 19.4.09 " Deine Ideale haben Hände und Füsse bekommen; auch das pädagogische Ideal scheint mir abgerundet und klar und auf fester Basis zu stehen. Und Du liebst sie, wie Du alter Kerl noch nie geliebt hast ..."; 20.4.09 über Edith " Wie wird sie in ihrer übergrossen Bescheidenheit so beglückt werden, wenn sie allmählich erkennt, was in ihr steckt, welcher persönliche Wert! ... Ich begreife, wie sie Alice Salomon's Liebling und Herzensfreude gewesen ist."; 26.4.09 müsse jetzt sehen, dass sein Leben ins Lot komme; 15.5.09 Dank für reichlich zurückgezahlte Schulden; 2.9.09 wünscht, dass er in Zukunft fruchtbarere pädagogische Schriftstellerei, nicht persönliche Polemik betreibe; 11.1.10 Spinoza gehe ihr nicht so recht in den Kopf; 17.2.10 Gedanken zum biblischen Geschichtsunterricht: ob und wie in der Odenwaldschule; 24.2.10 über den glücklichen Fund im "modernen Hessen"; 28.8.11 Dank nach Besuch in der OSO; 9.12.11 bei einer Uhland-Feier sitzt Anna Marbach neben Emil Fuchs, der Anna's Vater durch Romane und Schriften kannte; 22.12.11 5 Häuser und 30 Kinder in der OSO; 16.4.14 erwähnt ein interessantes Heft über Wyneken; Dez. 1914 zum Krieg "Wenn nicht irgendwelche Geistesschätze aus dieser Zeit hervorgingen, wäre der Schmerz über die namenlosen Opfer nicht zu ertragen ..."; 9.1.17 über Atha Nodnagel; 23.2.18 in Sorge um Anna Raiser.

 

Marbach, Friedrich, Dr., Realgymnasialdirektor und Oberstudienrat (1864-1948), Sohn von Anna und Johannes Marbach, in erster Ehe verheiratet mit Johanna, geb. Schenk (gest. 1930), im Juni 1939 Wiederverheiratung mit Gertrud. 47 Briefe und Karten, Photo 1890/1949 über gemeinsame Interessen, besonders Moose, Pflanzen und Pädagogik. Friedrich Marbach hat ebenfalls bei Pfleiderer studiert. Einzelne Briefe: 4.9.90 er teilt Geheeb's Schwärmerei für Pfleiderer vollständig; 17.11 1898 Dank für die schönen Moose aus Geisa, erwähnt Geheeb's bevorstehende Examen; 21.1.99 Glückwunsch zum bestandenen Examen; 20.6.10 zu Adalbert Geheeb und den "Erinnerungen" von J. Röll; 21.7.14 über Geheeb's Abfertigung von Wyneken im Kunstwart; 28.5.20 über die letzte Zeit seiner Mutter " sie ist sich bis zuletzt gleich geblieben"; 31.5.26 nach einem Besuch im Ernst‑ Haeckel-Museum in Jena: " Bei dem wir die Freude hatten, die herrlichen Moosbilder Deines lieben Vaters in neuer Aufmachung im eigenen Raum zu bewundern.", würde sich mit Geheeb gerne einmal über die Wandlungen im Schulwesen aussprechen: " Wir haben in Thüringen nicht mehr die freie Bewegung ..."; 7.3.30 erwähnt seine Pensionierung; 3.6.30 über den Tod seiner Frau; 17.7.30 über die Erhaltung und Förderung der Udo-Kraft-Hütte durch den Bündiger Kreis; 24.9.34 ist 70 Jahre alt; hat sein Herbarium ganz umgearbeitet; Vater von Friedrich Marbach (Johannes Marbach) habe einst Volksbildungsvereine in Eisenach gegründet; 13.11.41 über Prof. Theodor Herzog, Schüler und Freund von Adalbert Geheeb; 8.10.48 Tod von Fr. Marbach; 9.3.49 Gertrud Marbach schreibt u.a., dass sie aus Raummangel alle alten Briefe etc. vernichtet haben. Der Korrespondenz liegen noch 5 Briefe von weiteren Geschwistern und Verwandten von Friedrich Marbach bei. Sie enthält insgesamt keine Briefe von Paul oder Edith Geheeb

 

Marburg, Gertrude und Kinder Hildegarde verheiratet Hennington (s. Couvert), Dorothea verheiratet Mc Gregor-Gray, Roland (gestorben), alle Schüler in der OSO. Ca. 45 Briefe und Karten 1949/76; schöne Erzählbriefe von Edith. Viele Geldspenden.

 

Marchand, Ch., Dr.med., Hausarzt in Murten, 4 Briefe und Karten 1939/63 über sein Leben, seine Arbeit; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Marder-Madelung, Ellen Dr. med., im Sommer 1932 in Home Chez Nous kennengelernt. 6 Briefe und Karten 1937/50 über ihr Leben und das Leben ihrer Kinder; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Marioth, Lancelot, Leiter oder Mitarbeiter von Schloss Spetzgart, Zweigschule von Schloss Salem und Leiter des Darmstädter Studienseminars 1 für das Lehramt an Gymnasien, Schüler OSO. 10 Briefe, Karten und Zeitungsausschnitte 1953/71 über sein Leben, seine nicht gelungenen Pläne (Zusammen mit M.Wagenschein) für das Schuldorf Bergstrasse in Seeheim, über seine Familie, über andere ehemalige OSO-SchülerInnen; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Marioth-Kroeker, Julie, anscheinend geschiedene Frau von Lancelot Marioth. 10 Briefe 1969/81 über ihren Wunsch in der Schweiz zu leben etc.; ein Brief von Edith 1969 über die Situation von J.M. und über Hedwig Saxl

 

Markert, Emil, 1952 kurz als Koch in Goldern. 10 Briefe 1951/52 u.a. wegen Aufenthaltserlaubnis

 

Markus, Sepp und Charlotte (Lotte), geb. Schiffer, Eltern von Gretl Zabika. Sepp M. mit Edith verwandt. 25 Briefe und Karten 1946/74; mehrere ausführliche Briefe von Edith über Kurt Goldstein, Walter Solmitz u.a. Verwandte sowie über Philipp Harth, Edith Tietz, Toni (aus Grafenast) u.a. Freunde, über Familie Markus; Verhältnisse und Nöte in Wien nach dem Krieg usw.

 

Markwald, Emmi, Dr., geb. Schäfer, später verheiratete Sommer, Cousine von P.Geheeb, 3 Briefe und Karten 1895/96 über sich und die Arbeit ihres Mannes (Arzt); keine Briefe von Paul Geheeb und Edith (siehe auch unter Sommer, Emmy)

 

Martens, Anna und William, Kuranstalt in Trogen. 10 Briefe 1937/49 über Kuraufenthalte von Edith; Ratschläge wegen Geheeb's Gürtelrose und andere Tips für Gesundheit. Ein Brief von Edith wegen abgesagtem Besuch 1949

 

Martin, Amanda, Freundin oder Lebensgefährtin von Fred (Fritz) Cassirer (s. auch dort). 8 Briefe und Karten 1979/80.

 

Matthiessen, Ingeborg, Bewerbung für Hilfe in Büro oder Küche. 5 Briefe 1951, davon ein Brief von Edith

 

Matuschke, Ursula, später Jahnke, ein Couvert 1951/56; viele ausführliche Briefe von Edith über U.M.'s Situation, über die Schule etc.

 

Matuschke, Walter, Schüler OSO, 1 Couvert 1948/82

 

Mätzener, Hans, 9 Briefe und Karten 1946/78, darunter ein Brief von H.M. über Wallfisch's und Unstimmigkeiten bei den Meiringer Musikfestwochen

 

Maurach, Walter, baltischer Abstammung, Mitarbeiter 1948/50. Zusammen mit Walter Dunkel in der Lungenklinik Davos. Sehr treuer Freund von Edith. Ca. 100 Briefe und Karten 1947/79. Sehr viele ausführliche Erzählbriefe von Edith auch über den Bau des Hauses von Walter Dunkel. Interessant ein Brief von W.M. vom 24.7.47 über die Verhältnisse und die politische Situation im Baltikum

 

Maurer, Samuel, Mitarbeiter 1938 bis ??. 30 bis 35 Briefe und Karten 1938/41. Drei Briefe von P.Geheeb über Anstellung, Arbeitsbedingung, Beurlaubung vom Militär.

 

Maurina, Zenta, gelähmte Schriftstellerin, befreundet mit Aurobindo Bose und mit Semiramis Tarchini. Teil eines photokopierten Briefes, ein Zeitungsausschnitt aus dem Corriere del Ticino 18.4.1975

 

May, Werner, ?Mitarbeit in der OSO 1929. 10 Briefe 1929/33 über Arbeitsmöglichkeiten als Lehrer, Möglichkeiten einer Mitarbeit in der OSO, über DLEH Buchenau (Hersfeld); keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Mayer, Milton und Jane und Kinder Rock und Dicken Scully sowie Amanda Mayer, allesamt Schüler in Goldern. 30 bis 40 Briefe und Karten 1952/65 über Nobelpreis, über Besuche, Aufnahme der Kinder, über die Kinder etc.; auch freundschaftliche Erzählbriefe von Edith.

 

Medicus, Fritz, Prof. für Philosophie und Pädagogik an der ETH Zürich, Vorstandsmitglied der Genossenschaft (s. Geheeb an M., 25.2.46). Wenig Einsatz wegen Krankheit möglich (M. an P.G., 1.3.46). Ca. 30 Briefe und Karten 1942/56 u.a. über Paul Geheeb's Vorträge in Hessen (6.8.51). Originale der kopierten Geheeb-Briefe in ETH-Bibl. Zürich.

 

Mehta, Mohan Sinha, Ambassador of India in Bern 1957/58, Grosseltern von Dalip und Ashok Mehta, beide Schüler in Goldern. Ca. 40 Briefe und Karten, Zeitungsausschnitte, Einladungen zu Empfängen in der ind. Botschaft 1937/70 über Besuche, Nobelpreis, Enkel etc.; auch freundliche Briefe von Edith.

 

Meier, Walter, Schule für Soziale Arbeit. Praktikum 1953. Ca. 10 Briefe 1953/55, u.a. Briefe von Edith über Anstellung.

 

Memelsdorff, Ilse, geb. Hartmann (s. Couvert), Mutter von Kay, Schwester von Gerda Herrith (s. Couvert), Ilse und Gerda waren OSO-Schülerinnen. Ca. 40 sehr freundschaftliche Briefe und Karten 1927/80, darunter auch viele ausführliche Briefe von Edith mit Dank für Spenden, Schilderungen über materielle Situation und Verbesserungen, Pestalozzistiftung, Flügel, Stühle etc. etc.

 

Mendelssohn, Alexandrine, geb. Cramer, Mutter von Georg, Erich und Anja (s. auch Couvert Teillard). "Matuschka" wohnte um 1900 am Landgrafen 10 in Jena; schreibt zwischen 1912 und 16 aus Hellerau, das sie (er?) nicht zu mögen scheint. Erich Mendelssohn, evtl. auch Georg sind Schüler in Haubinda; Erich scheint von dort fortgenommen worden zu sein, weil er zu wenig gelernt hat (W.Heine an P.Geheeb, 28.2.04). Ca. 150 Briefe und Karten, Zeitungsauschnitte 1900/56. Die ganze Familie korrespondiert sehr freundschaftlich mit Geheeb; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Mendelssohn, Familie, ein Couvert

 

Meng, Heinrich (1887-1972), Ca. 20 Briefe, Karten und Zeitungsausschnitte 1937/72, darunter einige Briefe von Paul Geheeb und Edith, u.a. Bitte um Abdruckrechte von "Psychohygiene ..." in den OSO-Heften, Schilderung der Erkrankung 1955, Bitte um Unterzeichung des Aufrufs für den Bau der drei neuen Häuser 1967 etc. (zu Meng siehe ferner: Zimmermann, Elisabeth: Heinrich Meng 1887 bis 1972. Dissertation, Zürich 1994

 

Mennicke, Carl und Trude, Eltern von Wolfgang (Wölle, s. auch Schülerakte). Ca. 20 bis 25 Briefe, sowie "Blätter für Religiösen Sozialismus" Hrg. C.Mennicke. 1924/60 T.M. erzählt 1924 über ihr Leben und fragt, ob sie mit Wölle in der OSO leben könne; schöner Lebensrückblick von T.M. 4.10.60 u.a. auch über ihre Arbeit in der Rhön und das Manuskript einer Novelle von Trude Bez-Mennicke "Peter, wo bist Du?"; ein Brief von P. Geheeb an C. Mennicke vom 6.6.1936 (in Kopie von Gujnning an Neuchateller Behörden geschickt (woher hat er die Kopie?)) über die bürokratischen Oberlehrertypen, mit denen er in der Schweiz zu tun habe.

 

Mensendieck, Otto und Lisbeth (Dolly), geb. Schlechtendahl; O.M. ist der Schwager von C. Gmelin und der Nachfolger Geheebs in Wyk auf Föhr. Ca. 15 Karten und Briefe sowie Gedichte von Dolly M. 1906/61 darunter besonders interessant O.M. 20.6.06 über die Möglichkeit nach dem Bruch mit Lietz erneut mit Gmelin zu arbeiten. Mensendieck schreibt u.a., es gehe Geheeb ähnlich wie ihm mit seinem Schwager. Er beschreibt dann die Zusammenarbeit mit diesem (Gmelin) und geht auf dessen schwierigen Charakter ein: Gmelin sei ein Mann der schönen Worte, der humanitären Phrasen. Er verspreche immer viel, sei immer einsichtsvoll und verständig, und er handle nie nach seinen Worten. Auf diese Weise beute er seinen Mitarbeiter aus und gefährde obendrein das unter so guten Bedingungen begonnene Werk auf Föhr. Er gibt einer Zusammenarbeit Geheebs mit Gmelin eine gewisse Chance, da Geheeb ja "zu zweit" (mit Wyneken) komme. Weitere Briefe von Dolly Mensendieck ab ca. 1930; D.M. erzählt relativ ausführlich über sich. Hinweis auf mühsame Zusammenarbeit mit Gmelin, Streitigkeiten. Hin und wieder sehnsüchtige Erinnerungen an glückliche Jahre um 1900; einige Anekdoten. Sie führten mich damals in Schiller ein (gemeinsames Gedichte lesen an langen Winterabenden)! Und wissen Sie noch, wie wir ganz allein im Boot nach ?Amrum ruderten? - D. Mensendiek scheint insbesondere in den schweren Jahren nach 1945 sehr an Geheeb gehangen zu haben. Sie berichtet auch eindrücklich von ihrer Situation in Wuppertal nach dem zweiten Weltkrieg.

 

Menuhin, Jehudi, befreundet mit Aurobindo. 2 Briefe 1974/75. Einladung von Edith nach Goldern zu kommen

 

Merck, Helene, geb. 10.4.1860 in Marktbreit, gest. 1948; Konzertsängerin und Singlehrerin (s. auch "Neue Deutsche Biographie Bd. 6, S.131 f); Geheebs 1. Frau; 2 volle Couverts, 70 bis 80 Briefe, Karten, Photokopien 1901 bis 1923. Liebevolle Briefe an Geheeb; erzählt viel über ihren kranken Sohn Martin. Einzelne Briefe u.a. 2.8.07: nachdem Geheeb geschrieben hat, dass er sich von ihr trennen will, schreibt sie u.a.: "Die Härte Deines Briefes hat ja alles zwischen uns geklärt ... Leb wohl, Paul. Dein Eintreten in mein Leben ist mein grösstes Lebensglück gewesen, und meine Liebe zu Dir wird nur mit meinem Leben aufhören ..."; 14.8.07 sie teilt mit, dass sie "die einleitenden Schritte zur Lösung unserer Ehe getan"; Abschriften von Briefen von H.M. an G.Wyneken und umgekehrt mit vielen Beleidigungen und Rechtfertigungen. Dann 8.4.09 Dr. Adolph Casper, Berlin, teilt mit, dass die Ehe rechtskräftig geschieden sei. 1.5.09 P.Geheeb an Edith Cassirer über höhere Geldforderungen von H. Merck; 3.5.09 P.Geheeb an Edith Cassirer über die Scheidung von H.M. und deren finanzielle Zukunft; H.Merck dankt mehrmals für die monatliche Unterstützung. 1922/23 macht H.Merck einen Vorstoss über Edith und Max Cassirer zu höheren Unterstützungszahlungen zu kommen. 18.5.22 P.Geheeb erklärt M.Cassirer seine Situation in Bezug auf H.Merck (wichtig); 31.7.22 E.Stadel berichtet, dass H.Merck's Klage vor Gericht abgelehnt worden sei; 9.8.22 E.Geheeb an Karl Grunsky über die Klage von H.Merck und die finanzielle Situation der OSO; 26.8.22 E.Geheeb an K.Grunsky man könnte vielleicht M.Cassirer bitten, etwas zu tun, falls H.Merck ihre Klage zurückzieht. Keine Briefe von P.Geheeb an H.Merck.

 

Mermod, Anneliese, Mitarbeiterin in Greng 1939. Ca. 20 Briefe und Karten 1940/51 über ihr Leben, ihre Arbeit etc.; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Merten, Theodor Dr., befreundet mit der neuen Odenwaldschule. 6 Briefe 1956/75 über den Druck von E.Cassirers Rilkebuch, über Wirtschaftsvertrag, über den Kauf des Hauses von Frau Dahm und die 8 Kinder in der OSO etc.; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Mertens, Hedi und Freund Arnd Fuhrmann, Anhängerin von Meher Baba, Mutter von Tobias und Piet, Schüler in Goldern. Ca. 15 Briefe 1961/78, darunter ein Erzählbrief von Edith.

 

Merz, Heinrich, Mitarbeiter OSO 1920/21. Ca. 15 freundschaftliche Briefe und Karten 1920/28 über seine freundschaftliche Beziehung zu Else Leschke, Schülerin an der OSO, den Widerstand der Eltern, sein Weggang von der Schule etc.; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Merz, Karl, Committé Intergouvernemental pour les Réfugiés. Ca. 15 Briefe und Karten 1944/49, darunter ein Brief von Edith vom 16.2.46 über gewiss notwendige, alarmierende Eingriffe der Amerikaner in Leitung und Verwaltung der OSO und: " Im Augenblick schiene uns die Verlegung unseres Wirkungsfeldes nach dort verfrüht". K.M. u.a. über den Tod von Dr. Friedjung.

 

Merz-Benteli, Walter und Dora, befreundet mit Aurobindo. 8 Briefe und Karten 1947/54, darunter einige Briefe von Edith mit Einladung zu einer Theateraufführung, Dank für Schokolade etc.

 

Messer, Thea und Hans (dieser Schüler OSO). 3 Briefe 1939/75, darunter ein Brief von Geheeb über Schermann und Bitte um Einrichtungsgegenstände aus der OSO (16.2.39)

 

Metzendorf, Wilhelm, Bürgermeister a.D. von Heppenheim, 3 Briefe 1978/81 über Herausgabe der "Geschichte der Heppenheimer Juden". Kein Brief von Edith.

 

Meursing, Clasien, Schülerin in Wickersdorf 1908. Ca. 45 Briefe, Karten, Zeitungsausschnitte 1908/62 über ihr Leben, einige kurze Mitteilungen und ein Erzählbrief von Edith

 

Meyer, Adolphe E., Prof. der Päd. an der Columbia University. Ca. 20 Briefe 1934/52, darunter u.a. 8.10.34 Bitte um Rezension seines Buches über neuzeitliche Erziehung; 7.2.35 Geheeb erklärt, weshalb er nicht auf so niedrigen Pensionspreis für den Sohn von Meyer eingehen könne etc.; 4.11.36 Brief von Geheeb zum Tode des Sohnes von Meyer, Hinweis auf Wartenweiler, Tobler, Boeke als Vertreter neuer Reformpädagogik; 6.2.39 Geheeb über die Situation der Schule; 19.1.52 Edith über den Nobelpreis

 

Meyer, hat einen Sohn Wolfgang in Haubinda. 4 Briefe (Photokopien) 1904/06. Zwei Briefe von Paul Geheeb über Wolfgang, über Haubinda und den Weggang von dort (nicht sehr aufschlussreich).

 

Meyer, Michael, Bildhauer. Schüler in Haubinda 1903/06 (in Geheebs Familie). 1 Brief 1930 zu Paul Geheeb's 60. Geburtstag über sich, seine Kinder, seine Arbeit

 

Meyer, Werner, Dr. Phil., Mitarbeiter OSO 1927/34, danach Mitleiter der GDO bis ca. 1943. Ca. 12 Briefe 1933/75 über die "Feier" am 18.3.33, die Situation der OSO nach dem Weggang der Geheebs; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Meyer-Benteli, Eri, befreundet mit Aurobindo. 12 Briefe 1954/69, darunter einige Erzählbriefe von Edith über Aurobindo, über Haus in Manno (von Herrn Rolo geerbt), Kondolenzbriefe, Briefe über die Kinder.

 

Meyerhof, Gerda und Hans, Eltern von Nina Lynn (geschieden), Mona Kellenberg (s. Schülerakten). Ca. 20 Briefe, Karten, Prospekt 1966/78, darunter mehrere Briefe von Edith über Nina und Mona, über die letzte Zeit von Kurt Goldstein, mit dem G.M. eng befreundet war (3.11.66) u.a.

 

Meyerstein, Rudi, Schüler OSO 1933, mit in die Schweiz gegangen. 20 Briefe und Karten über sein Leben etc.; ein Brief von Geheeb, 27.2.39, dass er mangels Unterlagen kein Zeugnis schicken könne.

 

Miller-Putz, Elisabeth, 4 Briefe 1948/49 über nicht zustande gekommene Mitarbeit in Goldern; Radiosendung in RIAS Berlin u.a.. Ein Brief von Edith, die Material über Ecole und die "Children's Garden School", Madras, von Sharma schickt.

 

Ming, Hilda, Mitarbeiterin in der Nähstube, Goldern. Ca. 25 Briefe und Karten 1951/74 immer wieder von der Mutter über Hilda.

 

Mirus, Irmgard, 12. Briefe und Karten 1933/75, darunter ein netter Brief von Edith

 

Mitchell, Frederic und Muriel, Bruder und Schägerin von Kurt Goldstein. Ca. 10 freundliche Briefe 1947/60.

 

Mögelin, Else und Freundin Jane Ganzert, Ausbildung im Bauhaus als Weberin, Nachbarinnen von Kurt und Eva Cassirer im Wohnstift Diessen. Ca. 20 sehr lebendige Briefe und Karten 1974/78 über eigenes Ergehen, eigene Gedanken und Unternehmungen. Ein Brief von Edith 1975 über die Arbeit von H.Petersen und E.Harries sowie Kurt Cassirer

 

Mohr, E. G., Dr., Botschafter der BRD. 2 Briefe von Geheeb 1960 und 61. Dank für Wilhelm-von-Humboldt-Büste.

 

Monod, Eloi, Glasbläserei in Biot, Südfrankreich, Schüler OSO. Ca. 18 Briefe und Karten 1934/72. Darunter ein Brief von Geheeb 1934 über seine Freude, dass die Tochter Mariette nach Versoix kommen soll. Erzählt über die Schule und Gunning. Einige sehr freundschaftliche Briefe von Edith, u.a. Unterkunft von Sharma in Marseille, Dank für Spende etc. (Edith war einige Zeit bei den Eltern Monods, um Französisch zu lernen)

 

Monroe, Robin und Rhea, geb. Hopmann (s. Schülerakte Hopmann). Mutter von Rhea ist Clara Quien Hopmann. 15 Briefe und Karten 1977/80 über die Heirat mit einem jungen Freund von Aurobindo, über nicht mögliche Unterbringung im Sommer etc.

 

Moos, Eduard und Söhne Friedrich und Wilhelm, vermutlich Schüler Haubinda. Ca. 20 Briefe und Karten 1903/27. Sehr vertrauensvoll. " Dass Du Weihnachten, überhaupt die Ferien, wieder einmal alleine verbringst, gefällt mir gar nicht. ..." ("dein Freund", 23.12.04). Später Bitte um Hilfe für die Schwester nach dem Selbstmord der Mutter (W.M. 18.2.15); Bitte um hohe Bürgschaft für den Aufbau eines Geschäftes (Fr.M. 30.12.27); keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Moosherr, Theodor, Dr., 6 Briefe, Zeitungsausschnitte, Nachrufe 1935/36 über Geheebs Arbeit. Moosherr erwähnt Egidy, Pfleiderer und W. Schmiedel; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Morgenthaler, Hans, Dr., Mitarbeiter Goldern 1952. Ca. 15 Briefe und Karten 1951/60 darunter zwei kleine Briefe von Edith, Gratulation zur Hochzeit

 

Morneweg, Karl, Verfasser eines Odenwaldführers. 1 Brief 1929, sowie eine Broschüre über Morneweg; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Moses, Margarete, geb. Orthal, Musikpädagogin in der OSO. 5 anhängliche Briefe und Karten 1947/60, u.a. ein Brief zum 90. Geburtstag von Geheeb, ein langer Bericht über "Kunst als Erziehungsfaktor"; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Moslé, Wilhelm und Käte, Mitarbeiter OSO 1926/27; 1928/32 Mitarbeit in Blumes Schulfarm Insel Scharfenberg. Ca. 70 freundschaftliche Briefe und Karten 1926/73, darunter ein paar Briefe von Edith aus späteren Jahren u.a. über Indienreise 28.2.68. K. und W.Moslé schreiben über ihre Kinder, ihr Refugium auf Mallorca, K.M.'s Schicksal als Jüdin (guter Einblick in die Kriegszeit etc.). s. auch Moslés Bericht : Paul Geheeb - der Neunzigjährige ..... nicht mehr zu sein als ein Kind.

 

Motard, Alain, Pianist, befreundet mit Wallfischs. Während der Meiringer Musikfestwochen mehrfach in Goldern gespielt. 5 Briefe und Karten 1961/65

 

Mövius, Ruth, Dr., 1929 kurze Zeit Mitarbeiterin OSO. Ein Brief 1936 über ihr Studium, Beruf, Rilke

 

Muehlon, W., Dr. 8 Briefe und Karten 1934/40. Ein Brief von Geheeb, 8.9.34 über einen Jungen, H.K., dessen Lage und die politische Situation seines Vaters in Stuttgart sowie kurze Anmerkung über eine Wanderung über das Bieshorn (4161 m. über Meer) mit Maria Neumann, Schulanfang mit ca. 20 neuen Kindern usw.

 

Mugglin, Gustav und Frau Hilde, geb. Fischer, Mitarbeiter Goldern 1947/48. 40 bis 45 Briefe und Karten 1948/67, darunter u.a. grober Kündigungsbrief 1948, danach freundschaftliche Briefe, u.a. über Hilfe durch Pro Juventute. Einige Briefe von Edith.

 

Mühlemann, Hans, Dr., Redaktor des "Genossenschaftlichen Volksblattes Basel". 12 Briefe 1939/46 über Werbung für die Ecole (1939), seine Pläne etc.; 8.1.46: Geheeb's Artikel "Pestalozzi als Erzieher", der im Genossenschaftlichen Volksblatt erscheine, sei vielleicht tatsächlich zu hoch gegriffen. Mühlemann an Geheeb 1.2.46: wird Geheeb am 7.2.46 10.00 in Zürich treffen. Keine Briefe von P. und E. Geheeb

 

Müller, Arthur, 5 Briefe 1946/61 über die Gründung einer "Freien Vereinigung für soziales Recht". Ein Brief von Edith 1961 über Besuch

 

Müller, Franz, Oberstudiendirektor Heppenheim, 1 ausführlicher Brief von Edith, 12.3.74 über die Benennung der Dorfstrasse nach Oberhambach als Paul-Geheeb-Strasse.

 

Müller, Heinz, 2 Briefe 1960, darunter ein enthusiastischer Brief von Paul Geheeb 27.8.60 in dem er u.a. schreibt: " Unvergesslich bleibt es uns, wie Ihr Vater - damals war er noch ein junger Mann - uns am Bahnhof Heppenheim traf und dann über die Starkenburg nach dem Lindenstein führte, von wo wir einen Blick hinab auf das Hotel Lindenheim hatten. Wir waren beide begeistert und sofort stand der Entschluss fest, dieses Haus zu kaufen. ..." "Durch meinen in München lebenden Bruder kam ich in dortige Künstlerkreise hinein, die wiederum Kontakt mit der am Darmstädter Hof entstandenen Künstlerkolonie hatten. Durch diese erfuhr, als ich, ein ganz fremder Thüringer, zum ersten Mal nach der damaligen hessischen Hauptstadt kam, der Grossherzog von meinem Wunsch, mein definitives Lebenswerk im Odenwald zu gründen, und lud mich einfach zu sich ein, um mich zu beraten. Der nächste Schritt war, dass der geheime Schulrat, Dr. Ludwig Nodnagel, der zu jener Zeit die Seele des Kultusministeriums darstellte, mich im Ministerium mit offenen Armen empfing und sehr bald mein vertrauter Freund wurde. ..."

 

Müller, Rudolf, Institut Vallamand, Erwachsenenschule und Verlag Sonnenseitig Leben und Neuzeitlich Leben, 4 Kinder als Schüler in Goldern (s. Schülerakten). Ca. 50 bis 60 Briefe, Karten, Photos, Prospekte ca. 1943/77. Einige Briefe von Edith, u.a. 12.1.77 Erinnerungen an Müller's Situation und die ganzen Jahre seiner Verbindung zur Ecole, 7.5.58 Vermittlung von Havlik, 29.11.58 "Paul Geheeb hat grosses Interesse an neuzeitlicher Ernährung. Er war immer traurig, dass wir hier nicht in geeigneter Weise für die Kinder sorgen konnten ...". Keine Briefe von Paul Geheeb, haben jedoch offenbar über Ernährungsfragen u.ä. korrespondiert. Geheeb hat in "Neuzeitlich Leben" 1943 und vielleicht auch später Berichte veröffentlicht.

 

Müller-Brockmann, Joseph, Vater von Andres, Schüler in Goldern, später verheiratet mit Ursula Franz, Mitarbeiterin Goldern. Ca. 20 ausführliche Briefe und Karten 1960/81 mit Familiennachrichten etc.

 

Müller-Hartung, Ilse, Bekannte Geheeb's, 4 Briefe 1896/99 über ersehntes Zusammensein, gegenseitige Anteilnahme, eigene Sorgen als Schauspielerin einen Saal zu füllen (mit Qualität und mit Menschen) etc.

 

Müller-Holtz, Henner, Betreuer des Archivs der OSO, 5 Briefe 1970/79, darunter ein Brief von Edith mit Erwähnung mehrerer früherer Schüler (5.5.77, Antwort auf Brief vom 25.4.77, in dem H.M. darauf hinweist, dass Geheeb mehrere Korrespondenzen der OSO überlassen hat).

 

Müntz, Hermann, Dr., Mitarbeiter OSO, danach Dürerschule; 8. Briefe und Karten 1914/18, u.a. Kündigung von H.M., da er nicht genug Ruhe für wissenschaftliche Arbeit habe. Nur ein (scharfer) Brief von Geheeb mit interessantem Standpunkt (handschr. Kopie, 30.9.14). Untersagt scheinbar den Besuch von Dr. Spira während der noch verbleibenden Zeit der Mitarbeit (Müntz, 23.8.14). Später werden Briefe versöhnlicher, z.B. Brief zum Tod von Otto Braun, Müntz, 27.5.18. – Siehe zu Müntz auch die 5 Couverts mit Briefen von H. Müntz (Photokopien aus den Beständen der Universitätsbibliothek Basel) an Dr. H. und S. Schmalenbach vom März 1914 bis 15.10.1917.

 

Müri, Susi, Praktikantin in Goldern 1955 von der Schule für soziale Arbeit. 6 Briefe und Karten 1954/55, darunter ein Brief von Edith an Frl. Brunschweiler wegen neuer Praktikantin

 

Muthmann, Friedrich, Dr., deutsche Botschaft Bern, 6 Briefe 1960/62, darunter 4 Briefe von Edith u.a. über Geheeb-Stiftung als Andenken an Paul Geheeb, 7.2.62; Wunschliste von Lehrmitteln, Dank für Büchersendung.

 

 

Buchstaben A-E

Buchstabn F-H

Buchstaben I-K

Buchstaben N-R

Buchstabe S

Buchstaben T-Z

 

 

 

Zurück zur Hauptseite des Geheeb-Archivs * * *  Zurück zur Korrespondenzübersicht