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Sachs, Elisabeth und Heinrich, genannt Erasmus (1894-1946), Mitarbeiter OSO April 1921/46 2 volle Couverts 1920/87. Briefe, Karten, Photos plus ein Vortrag von Sachs: "Der Gestaltungsunterricht in den bildnerischen Tätigkeitsgebieten in der Odenwaldschule". Diverse Briefe von Paul Geheeb und Edith, besonders auch im Zusammenhang mit deren evtl. Rückkehr nach Deutschland nach 1945. - Siehe auch E. Sachs' Schwestern Maria Neumann und Friedel, spätere Senn sowie Eltern R. Neumann und Renate Sachs, Tochter von E. und H.Sachs

 

Sachsen-Meiningen, Prinz Ernst von, 1 Brief von Prinz Ernst vom 14.10.39 Dank für die guten Wünsche zu seinem 80. Geburtstag. Sei diesen Sommer, noch vor Kriegsausbruch, im offenen Auto mit seinem Hans nach Genf gefahren etc. Dass er noch einmal einen grossen Krieg erleben müsse, habe er nicht gedacht. Der Krieg scheine ihm wie ein letzter Versuch Englands, seine Weltmachtstellung zu retten. "Ihren Optimismus, dass schliesslich aus allen gegenwärtigen Stürmen eine bessere Menschheit aufsteigen wird, kann ich nicht teilen. Die Menschheit bleibt m.E. immer so ziemlich die gleiche." Ihm gehe es insgesamt recht gut. Seine Frau habe kürzlich viel an Gallenstein gelitten.

 

Sachsen-Meiningen, Prinz Max von. 2 volle Couverts. Ca. 100 bis 110 Briefe und Karten, Zeitungsausschnitte 1935/50 über Besuche, Veröffentlichungen, eigene schwierige Lage während des Krieges, Unterbringung einer jüdischen Bekannten in Schwarzsee. Geheeb 22.1.41: über einen Schüler, der in Schwarzsee Matur machen soll. Geheeb rät eher ab.

 

Sägesser, Ursula. Mitarbeiterin Goldern 1952/53. 2 volle Couverts mit Briefen, Karten, Zeugnissen, Lebenslauf 1952/59 darunter sehr vertrauensvolle Briefe an Paul Geheeb und Edith. Einige Briefe von Edith, u.a. Anfrage ob sie mit Unterricht aushelfen könne, Empfehlung für Amerika, über Sorge um Paul Geheeb (1959); kürzere Erzählbriefe und Mitteilungen.

 

Salin, Edgar, Prof. und Frau Isamaria, Ca. 15 Briefe und Karten 1948/74. Freundschaftliche Korrespondenz; auch befreundet mit Vater und Sohn Gottfried Treviranus. Geburtstagswünsche. Kondolenzbriefe. Besuch. 6 Briefe von Edith u.a. Erwähnung von Otto Braun (Mai 1973), Hinweis auf einen Vortrag von Aurobindo Bose. Dank für grosse Spende etc.

 

Salomon, Alice, geb. 19.4.1872 in Berlin, gestorben 30.8.1948 in New York. ab 1899 Leiterin der von M. Cauer 1893 gegründeten Mädchen- und Frauengruppen für Soziale Hilfsarbeit. Ca. 35 Briefe, Karten, Artikel über A. Salomon sowie A.Salomon Mitteilungsblatt. 1898/1948. Viele sorgenvolle Briefe um Edith, um die Situation im Elternhaus, um Wickersdorf, um die Beziehung zwischen Paul Geheeb und Edith. Eine Photokopie Geheeb an A. Salomon, 17.2.09: auf der Reise und Suche nach einer neuen Aufgabe

 

Salomon, Max (Dr.med.) und Frau Rose, Tochter Anna und Fritz. Ca. 70 Briefe, Karten und Telegramme 1903/19, u.a. Briefe über Fritz' Ferien, Krankheiten, Todesanzeige vom Rose Salomon, geb. Hahn (14.6.1908), Anklage von M. Salomon gegen Dr. Wyneken 1909, Stellungnahme zu einem Artikel von M. Salomon in "Der Arzt als Erzieher" (Geheeb an Schriftleitung des "Arztes als Erzieher", 22.4.10). Ein Brief von Max Salomon an W. Heine vom 11.8.08, in dem er diesem seine Einmischung in seine Ehe vorwirft und hofft, "dass Ihr Weg den meinen und den meiner Kinder nie mehr kreuzen werde."

 

Salzwedel, Nelly, jüngste Tochter des Geigers Max Salzwedel, Lehrer von Kurt Cassirer. 3 Briefe und Karten 1962/78; Erinnerungen an Edith und die Kaiserallée 19.7.1976

 

Samojé, Paula W., ca. 18 Briefe und Karten 1959/69 über Sammlung von Geld für die Ecole, Spenden. Einige Briefe von Edith auch über die finanzielle Situation der Ecole.

 

Samuel, Godfrey, befreundet mit Heinz Daniels. 4 Briefe 1960/63, darunter freundliche Briefe von Edith, u.a. Kondolenzbrief zum Tode des Vaters.

 

Sandweg, Anneliese, Mitarbeiterin Goldern, und Tochter Susanne Sandweg, spätere Epler. 16 Briefe 1954/56 Bewerbungsschreiben. Ein Brief von Geheeb 1955 wegen Arbeitserlaubnis. Ein Brief von Edith nach Susannes Krankheit, ermutigt Frau Sandweg, sich nicht so viel Sorgen zu machen. - S. auch Schülerakte Susanne Sandweg.

 

Sasse-Katsch, Ilse. 5 Briefe und Karten 1955/56. Ein Brief von Edith über den Besuch des Sohnes.

 

Sathianathan, M. A.. 3 Briefe 1965, davon zwei von Edith über die Schule und die Arbeit

 

Saucy, Claude und Concetta, geb. Monti, genannt Titti. Claude Mitarbeiter 1951/52 und 1956/66, Titti 1956/66. Eltern von Marcel und Roger (S. Schülerakten) und Claudia. Ca. 35 Briefe und Karten 1952/77, u.a. mehrere informative Erzählbriefe von Edith

 

Sauerbeck, Lucie, Musiklehrerin an der Odenwaldschule, 7 Briefe 1933/35 über Besuche, Aushilfe, Musikunterricht etc.

 

Sauter, Margrit, geb. Bach, Pflegekind von Max Cassirer. Schülerin in Schwarzsee. Mutter Illi (Ilse Guthmann), verwandt mit Edith. Ca. 50 Briefe und Karten, Zeugnis von Margrit 1952/77. Mehrere Erzählbriefe von Edith über Ecole, Kurt und Eva Cassirer und zuweilen über weitere Verwandte. Brief von Dr. Rosenbaum über Margrit's Schwerhörigkeit. - S. auch Schülerakten Margrit Bach und Korrespondenz mit Paul Herrmann und Siegrid Heubach-Herrmann

 

Savery, C.M. und Frau Sigrid, Gründer von "Musik und Mensch", Eltern von Ruth, Janne und Finn. 3 volle Couverts 1947/76. Briefe, Karten, Zeitungsartikel. Ein Beitrag zum 90. Geburtstag von Paul Geheeb "die Seele". Viele Briefe von Edith: Pläne, Wirtschaftliches. Vorschläge und Verabredung über die gemeinsamen Sommerferien, über die drei Kinder. Ein Brief von Paul Geheeb an die Gemeindeschreiberei 1948 über die wertvolle Anwesenheit von Savery und seiner Gruppe

 

Scala, Beatrice, Nichte von Adolph Ferrière. Ca. 12 Briefe 1935/48, darunter einige Briefe von Paul Geheeb 1935 wegen evtl. Mitarbeit; aus Krankheitsgründen wurde daraus nichts. Briefe über einen Besuch in Goldern 1948

 

Schadt, 2 Briefe 1961 mit Dank für Spende für Kinder aus Tibet

 

Schäfer, Anna, Mitarbeiterin OSO 1933/34. 2 Briefe 33/34, Anmeldung an die OSO, Empörung über eine falsche Schülerbeurteilung (von Sachs wurde Zeugnis für die 6. statt für die 5. ausgestellt)

 

Schäfer, Hans, Studienassessor. Mitarbeiter OSO 1934/35. 3 Briefe und Karten 1933, davon ein Brief von Geheeb 10.5.1933 über Gehalt, Arbeitsmass etc. bei Eintritt als Altphilologe

 

Schäfer, Lili, geb. Weber, Schwester von Max Weber. Mutter der vier Weber-Schäfer Kinder. Mitarbeiterin OSO. Nahm sich 1920 das Leben. Ca. 20 Briefe 1919/20: nahe Freundschaft mit Geheeb; einige sehr persönliche handschriftliche Briefe von Geheeb mit Einblicken in seinen seelischen Zustand, Erinnerungen etc.

 

Schäfer, Walter und Anneliese, Mitarbeiter/Leiter Odenwaldschule ca. 1948/72. 2 volle Couverts, ca. 90 bis 100 Briefe, Karten, Telegramm 1953/81 u.a. über Schäfer's Interesse an der Schulgeschichte, die Gemeinsamkeit der beiden Schulen (nicht aus der Zeit fliehen), Frage nach weiteren Informationen über Geheebs Tätigkeiten in Berlin etc. (1.9.58) etc. Ein begeisterter Brief Geheeb's vom 4.3.60 über das Büchlein von Walter Schäfer über Geheeb (oder die OSO?), von dem er und Edith erst die ersten 13 Seiten gelesen hätten. Ein Brief von Geheeb 23.4.60 über Schäfer's Biographie (Empörung wegen Schäfer's Geheeb-Buch, dortiger Erwähnung Wynekens etc.); Schäfer's Erwiderung und Verteidigung vom 28.4.60; Zurückweisung der Verteidigung durch Geheeb am 9.5.60: " mein Vertrauen zu Ihrer Objektivität wurde durch aufmerksame Lektüre Ihrer Bücher über die Odenwaldschule stark erschüttert, der letzte Rest des Vertrauens, das ich noch zu Ihnen hegte, durch Ihren Brief vom 29. April zerstört. Eine Fortsetzung dieser Diskussion würde auf Zeitvergeudung hinauslaufen. Somit verabschiede ich mich von Ihnen und von Ihren beiden Büchern, für die ich keinerlei Interesse mehr aufzubringen vermag und danke Ihnen nochmals für Ihre freundlichen Besuche und für Ihre grosse Arbeitsleistung.". Zahlreiche Briefe von Edith besonders nach 1961 über die Benennung eines OSO-Hauses nach Paul Geheeb, über Besuche, über die Schäfertochter

 

Schäfer, Wilhelm (1870 bis 1931), verheiratet mit Lisbet. Dekan und Pfarrer in Oppenheim. 4 Briefe und Karten 1925/31. Dazu Tilly Schäfer, Nichte von Paul Geheeb, 3 Briefe und Karten 1925/28 u.a. über die Möglichkeit in der OSO mitzuarbeiten. Dazu Adeli Schäfer, Schwester von Tilly Schäfer, ebenfalls Nichte von Geheeb, mit Gertrud Ohly befreundet, 9 Briefe und Karten 1920/47. Dazu 1 Karte von 1909, eine von 1939 von Hedwig Pult, genannt "Tante", nicht im Stammbaum aufgeführt, u.a. erwähnt in I.Rullmann an P.Geheeb, 8.10.1897. Insgesamt keine Briefe von Paul oder Edith Geheeb. Die Korrespondenzen enthalten vorwiegend Nachrichten über Verwandte.

 

Schäfer, Wilhelm. 2 verehrungsvolle Geburtstagsbriefe (Photokopie) von Paul Geheeb 1928 und 1938

 

Schäfer, Wulf, Schüler OSO. 7 Briefe 1966/75. 16.10.66: " Dankbarkeit, dass Du mir mit dem Geschenk der drei Jahre bis zum Abitur, für die mein Vater ganze 60 Mark monatlich aufzubringen hatte, mir mein so reiches geistiges Leben aufzubauen halfst ...". 31.7.75: Erinnerung Wulf's an Edith und eine Wanderung auf die Wasserkuppe. Zwei Briefe von Edith

 

Schäfer-Eisenhauer, Else. 2 Briefe 1969 mit Bitte um Bescheinigung, dass sie in der OSO gearbeitet habe und freundlicher Antwort von Edith, die sich zu erinnern und zu raten versucht.

 

Schambach von Oettingen, Elisabeth. "Erinnerungen eines vierblättrigen Kleeblatts" (in der Kassette mit Beiträgen zu Paul Geheeb's 90. Geburtstag).

 

Scharmann, Theodor, Prof. und Frau Dorit (Dorothea Luise), Eltern von Thomas und (aus erster Ehe) Brigitte Degen (siehe Couverts Degen). 6 volle Couverts 1946/80 mit vertrauten, freundschaftlichen Briefen, auch viele ausführliche von Edith u.a. über Pläne, Ecole, Paul Geheeb, frühere Schüler, Altschülertreffen in der OSO, Geheeb-Stiftung (24.2.64), Erkrankungen, Reisen, Nobelpreis (1960). Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Schärrer, Gertrud. Viele Jahre lang die Spenderin der Christrosen zum 1. Advent. Ca. 50 Briefe, Karten, Prospekt der Naturheilpraxis des Vaters 1947/79. Zuerst verehrungsvolle Briefe an Geheeb über ihre Arbeit, den kranken Vater. Später auch freundschaftliche Korrespondenz mit Edith. Zwei Briefe von Paul Geheeb, u.a. 23.8.60 über goldene Hochzeit, 50-jähriges Jubiläum der OSO "wie ich überhaupt im Stillen schon von vielen Menschen, die mir innerlich nahe stehen, Abschied genommen habe"; 10.12.60 darüber weshalb er keine Autobiographie und kein Tagebuch geschrieben hat; über spontan entstandene Feier zu seinem 90. Geburtstag; nehme Abschied von den Menschen. 3 Briefe von Edith u.a. 29.11.58 über Geheeb's Erkrankung und Aufenthalt in Bayrisch Zell. 11.12.61 wie immer Dank für Christrosen; vermisst Paul Geheeb; 4.12.63 Dank für Christrosen; Gedächtnisstein von Geheeb

 

Scharvogel, Prof., ?Vater von Gertrud Ohly, 1 Couvert

 

Schatz, Alfred und Elsi. Ca. 20 Briefe und Karten 1943/67. Besonders mit Paul Geheeb befreundet. Dieser war Trauzeuge bei ihrer Heirat. Ein Brief von Edith, 3.9.64: Beileid zum frühen Tode der Frau. Keine Briefe von Geheeb.

 

Schaumann, Elsbeth, geb. Grunder, Schülerin OSO, Mutter von Maja (diese war Gasthelferin). Ca. 50 bis 60 Briefe und Karten 1946/68 über die Tochter Maja, die ca. 1950 im Kindergarten in der Ecole ist; über einen Bericht über die Ecole in "Für Dich", Besuche. Keine Briefe von P. Geheeb; einige von Edith, u.a. 9.8.50 " in der Odenwaldschule war es wundervoll, ich musste viel ,viel erzählen."; 11.5.63 u.a. über Elisabeth Huguenin "Elisabeth Huguenin lebt in Neuchatel. Sie hat viele Bücher veröffentlicht und immer wieder Paul Geheeb und sein Werk besonders erwähnt. Leider hat sie jetzt manche Altersbeschwerden, besonders die Augen wollen nicht mehr recht, und das ist für eine alleinstehende Frau, die so auf Schreiben und Lesen ihr ganzes Leben angewiesen war, natürlich besonders schmerzlich. Geistig ist sie immer noch die gleiche, Schönes ausstrahlende Persönlichkeit."

 

Scheffer, Prof. H. und Helene (er nennt sich "dein Pate", sie "deine Schülerin"). 1 Couvert, 8 Briefe, ein Photo (von Prof. H. Scheffer) 1885/99. Helene Scheffer: 17.8.91 Dank für Schriftchen und Sorgen wegen zu viel Arbeit in Jena. 15.8.1895. Bitte, ein Treffen von englischen, amerikanischen und schwedischen Damen mit Minna Cauer zu bewerkstelligen. Prof. Scheffer: kurze Mitteilungen. 23. 9. 1885: ein Brief mit einem mathematischen Scherz. 9.8.1894 gedruckte Einladung zu seinem 70. Geburtstag

 

Scheffler, Felicitas, befreundet mit Pfarrer Schorer. 6 Briefe 1957/58 über Mitarbeiter und Schüler, die in die Ecole kommen möchten. 2 Briefe von Edith

 

Schenck, Ernst von, geb. 24.6.1903, gestorben 26.10.1973. Schüler in der OSO. 15 bis 20 Briefe, Zeitungsausschnitte, Todesanzeige 1953/73 verehrungsvolle Briefe über Artikel in der Genossenschaft, die Nationalzeitung und Radiosendung in Deutschland; über Besuch in Goldern zusammen mit Adolf Portmann 1957. Auch einige Briefe von Paul Geheeb und Edith, u.a. P.Geheeb, 19.4.61 erfreut über den Bericht in der Nationalzeitung. 13.11.73 schöner Kondolenzbrief an Frau von Schenck

 

Schenk, Kristin, 1 Couvert. Ein Brief enthusiastischer Dankesbrief von P. Geheeb vom 14.7.1960 (in Kopie) über ihr tiefes Verständnis für seine Persönlichkeit und das Büchlein "Probleme der Koedukation" und ihre Antwort vom 2.10.60.

 

Scherbius, Walther, Schüler in Wickersdorf. 2 Briefe 1930/35 mit Erinnerungen an die schöne Jugendzeit; erwähnt Luserke. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb.

 

Schereschewski, Elfriede (Elfi). Mitarbeiterin OSO 1911/13, empfohlen von Alice Salomon. Unternahm einen Selbstmordversuch. Ca. 25 Briefe und Karten 1910/15 u.a. über ihre Vergangenheit; Sorgen um ihre Zukunft; Lösungsgedanken; Dank für glänzendes Zeugnis und auch sonst dankbare Briefe an Paul und Edith Geheeb

 

Scherk, Alfred. Schüler in Ilsenburg und Haubinda. 3 Briefe 1953 und 59 Glückwünsche zum 90. Geburtstag. Erwähnt kurz Klassenkameraden aus Haubinda. Schickt einen Reporter der Zeitschrift Time (oder Times?). Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schermann, Leo, Mitleiter der Ecole d'Humanité im Schloss Greng April/Oktober 1939, 5 Couverts mit Briefen von, an und über Schermann und die Streitigkeiten mit diesem, Gerichtssachen etc. 1939/50, darunter viele Briefe von Geheeb, u.a. 20.12.39 an A.Borel Informationen über Schermann; 8.3.40 und 11.9.40 an Pfarrer Kaenel über Schikanen von Seiten Schermann's. Korrespondenz mit Rechtsanwalt Dr. K. Fehr über Ehrverletzungsklage etc.; u.a. 14.1.50 an Fehr mit genauem Hergang der Streitigkeiten etc.

 

Schieck, Helmut, Urspringschule Schelklingen, Württemberg. 2 Briefe 1958/59. Ein Brief von Edith mit Dank von "Urspingtopf" (Veröffentlichung)

 

Schiele, Hedwig und Gertrud. Schülerinnen OSO; eine davon später verheiratet Schuppan. 7 Briefe, Karten, Telegramm 1930/65 mit Erinnerungen an und Dank für schöne Zeiten in OSO. Vater erzählt von beiden Töchtern. 2 Briefe von Edith

 

Schiesser, Marianne und Lotte, in USA M. und L. Sears, verheiratet Hellmann. Schülerinnen OSO. 12 Briefe 1941/78 durch ein Benefitkonzert der Wallfisch's für die Ecole wieder mit Paul Geheeb und Edith in Kontakt gekommen. Erzählbriefe auch von Edith mit u.a. Dank für Spenden.

 

Schiffer, Walter, Dr. und Lene. Neffe von Kurt Goldstein. Mit Edith weitläufig verwandt. Ca. 140 sehr freundschaftliche Briefe, Karten Telegramme 1937/66 u.a. immer wieder über Emigration in die USA und Hautkrebs von W.Schiffer. Viele Briefe von Edith, darunter besonders 2.5.49 sehr detailliert und interessant über die Schwierigkeiten mit Suter, Schermann und Anselm Hahn (Mitarbeiter in Goldern). Sonst immer wieder über Max Cassirer, Kurt Goldstein etc.

 

Schiller, Ernst, Dr. Mitarbeiter 1916. 3 Briefe 1916 und 1939. Ein Brief von Paul Geheeb, 28.9.16 mit Kündigung

 

Schiller, Margot (1935-1998), Mitarbeiterin (Sekretärin) in Goldern seit 1954. 13 Briefe und Karten von Paul Geheeb und Edith. Herzliche, liebe Briefe, jedoch nicht sehr wichtig.

 

Schimper, Karl-Friedrich, Dr., Naturforscher. Freund von Adalbert Geheeb. Material 1837 bis 1974, Aufsätze über Moose, Broschüren, Zeitungsartikel, Rhönkalender mit schönen Photos in Schachtel V/E/1 (Adalbert Geheeb).

 

Schläpfer, Walter, Sinuloge. Offenbar kurz als Mitarbeiter in Schwarzsee. Ca. 10 Briefe 1943/44 u.a. aus und über den Militärdienst. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb.

 

Schlechtendahl, Elisabeth, genannt Dolly, geb. 1882, 1905 Heirat mit Otto Mensendieck, Schwester von Adolph und Maria, geb. 1883 bis 1917, genannt Mia, Frida, spätere Josefson und Erich, geb. 1896 und Eltern Elise (1854 bis 1930) und G.A. Schlechtendahl (1841 bis 1912), wohnhaft in Barmen. 3 volle Couverts, ca. 85 Briefe 1900 bis 1930. Dolly und mehrere ihrer Geschwister waren 1899 oder 1900 Schülerinnnen, resp. Patientinnen oder Praktikantinnen im Nordseesanatorium in Wyk auf Föhr, vorallem mit Dolly entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel. 1903 kommt Adolph Schlechtendahl als Schüler zu Lietz. Elise Schl. nennt Geheeb wiederholt ihren Pflegesohn. Einzelne Briefe u.a. von den Eltern 1.5.1900 darüber, dass Geheeb jederzeit wieder willkommen sei; sei der ruhigste, anspruchsloseste Gast gewesen. Herr Schlechtendahl 27.5.1900 (mit der Bemerkung "vertraulich"): überrascht über Geheeb's so unerwartet euphorischen Brief vom 28.4.1900, über den Herr Schlechtendahl auch etwas erschreckt ist, über die Fragwürdigkeit von Geheeb's Christentum "aus eigener Kraft", seine Verlorenheit in philosophischen Systemen. Frau Schlechtendahl 26.6.1900 darüber, dass die Kinder glücklich schreiben, Freude darüber, dass Herr Geheeb in Herrn Wiesner einen so anregenden Kollegen erhalten habe etc. etc; 2.18.1900 Frau Schl. an P.G. "Sehr leid tut es mir, dass Sie gerade wegen unserer Kinder immer wieder in die Lage kommen, sich mit Dr. Gmelin zu überwerfen, sich aufzuregen, Unannehmlichkeiten zu haben -, dass Sie manchmal ein wenig Schuld daran haben will ich zwar nicht ganz leugnen (ich hoffe Sie nehmen der Pflegemutter diese Bemerkung nicht übel)"; 6.8.1900 Dolly Schl. an P.G. über einführende psychologische Literatur, die auch für junge Mädchen geeignet seien "oder wird mir, da ich ein Frauenzimmer bin, diese und andere Wissenschaften ewig dunkel bleiben müssen ..."; 8.9.1900 G.A. Schl. an P.G. über Geheebs Gesundheit (zu wenig Schlaf mit mehr Essen zu kompensieren sei unsinnig); 24.2.01 Dolly Schl. an P.G. "Und keinem Mensch kann ich es besser ausschütten als Ihnen, denn Sie verstehen mich, und wenn ich Unvernünftiges rede und phantasiere, so tadeln Sie mich wenigstens nicht deswegen", über Theaterbesuche, ihre Lektüre, ihre Sehnsucht, Theater zu spielen; 11.7.01, 23.8.01, 6.10.01 weitere Briefe von Dolly mit Berichten aus ihrem Leben als Tochter in wohlhabendem Hause (interessante Einblicke); 27.10.01 Dolly Schl. "die Frauenbewegung bei mir ist schon im Gang", über die Alkoholfrage; 2.10.03 Frau Schl. an P.G. über die Aufnahme von Adolph in Haubinda; 16.4.03 G.A. Schl. an P.G. erschüttert, dass Adolph betrunken war; 12.10.03 G.A. Schl. an P.G. über seine Haltung gegenüber den Lehrlingen in seinem Betrieb und Adolphs Zukunft; 28.5.05 Dolly an P.G. wird in den nächsten Tagen O.Mensendieck heiraten; 6.5.06 Frau Schl. an P.G. über Gmelin "Auch werden die Arbeitskräfte der Angestellten in unverantwortlicher Weise ausgenutzt, wie Sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen. Ich muss gestehen, dass ich mich selten in einem Menschen so getäuscht habe wie in Gmelin, den wir früher so sehr schätzten und hoch stellten"; 16.12.09 Frau Schl. an P.G. zur seiner Heirat mit Edith, über Jochen und Alice, die Kinder von Dolly; 8.9.12 G.A. Schl. ist gestorben; 1.5.17 Maria Schl. stirbt 34-jährig; März 20 Adolph Schl. heiratet; 30.6.25 O.Mensendieck stirbt; 1.9.29 und 9.12.29 Dolly M. an P.G. ausführliche Briefe zu ihrem Leben, ihren Nöten; 2.11.30 Frau E. Schl. gestorben. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schlee, Heinz, kurz als Mitarbeiter in der OSO 1931 und 1932. 6 Briefe, Personalblatt. Ein Brief von Paul Geheeb 1931 mit Informationen vor der Anstellung

 

Schlesinger, Else, Tochter von Betty Falk, Mutter von Odette Schlesinger; Mitarbeiterin 1956/58. Ca. 120 Briefe und Karten 1951/80, darunter viele, auch ausführliche Briefe von Edith über Mischlingskinder, Sommerlager in Goldern, Odette etc.

 

Schleussner, Irene. Mutter von Wolfgang, Schüler in Goldern. Ca. 30 Briefe, Karten, Photos 1953/80 über Spenden, Unfall von Wolfgang etc. Viele Dankesbriefe von Edith.

 

Schlitz, Elisabeth, Gräfin von, genannt von Görtz. 6 Briefe und Karten 1923/24. U.a. 3.1.23 über einen Besuch von Paul Geheeb in der alten Heimat und über Alex Vajano, Schülerin in der OSO, von der Gräfin für die Ferien eingeladen. 11.3.24 über einen Brief von Paul Geheeb, anscheinend wieder nach einem Besuch von ihm geschrieben.

 

Schloss Greng bei Murten. 7 Briefe und Berichte 1939/46, u.a. ein ausführlicher Brief von Geheeb vom 12.4.39 an Prof. Th. ?Rugyssen mit der Bitte zur Schuleröffnung einen Vortrag zu halten. Ferner Prozessangelegenheiten. 1946 Bericht (Schreibmaschinenmanuskr. ohne Unterschrift und Anrede) über einen Besuch von Sven Backlund und 43 Mitgliedern der skandinawischen Volkshochschule in Genf

 

Schlünz, Gertrud. Leitende Hausdame 1920/21; anscheinend nicht geeignet für die Arbeit. 8 Briefe 1921/22 und 1956; über Untauglichkeit bei der Arbeit Edith 9. und 27.2.22. Ein Brief mit Erinnerungen 1956

 

Schmalenbach, H. und S., ?Schwager von H. Müntz, 1 Couvert mit der Photokopie einer Postkarte von Edith Geheeb an Prof. Schmalenbach vom 15.09.1940 (Original im Nachlass Schmalenbach, Handschriftenabteilung der Univ. Basel). – Zu Schmalenbach siehe auch unter H. Müntz.

 

Schmeing, P., Dr., Schulrat. 1 Brief, 8.3.26 nach einem Vortrag von P.Geheeb über "Ideal und praktische Gestaltung der Odenwaldschule".

 

Schmid, Alfred, Gründer des Grauen Korps, Chemiker und Erfinder; dachte u.a. daran, in der Ecole erzieherisch tätig zu sein. Ca. 40 Briefe, Karten, Todesanzeige 1947/68, darunter einige Briefe von Edith, u.a. 19.10.48 über den Gegensatz zwischen seinen pädagogischen Ideen und denen der Ecole; bittet seine Unternehmungen mit Kindern der Ecole einzustellen etc.

 

Schmid, Karl, 1 Couvert. s. Hinweis auf den Bericht über die Bedeutung des Spiels in der Erziehung zur künstlerischen Arbeit. Paul Geheeb zum 90. Geburtstag zugeeignet. S. Cassette, Paul Geheeb Studierzimmer.

 

Schmidig, Susanne und Edy, Nachbarn in Manno. 25 Briefe und Karten 1964/76 über Reparaturen, Umbauten, Gartenarbeiten etc.

 

Schmidt, G. B., Prof., Inhaber (?) der Privatklinik im Diakonissenhaus in Heidelberg, Arzt und Vertrauter für die OSO‑ Schüler und MitarbeiterInnen. 15 Briefe und Karten 1922/31

 

Schmidt, Inge, geb. Mayer. Schülerin OSO 8 Briefe und Karten 1966/79. 2 Briefe von Edith mit Erinnerungen an frühere Schüler: Holger Fidus, Ewald Ebsen, Ines Tronchet, Adeline Celniker, Plucer-Sarna Heinrich und Georg (genannt Wurstel)

 

Schmidt, Johanna, Nachbarn in Oberhambach und Helferin in Goldern. 8 freundschaftliche Briefe 1953/55, auch von Edith u.a. 6.6.55 über einen Fesselballon, der in Oberhambach gelandet und mit Kindern aufgestiegen ist.

 

Schmidt, Piroschka. Jugoslawin. Bekanntschaft durch Aurobindo und Sharma. Ca. 30 Briefe, Karten, Telegramm 1965/69 über ihre finanzielle Not; entliehenes Geld von Edith. Möglichkeit, den Haushalt von Kurt und Eva Cassirer zu führen etc.

 

Schmidt, Reinhold, Dr., (geh. Regierungs- und Oberschulrat, 1839 bis 1913) und Frau Berta Schmidt, geb. Schäfer (1842 bis 1912). Tante von Paul Geheeb (mütterlicherseits), Schwester von Ottilie Stier-Schäfer, Johanna Hoffmann-Schäfer und Albert Schäfer; Eltern von Hedwig Schmidt. 28 Briefe, Karten und Todesanzeigen 1904/13 über gemeinsame Interessen, über Wyneken, Lietz und Wickersdorf, für welches Dr. R. Schmidt auch von Amtes wegen zuständig war. Berta Schmidt u.a. 11.7.04 über Adalbert Geheeb, der 1870 bei Schmidt's war und dem berühmten Bodenstedt seine Moosbilder zeigte; 23.8.07: ihr Mann habe den besten Eindruck von Geheeb's Frau gehabt. 4.10.09: über den Tod von Adalbert Geheeb. 1.8.10: über Darmstädter Verwandte. 5.5.12: Lietz habe geheiratet. - Dazu 1 Brief von Johanna Hoffmann 1924 und 10 Briefe von Hedwig Schmidt, Cousine von Geheeb, 1908/34. Durch sie kam der Sohn von Dir. Hohlfeld in die OSO, s. Brief H.Schmidt, 15.6.1928. Dabei ein Brief von Geheeb vom 14.2.34 über seinen Abschied von Deutschland und das Institut Monnier, das er zu einer überwiegend deutschen Schule umgestalten werde. Sonst keine Briefe von Paul oder Edith Geheeb

 

Schmidthauser, Jeanette, 15 freundschaftliche Briefe und Karten 1945/60 meist über gemeinsame Freunde. Einige kurze Briefe von Edith

 

Schmiedel, Otto, Prof., Geheeb's Lehrer am Gymnasium in Eisenach, sowie M. Schmiedel (vermutlich seine Frau) und Otto Schmiedels Bruder Paul, Prof. der Theologie in Jena, später Zürich. 45 Briefe, Karten, Todesanzeige 1887/1927 über Geheeb's zukünftiges Studium, Otto Schmiedel's Reise nach Japan, via England (14.6.87), seine dortige Missionstätigkeit. Seine Arbeit am Gymnasium. Seine Publikationen.

 

Schmitt, D. und M., Bauern und Besitzer des Wiesenhauses auf dem Dammersfeld. 12 Briefe und Karten 1897/1915 über Geheeb's Besuche, über die Landwirtschaft, die Tiere, die Ernte. Sehr fürsorglich und liebevoll

 

Schmitz, Werner 1 Brief vom 24.3.46 über die aktuelle Situation in der OSO, die Haltung der GDO, die er als Schüler in den 40erjahren besucht hat

 

Schmutz, Marie. 8 Briefe und Karten 1943/48. 1 Brief von Paul Geheeb über Abbe Goens, der einen Besuch in Schwarzsee machen will

 

Schnabel, Fritz und Irma. Société des Nations / Völkerbund in Genf. 7 Briefe 1938/39 mit Einladungen und gegenseitigen Verabredungen etc. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schnack, Ingeborg, Dr.; Verfasserin einer Chronik über das Leben und Werk von Rainer Maria Rilke. 8 Briefe 1975/76; einige Briefe von Edith, besonders 9.8.75 über ein Treffen mit Rilke in München 1915. sonst Anregungen etc. zur Herausgabe der Chronik.

 

Schnass, Franz, Dr., Herausgeber der "pädagogischen Warte. Zeitschrift für Erziehung und Unterricht, Lehrerfortbildung und Schulpolitik". 15 Briefe und Karten, ein Zeitungsausschnitt mit Richtigstellung zur Bemerkung über die Haltung der katholischen Kirche der Koedukation gegenüber, die von Geheeb in seinem Koedukationsaufsatz in der Päd. Warte gemacht wurde (anschliessend an NEF-Locarno-Konferenz) 1930/31. Über den Koedukationsartikel für die päd. Warte etc.; ein Brief von Geheeb über die Richtigstellung der katholischen Schulen vom 25.7.31

 

Schneider, Gustav, Sanitätsrat. Mitarbeiter in Haubinda (?). Freund am Gymnasium in Eisenach. 25 sehr freundschaftliche Briefe, Karten, Todesanzeige 1898/1960 über sein Ergehen, seine Familie, die gemeinsame Liebe zur Rhön, Fulda, über die Schulfreunde Hill, Schulze, Frei, Pfeiffer. Ein Brief von Geheeb vom 3.11.60 Kondolenzbrief zum Tode von G.Schneider. Erwähnung der gemeinsamen Gymnasiumszeit und des Rhönführers von Justus Schneider, Vater von G.Schneider, dessen botanischer Teil von Adalbert Geheeb übernommen worden sei. U.a.: " Ich selbst kam in meinem 12. Lebensjahr als Schüler der Quarta in das altehrwürdge Gymnasium von Fulda, wo meine als Oberamtsrichterwitwe lebende Grossmutter in dem Kühbel'schen Haus in der Lindenstrasse mich in Pension nahm, bis ich gelegentlich ihres Wegzugs von Fulda im Sommer 1887 an das Gymnasium in Eisenach übersiedelte."

 

Schneider, Hildegard, 2 Briefe 1951, wahrscheinlich Schülerin OSO. Am 3.4.51 erwähnt sie mehrere OSO-SchülerInnen, besonders ausführlich über Ralf von Königswald; über Edith: " kontrollierst immer noch morgens in aller Herrgottsfrühe ob sich alles wäscht?" Ein kurzer Brief von Edith

 

Schneider, Mitarbeiter in Haubinda. Ein Brief von Geheeb vom 5.8.05 in Abschrift über Schneider's Mangel an Geduld und Sauberkeit, besonders aber seine Uneinsichtigkeit bezüglich der eigenen, noch ganz fehlenden Erfahrung und Könnerschaft "Es fehlt Ihnen nicht nur an Geduld, sondern vor allem die Einsicht, dass die Ursache der pädagogischen Misserfolge meistens im Lehrer, höchst selten nur im Schüler zu liegen pflegt."

 

Schneider, Werner, Musiklehrer in Goldern. Ca. 20 Briefe und Karten 1947/59 über seine Arbeit in Goldern, Trennung von der Ecole, neue Tätigkeit, Verheiratung. Kurze Briefe von Edith

 

Schober, Marga, Dr., geb. Wadsack. Schülerin OSO. 20 Briefe und Karten 1947/78, darunter wenige Erzählbriefe von Edith, u.a. ein Brief wegen Einladung 1948

 

Schoch, Paul und Alice, ca. 20 Briefe und Karten 1953/56 über Besuche, Diplomarbeit, Dank für Briefe und Bücher. Über ihren USA‑ Aufenthalt. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb.

 

Schöchlin, Raul, 1 Couvert, ein Brief von P. Geheeb, 10.4.59 mit enthusiastischem Dank für einen Brief vom Sept. 58 (nicht vorhanden), etwas zu seiner Erkrankung etc.

 

Schohaus, Willi, Frau Hedi und Mutter Clara. 3 volle Couverts, ca. 150 Briefe 1933/67 Vermittlung von Mitarbeitern; über Artikel die Übersiedlung in die Schweiz betreffend (17.4.34); über Gunning, Dr. Herrmann, Geheeb-Gemeinde (Edith, 8.3.36), über neue Möglichkeiten für die Schule: Churwalden, Wallis etc. (Paul Geheeb, 22.4.37). Edith 13.6.37: über die Gesamtlage; Auszug aus dem Inst. Monnier; noch keine neue Bleibe gefunden. Paul Geheeb 18.8.40: über die finanziellen Sorgen. Paul Geheeb 2.7.41: Zusammentreffen mit Schermann in Luzern. Paul Geheeb 24.6.59 über Mitarbeit von Dr. Morgenthaler und eigene Gesundheit. Paul Geheeb 19.1.61: Zum Tod von Paul Haeberlin, dazu über goldene Hochzeit, über 50 Jahre OSO, über Gesundheit, über 90. Geburtstag (sehr ausführlich), über "Erziehung zur Humanität" etc.; Adolph Ferrière an Schohaus, 28.2.1940 (französisch): Weist u.a. auf Geheebs 70. Geburtstag hin, den er irgendwie feiern möchte. Erwähnt den internationalen Ruf Geheebs: Adolph Meyer, Universität New York, nennt Geheebs Arbeit in seinem letzten Buch über die Erziehung in Europa eine der interessantesten. "D'autre part, M. Zakir-Husain, de Delhi, Président de la commission de tous les ministères de l'Instruction publique de l'Inde rattachés au plan de Wharda, est venu récemment en Europe et a tenu spécialement aller voir M. Geheeb. De retour dans son pays, il lui a écrit une lettre de remerciements où je relève entre autres ses mots: "Cefut un grand honeur et une grande joie pour moi de vous rencontrer, vous, l'un des meilleurs pédagogues d'Europe, et il a bien valu la paine de fair le voyage des Indes à la Suisse pour passer cette journée - que je n'oublierai jamais - auprès de vous." En Australie, en Nouvelle Zélande, en Afrique du Sud, il n'est pas un éducateur au courant de l'Education nouvelle qui n'ait une vraie vénération pour P. Geheeb. Je possède vingt ouvrages de l'Amerique du Sud parlant de lui.". Auch das letzte grosse Werk über die Neue Erziehung, das vor dem Krieg erschienen sei - von Albert Ehm, Inspécteur de l'Instruction publique en France - "consacre également des pages élogieuses à M. Geheeb." Durch eine kleine Feier Geheebs könne man wenigstens teilweise das Unverständnis, auf welches er in der Schweiz auf Grund von Konkurrenzangst, Futterneid und geistiger Beschränktheit gestossen sei, vielleicht wenigstens ein bisschen ausgleichen. (wie und in welchem Rahmen er feiern wird, wird nicht ganz deutlich, evtl. im Rahmen eines Treffens der Schweizer Sektion der NEF).

 

Scholar, H. J., Gastlehrer, befreundet mit Jacques und Lulu Rolo, 6 Briefe 1961/62; zwei ausführliche Briefe von Edith vor der Ankunft

 

Scholem, Gershom, 2 Briefe 1975/78 25.3.78 u.a. Dank für Buch über Edith's 90. Geburtstag. Erinnerungen an einen Besuch in der OSO, wo er Buber getroffen und danach in Heppenheim erstmals dessen Frau Paula in Aktion gesehen habe.

 

Scholz, Irmgard von, geb. Wallmüller, und Prof. Wilhelm Scholz. Mutter von Mädi und Bubi. Mädi wiederum ist die Mutter von Heinz Peters. Ca. 90/100 Briefe, 1 Couvert; 1909/1969 (Dr.Dr. W. Scholz), vorallem über die Kinder, ihre Leistungen, das Leben an der OSO. Zuerst sehr freundschaftlich, dann ungehalten darüber, dass die Kinder nicht genügend lernen, dass die Schulgemeindeversammlungen Farcen seien etc.

 

Schönlank, Bruno, Dichter, und Elise 10 Briefe 1942/75; Dank für liebevolle Aufnahme bei Besuch; über eigenes Ergehen; über Schwester Anni Pflüger. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schorer, Jean, Pasteur. Ca. 20 freundschaftliche Briefe und Karten 1946/70 u.a. über eine Schülerin, über Spenden, über einen Artikel von Schorer über Schweitzer und Barth. Einige Briefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Schori, Richard, 10 Briefe und Karten 1935/38, darunter ein Brief von Geheeb, 1938, mit Angebot einer Stelle als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften

 

Schottmüller, Gerda, Mitarbeiterin OSO ca. 1915 bis Sommer 1927, gest. in Darmstadt am 10.1.28 (siehe neuer Waldkauz, Febr. 1928), Tante von Oda Schottmüller, Schülerin OSO 1922 ff; ca. 65 sehr anhängliche, liebevolle Briefe und Karten, ein Telegramm 1915/30 u.a. über Krankheit, über Ferien, über Aufnahme der Nichte in die OSO etc.; ein Zeitungsartiekl Sept. 1971 (aus "Magazin. Zeitschrift der DDR") über Oda Schottmüller (5.8.1943 hingerichtet); keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schrämli, Otto und Anni, geb. Hiltbrunner (geschieden), 2. Frau Annelise Hürlemann. Otto Schrämli Praktikant 1949 (s. Zeugnisse). Ca. 45 Briefe und Karten und Todesanzeige 1948/80 über Anstellung für Praktikum, über Ecole und Sommerlager, die eigene Familie und die Neuverheiratung. Schrämli wird gekündigt (s. sein Brief vom 9.5.53). Einige Briefe von Edith über Hausdamensuche, über erneute Mitarbeit von Otto und Anni 1951 etc. Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Schramm, Erich, Dr., geb. 1885/86, gestorbben nach 1960, Schüler und Sekretär von Dilthey während dessen letzten fünf Lebensjahren; Mitarbeiter OSO vor 1914, aushilfsweise 1920. Lehrer für Religion, Latein, Philosophie. Später Engagement in freireligiösen Gemeinden. Ca. 60 bis 70 Briefe Karten, ca. 1914/51, dazu Photos, Gedichte (u.a. über die Rhön), MS eines Vortrages geh. im Reservelazarett am 5.11.15, Briefe aus dem Feld (Sanitäter); macht Examen während des Krieges (siehe Brief vom 21.2.15). Immer wieder der Wunsch, als Mitarbeiter in die OSO zurückkehren zu können. 1920 kurze Mitarbeit in Bieberstein. 14.2.20: erneute Anfrage, ob Mitarbeit in der OSO möglich. Um 1950/51 mehrere Briefe und Schriftstücke im Zusammenhang mit Schramms Homosexualität und dem Naziparagraphen 175a, für dessen Streichung er sich einsetzt, da er genau die Form der Homosexulität verbiete, die die Natürliche sei: Die Liebe zwischen dem älteren Manne und dem Jüngling! In einer "Apologie“ schreibt er, vermutlich anlässlich einer Gerichtsverhandlung in dieser Zeit, über die Entwicklung seiner Homosexualität: Bis 40 nie ausgelebt, dann einige Erlebnisse; 1939/40 aus irgendeinem Grunde (Solidarität, Wahrheitsbedürfnis, religiöser Wahn) Selbstanzeige; zwei Jahre Gefängnis; danach erneut abstinentes Leben. 1950/51 verliert er offenbar seine Stelle als Prediger bei der "freireligiösen Gemeinde“ (Karlsruhe oder Offenbach???), weil er wegen eines angeblich sexuellen Verhältnisses mit einem 16 Jährigen vor Gericht steht und fünf Monate ins Gefängnis muss. Danach lebt er in einem Altersheim im Schwarzwald, wo er sich nach diesem totalen Zerbrechen seines Lebens offenbar noch einmal etwas aufrappelt, wie er Geheeb anlässlich von dessen 90. Geburtstag schreibt. Nur 1 Brief von P. Geheeb , 25.2.35: keine Möglichkeit der Mitarbeit in der Schweiz; auch keine Möglichkeit ihm sonst zu helfen; erhalte fast jede Woche ähnliche Anfragen! Keine Stellungnahme von Paul oder Edith Geheeb zur Frage von Schramms Homosexualität und der "Knabenliebe“. 1950 über seine Arbeit als Pfarrer und Reiseleiter, 1951 über einen Besuch im Altersheim etc. (siehe auch das Manuskript eines Radiovortrages 1928 mit ausführlichen und anschaulichen Erinnerungen an die OSO-Arbeit 1914 in der Kassetten zu Geheebs 90. Geburtstag).

 

Schraner, Hedwig, dipl. Psychologin, Berufsberaterin. Sekretärin von Edith 1949/51. 2 volle Couverts 1948/81. Sehr freundschaftlich über Arbeit, gemeinsame Freunde, Reisen nach Japan und China (1974/75). Viele Erzählbriefe von Edith, meist über Schüler, z.B. Lacy Loeb, Lilo von Papen, Jürg Papritz, Weber-Schäfer's, Lilli von Hartmann, Jessy Morlot etc. und Mitarbeiter: Otto Leitolf, Alexander Krüsi, S. Rolo, Marina von Jakimow. Edith schreibt am 27.10.52 u.a. dass sie eine Woche lang ein Zeichenseminar mitgemacht habe, welches vom Weltbund für Erneuerung der Erziehung (NEF) veranstaltet wurde; Armin Lüthi war auch dabei.

 

Schreiber, Adele, Dr., ca. 25 Briefe 1921/53 über ihr Ergehen, Aufnahme eines Schülers, über Frau Berner und ihren Artikel über die Ecole in "Heim und Leben". Einige kurze Briefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Schrempf, Christoph, Pfarrer, 2 Brieflein von Schrempf 1901/08, Photokopien über Schrempf, u.a. 75. Geburtstag; der Rest der Korrespondenz fehlt.

 

Schrempf, Else, geb. Grunsky, Frau von Chr. Schrempf. Ca. 40 Briefe, Karten und Gedichte (zum Teil in Griechisch) 1901/02 sowie eine Karte von Erich Schrempf 20.5.07 über den Tod der Mutter, 19.5.07. Herzzerreissende Liebesbriefe an Geheeb; zahllose Klagen über ihre Situation, die Untreue von Christoph Schrempf etc., u.a. 6.12.01 " Hätten Sie auch geahnt vor 6 Wochen, dass es eine Frau gibt, die Ihnen solche Dinge sagt und schreibt? Ihnen, dem nie gekannten, und mit einem Schlag beinahe so oft herbeigewünschten. Sind Sie etwa die Antwort auf meine stürmische Bitte an die Gottheit, - namentlich in dem letzten Halbjahr, als mir das Wasser an die Seele ging ...". (Anfang 1902?): "... Wie soll ich künftig leben ohne Sie. ... Ich halt's ja kaum mehr einen Tag ohne Sie aus ... Und dann erst: Sie in Frankreich, Schweiz ... O Paul. Nicht bös sein! Nicht über diesen Gefühlsmenschen schelten ..."

 

Schrempf, Gerhard, ca. 20 Briefe und Karten 1913/16. Viele Briefe und Karten aus dem Feld, u.a. mit der Bitte, seine Freundin, Hanni Rocco in der OSO aufzunehmen (dies geschieht 1916). Hofft immer wieder vom Militär wegzukommen, um wenigstens aushilfsweise in der OSO mitarbeiten zu können (s. u.a. P.Geheeb, handschriftl. 16.8.1916)

 

Schrempf, Gertrud, verheiratet Huppenbauer, später Messner, geboren 27.10.1888, gest. 8.1.1961, Tochter von Christoph und Else Schrempf, Malerin. Ca. 35 Briefe und Karten 1912/61; dazu Trauerrede zum Tode von Gertrud Schrempf, 11.1.61. Viel über eigene Erkrankung, über Ergehen und über das schwere Alter des Vaters "... Papa leidet unter der Langenweile des Alters" (26.4.43). Kein Brief von E. Geheeb, ein Brief von P. Geheeb vom 26.2.1960: Spendet 500 Mark zur Verwirklichung einer neuen Schrempf-Auflage; der Titel "Religion ohne Religion" gefalle ihm im übrigen nicht besonders etc. (Orig. im Literaturarchiv Marbach)

 

Schrempf, Hilde, Tochter von Christoph und Else Schrempf, Mitarbeiterin in Wickersdorf, Edith Nachfolgerin. 10 Briefe 1906/17. Reisepläne. Aufenthalt bei der Schwester in Monte Video. Meldet Umzug nach Esslingen. Sprachaufenthalt in Lausanne. Verlobung mit Volksschullehrer Klein. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schriber-Ronca, G., ca. 25 bis 30 Briefe und Karten 1946/66. Treue Gönnerin durch viele Jahre. Einige Briefe von Paul Geheeb und Edith, u.a. Edith 1952 wegen Horst Leser, Edith 31.1.53: " Der Sturz im alten Schloss im Emmental, wo er eingeladen war, Vorträge zu halten, liegt nun schon lange zurück. Er hat sich ungefähr 3 bis 4 Wochen mit den Folgen geplagt.". Paul Geheeb 9.8.60 mit Klage über seinen Gesundheitszustand.

 

Schröder van Gogh, Dr. Piet und Frau Miep, 3 volle Couverts, 1961/80. Piet Sch. van Gogh vermittelte viele Helferinnen; nach einem Artikel von ihm "Wenn ich eine Tochter hätte" während Jahren viele Anmeldungen. Befreundet mit Aurobindo. Zahlreiche Erzählbriefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Schröder, Ruth, Mitarbeiterin 1965/66, Mutter von Moritz. Ca. 40 bis 45 Briefe, Karten und Zeitungsausschnitte, Programme von Marionettenspielen 1964/76. Briefe wegen Anstellung; über ihren Werdegang, über ihr Ergehen und über Sohn Moritz nach dem Weggang von der Ecole. Einige liebevolle, teilweise ausführliche Briefe von Edith. Bitte um Aufnahme von Moritz in die Ecole; Absage von Armin Lüthi.

 

Schubmehl, Emma, von Edith "Gesinnungsfreundin" genannt, Gründerin oder Vorsitzende des Vereins Albert-Schweitzer-Haus, 9 Briefe und Karten 1953/73, Bitte um Aufnahme eines TB-Kranken Mädchens, Absage von Edith; über eine Mitarbeiterin für den Haushalt, Geld für eine Kinderpension (E.Schubmehl). Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Schuhmacher, Doris, Mitarbeiterin OSO ca. 1910/12, 4 Briefe 1930: kann nicht an OSO-Geburtstag kommen, und 1969, ein Brief von Edith wegen Aufnahme der Enkelin. Keine Erinnerungen. Kein Brief von Paul Geheeb.

 

Schüller, Carlo, Sri Aurobindo-Verlag, 6 Briefe 1959/81 berichtet u.a. von seinem Indienerlebnis, von Pondicherry (Aurobindo-Ashram) und Auro-Ville. Edith 18.1.59: " Wir interessieren uns schon seit Jahren für die geistigen Strömungen in Indien, besonders solchen, die sich auf die religiöse Vergangenheit stützen."; ein Brief von Indira Gandhi 9.6.79 über Korruption in Indien; C. Schüller, 21.8.81, über sein Treffen mit Indira Gandhi

 

Schulthess, O. Prof. Dr., 4 Briefe 1935. 2 Briefe von Paul Geheeb an die eidgenössische Maturitätsprüfungskommission in Bern: Anfrage, ob bei holländischen Schülern holländisch (als Fremdsprache?) mit angerechnet werden kann.

 

Schultze, Felix, ein Schüler Geheeb's aus der Jenaer Zeit, vor Geheeb offenbar als Nachhilfeschüler bei Lietz (s. Korresp. Lietz) Ca. 25 Briefe und Karten, Zeugnisabschrift. 1896/1918 über seine Schule, über den Unterricht, seine Zensuren etc.; später von seiner Arbeit in einer Weltfirma für Wasch- und Toilettenseife etc.; über den Tod des Vaters etc.. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schulze-Maizier, Friedrich, Dr., 2 Briefe 1933, davon Paul Geheeb am 10.8.33 über die Schwierigkeiten mit den Nazis, über Hohlfeld und Verleumdungen, über Schrempf " Vielleicht habe ich Ihnen gar nicht erzählt, dass er von allen Zeitgenossen entschieden derjenige ist, der mir persönlich am nächsten gekommen und meine Entwicklung am stärksten beeinflusst hat; dabei freilich hat auch Kirkegaard geholfen, zu dem ich durch Schrempf Zugang erhielt. ...", über Schrempf's Schriften, über die durch Freunde ermöglichte Gesamtausgabe etc.

 

Schulz-Hammitzsch, Lotte, Schwester von Eberhard Hammitzsch, beide Schüler in der OSO. 3 Briefe 1970/72, davon 2 Briefe von Edith, ein Erzählbrief, ein Kondolenzbrief zum Tode des Vaters.

 

Schümperli, Susanne und Rudolf, Mitbegründer und Leiter des Escherbundes, Ca. 45 Briefe und Karten 1940/60. Ein ausführlicher Brief von Paul Geheeb vom 3.5.40 mit der Klage nie eine Antwort auf Briefe und Prospekte der Schule erhalten zu haben. Will an der Pfingsttagung auf dem Herzberg nur teilnehmen, wenn es erwünscht ist.

 

Schuppan, Auguste und Töchter Käte, Hilde und Hedwig (genannt Heti, Krankenschwester in der OSO 1927/29). 3 Briefe von A. Schuppan 1926/27 über die Kinder; keine Briefe von Käthe, 2 Briefe, eine Verlobungsanzeige von Hilde 1926/27; ca. 24 Briefe von Hedwig Schuppan 1929/56, darunter 2 Briefe von Edith. Edith sendet Geld für Operation. Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Schuppan, Gertrud, verheiratet mit Paul Busch, Mitarbeiterin OSO 1925/26. 3 volle couverts 1925/46: über ihr Leben, ihr Ergehen. Sehr anhängliche Briefe; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schur, Regina, Prof., 5 Briefe 1947/55. Ihr Neffe, Senja, ist Schüler in Schwarzsee; über die gemeinsame Freundin Emmi Hirschberg. 2 kleine Briefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Schüssler, H., kennt Geheeb aus Bieberstein 1904. 3 Briefe 1958 u.a. über einen Aufsatz über Paul Geheeb. 2 Briefe von Edith, u.a. Informationen als Unterlage für den Aufsatz. Keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Schütt, Ottilie, 1 Karte von Paul Geheeb vom 13.9.1901 mit der Bitte, sich wieder einmal zu melden und von ihrem Ergehen zu berichten

 

Schütte, E., Prof. Dr., hessischer Minister für Erziehung und Volksbildung, 3 Briefe 1963/65 von Edith Geheeb und Armin Lüthi über Beurlaubung deutscher Lehrkräfte vom Staatsdienst. U.a. (Edith, 1.3.65): " An Ihren Besuch in unserer kleinen Schule im Oktober 1960 erinnere ich mich mit innerer Bewegung, war es doch der letzte Geburtstag unseres geliebten Paul Geheeb, der damals 90 Jahre alt wurde. ..."

 

Schwann, Konstantin, Schüler OSO, 10 Briefe der Eltern 1918/30. Ein anhänglicher Brief von Konstantin Schwann; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schwantje, Magnus. Vorsitzender des Bundes für radikale Ethik. 3 Briefe 1930 und 1941, u.a. Glückwünsche zu Geheeb's 70 Geburtstag; über Broschüren und Flugblätter; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schwarz, Walter Andreas, 3 Briefe 1956, davon ein Brief von Edith über Film zum Schicksal der Flüchtlingskinder und Besuch zur Orientierung

 

Schwarzmann, Julie, Dr., Heilpädagogin, 6 Briefe und Karten 1946/53; einige kurze Briefe von Edith über das "Angst-Bild" von Lacy Loeb, das J. Schwarzmann ausgeliehen und nicht zurückgeschickt hat

 

Schweigkofler, Geschäftsführer in der (neuen) OSO. 5 Briefe 1969/75 u.a. über Aufnahme von Otto Herz in den Verein Odenwaldschule e.V. und andere Kleinigkeiten

 

Schweitzer, Albert, Ca. 20 Briefe, Karten, Photos, Zeitungsausschnitte 1936/65 Geburtstagsgrüsse; Einladungen; freundliche Absagen; kleiner Brief von Geheeb, der Miss Bower's Besuch in Lambarene an. 14.3.61: Dank für Jubiläumsbuch und freundschaftliche Geburtstagsgrüsse " Zwischen uns braucht's nicht viel Geschreibs. Wir gehören innerlich zusammen. Miteinander stehen wir im Kampfe um die Humanität, ich bei der schweren Artillerie der Philosophie und Sie in der Pädagogik, der leichten, beweglichen Infanterie. Wir ergänzen uns. ... Wir haben beide Schwierigkeiten, sehr grosse sogar, gehabt, aber doch zuletzt Erfolg. Und beide empfinden wir es als eine grosse Gnade, dass uns Erfolg beschieden war. ... Das Buch ist schön. Ich lerne dabei viel über Dich. ..."; 10.11.61 Kondolenzbrief zu Geheeb's Tod: " Aus der Ferne bewunderte ich seinen Mut, der ihn aufrecht erhielt. In seinem Wirken trat er ein für das, was unserer Zeit am meisten Not tut: für Humanität. Er war ein Prophet, der seine Stimme für sie erhob. Erst in Zukunft wird er recht gewürdigt werden."; Edith, 9.1.65: Gratulation zu Schweitzer's 90. Geburtstag.

 

Schweizerische Verrechnungsstelle, Zürich. 1 Brief von Paul Geheeb, 17.3.45 über Bank, Postcheck und Devisen: " Dass wir als Deutsche nur das Recht hätten über 3,000 Franken zu verfügen; der Rest müsse blockiert bleiben. ..."

 

Schweizerischer Verein für Volksgesundheit, 2 Briefe 1953 über Unterkunft für ein Kinderferienlager auf dem Hasliberg. Ein Brief von E. Geheeb

 

Schwend, Gertrud, Küchenleiterin OSO 1923/24. 4 Briefe 1935, u.a. Bitte um Zeugnis

 

Schwender, Carl G., 3 Briefe 1946/47 über die Rückkehr seiner beiden Töchter nach Europa und ihren evtl. Eintritt in die Ecole; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Schwerin, Hanna, 2 Briefe 1960 über ihre Tochter, die eine Kindergärtnerinnenausbildung machen soll. Ein Brief mit Ratschlägen von Edith.

 

Schwerin, Jeanette, 10 Briefe 1896/98 über Minna Cauer und die "Frauenbewegung", Redaktionsangelegenheiten, Berichte, Notizen, Beurteilung von Manuskipten. U.a. 25.10.96: " Ich bin fest überzeugt, dass Frau Cauer, wenn es gelingt, ihr alles an- und aufregende fernzuhalten, sich recht erholen wird. Gerade für Neurastheniker gibt es ja kein besseres Heilmittel als vollständige Ablösung aus den gewohnten Verhältnissen, natürlich je länger je besser; reden Sie ihr nur gut zu. Im kaufm. Hilfsverein werde ich sie jetzt vertreten, im Verein Frauenwohl geht auch alles glatt, man ist ja jetzt allgemein ruhig geworden, also soll sie es auch sein. ..."

 

Schwind, Olga, 5 Briefe 1937/47 u.a. über ein Konzert, das sie im Institut Monnier geben möchte. Absage aus finanziellen Gründen

 

Schwing, Paula, 8 Briefe 1958/59, Korresp. wegen Besuch, Dankesbrief; ein Brief von Edith.

 

Schwob, Theodore, 7 Briefe 1942/64 über die Unterbringung eines Flüchtlingskindes für einen Monat; Bedauern darüber, dass Paul Geheeb und Edith nicht nach Saanen kommen konnten: E.Rotten habe sich eine ausserordentliche Mühe gegeben (3.8.44); keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Segessemann, Margarete, Köchin in Goldern 1950 bis ??. 5 Briefe 1950/51, u.a. wegen Anstellung. Ein guter Erzählbrief von Edith 24.11.51

 

Segovia, Andrès. Ein Zeitungsartikel: "Die wiedergewonnene Mitte. Zum bisherigen Werk des Malers Andrès Segovia"

 

Seifloh, Anna, Heloise und Mutter Maria. Eine der Seifloh-Töchter war mit Anna Geheeb befreundet und offenbar lange bei Prof. Ziehen und/oder Binswanger in Jena in psychiatrischer Behandlung. Ca. 40 Briefe und Karten 1895/1908 über Besuche, über die Freundlichkeit Geheeb's, darüber, wie ihn die Seifloh's vermissen, über Heloise's Ergehen. Anna Geheeb erwähnt auf einer Karte vom 20.1.1917, dass Frau Seifloh gestorben sei. Ob Geheeb auch nach Jena zur Einäscherung omme?

 

Seiling-Grelling, Malve, Mitarbeiterin in der Buchhaltung von Wickersdorf, ein Brief 27.12.07 über einen Besuch bei Cools in Emden während der Ferien.

 

Seligmann, Frau Alice Gertrude, geb. Benedict. Freundin von Paul Geheeb während vieler Jahre, später auch befreundet mit Edith. Ca. 45 bis 50 Briefe, Karten, Photos, Zeugnisse, 1893 (Photo) bis 1951 (öfter erwähnt als Miss Benedict in Korresp. Cauer/Geheeb). Ein Erzählbrief von Edith über die schwierige Versorgung mit Lebensmitteln etc. in der Inflationszeit 11.12.23, eine Postkarte von Paul Geheeb, 23.3.49; sie hilft öfter durch Spenden auch in späteren Jahren. - S. auch Couver Benedict

 

Semmelhack, Schwester Gertrud, genannt Gesse. Mitarbeiterin OSO 1931/34. Ein Brief, eine Karte 1936 über Alix (vermutlich Schülerin), die völlig verschlampt sei. Über Gründung eines eigenen Heims an der Flensburger Förde. Über Käthe Kammerer

 

Semmelink, Ruth, geborene Schneppel, Schülerin OSO. Ca. 35 Briefe, Karten, Telegramme 1948/81 über ihr Leben in Südafrika, gemeinsame Freunde etc.; einige Erzählbriefe von Edith über Freunde, u.a. Wallfisch's, und ehemalige Schüler

 

Sen, Han, Charkow, Schüler OSO und später noch einmal Versoix, Greng und Schwarzsee. Ein Erinnerungsbrief von Edith 13.7.77

 

Senn, Albert (1897-1935), Mitarbeiter OSO 1921-25, und Friedel, geb. Neumann. 60 bis 70 Briefe, Karten (vor allem von Friedel Senn) und Lebenslauf 1921/60. Ein Brief von Geheeb vom 20.11.1934 mit der Bitte ein geeignetes Heim für die Ecole zu finden (in ca. 1000 bis 1,200 Meter Höhe). Friedel über ihr Inneres, ihre Sympathie zu Paul Geheeb, sein Angebot, ihm zu helfen während Lisbeth fort ist etc.; Albert über sein Leben, seine aufgezwungene Ruhe, seine Gedanken (A. Senn, 7.10.31)

 

Senn, Ueli und Liselotte, Ueli, Sohn von Albert und Friedel, Mitarbeiter Goldern. 15 Briefe, Karten und Photos 1952/76 kurze Grüsse von Edith. Dankbare Briefe von Ueli.

 

Sense, Eleanora. Ca. 15 Briefe und Karten 1961/68 über Spenden, über ihre Sympathie für die Ecole, über Besuch. Kurze Briefe von Edith, Dank für Spende.

 

Sharma, V.N. und Ellen und Kinder. 20 Couverts 1931/82. Viele Briefe von Edith

 

Siddheswarananda, Swami , 8 Briefe und Karten 1939/57. Ein Brief von Edith, 20.8.47, mit Dank für Blumen aus Indien und Bericht über die Fortnahme der Fench-Kinder. Siehe auch Swami Yatiswarananda, Vijoyananda.

 

Siegmund-Schulze, Friedrich, Gründer der "sozialen Arbeitsgemeinschaft Berlin Ost", Leiter der deutschen Zentrale für Jugendwohlfahrt, und erster Direktor des Berliner Jugendamtes. Darüberhinaus u.a. im internationalen Versöhnungsbund tätig. Lebte nach seiner Emigration in Zürich.Ca. 18 Briefe und Karten 1936/60, darunter u.a. Einladung zu einer Zusammenkunft für europäischen Wiederaufbau vom 10.7.44; Anfrage wegen eines Schülers 1936; Mitgliedschaft Geheeb's im Versöhnungsbund 1945; Teilnahme an der Konferenz in Saanen 1945. Ein Brief Geheeb's über Otto Leitolf (21.2.??); ein Brief über Unmöglichkeit von Anstellung ausländischer Lehrer (15.12.36), ein Artikel zu Paul Geheeb's 90. Geburtstag.

 

Sigel, Helene, Gymnastiklehrerin an der OSO 1928/32. Ca. 20 Briefe und Karten 1934/78 über ihre Arbeit, ihr Leben, über gemeinsame Freunde. Immer dankbar für die Zeit in der OSO unter Paul Geheeb's Führung. 3 liebe Erzählbriefe von Edith

 

Silverman, Florence. Ca. 10 Briefe und Karten 1952 über Adoption eines Baby's

 

Silzer, Georg, 2 Briefe 1953, davon ein Brief von Edith wegen eines Konzertes in der Ecole

 

Simon, Heinrich, Herausgeber der Frankfurter Zeitung, ein Brief von Geheeb über Stud. Jur. Goerendt (19.3.33)

 

Simony, Wera, geb. Tubandt, Schülerin OSO 1918/20. Ca. 30 Briefe und Karten über ihr Leben, einige Erinnerungen an OSO-Zeit (30.1.50). 3 bis 4 Erzählbriefe von Edith

 

Simson, Richard und Edith, 1 Brief, 1 Gedicht 1940. Besuch. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Skawran, Paul, Prof. Dr., Afrikaans-Duitse Kultur-Unie. 4 Briefe 1936, ein Aufsatz von Dr. Skawran (es fehlt die erste Seite); 2 Briefe von P. Geheeb, 11.2.36: Stellungnahme zu Skawrans Aufsatz über die Organisation der DLH nach Altersstufen. P. Geheeb 8.7.36: Stellungnahme zu Skawrans Einschätzung von Lietz und zur Behauptung, die Knaben in der OSO entwickelten sich feminin.

 

Slivko, Susan, Musikerin. Befreundet mit den Wallfisch's. Wirkte bei den Meiringer Festspielen mit; spielte im Ferienlager in Goldern mit. Ca. 120 Briefe und Karten. 2 volle Couverts 1953/78. Viele liebevolle, freundschaftliche Briefe von Edith über Susan's Ergehen (oft Depressionen), gemeinsame Freunde (Comissiona's, Wallfisch's, Daniel's, Kurt und Eva Cassirer etc.), über ihre Besuche und Konzerte in Goldern

 

Smith-Clark, Eunice und Schwester Rebecca, beide Schülerinnen OSO. Ca. 30 Briefe 1952/80, inklusive jährliche Rundbriefe von Eunice über ihr Leben in Amerika. Mehrere Dankesbriefe von Edith für Spenden, Empfehlungen für Indien. Erzählungen von der Schule, u.a. darüber, dass sie und Paul Geheeb wieder die Besitzer der OSO seien (18.2.52). - S. auch Schülerakten Clark

 

Solmitz, Elly , Frau von Walter Solmitz, und Sohn David, 5 Couverts 1963-1982

 

Solmitz, Franz (Sohn von Werner und Edith Solmitz) und Tochter Patricia, gen. Tish, Tochter Phoebe, 1 Couvert; 6 Briefe 1936/1961. Ein kurzer, liebevoller Brief von Edith 23.12.1948

 

Solmitz, Hans, Bruder von Eva Cassirer, Werner und Fritz Solmitz, und Frau Heidi, Eltern von Souzou (geb. 1941) und Sibille (geb. 1942). 3 Couverts 1944/78 mit Briefen über die Familie, die Kinder etc.

 

Solmitz, Karoline, Sozialfürsorgerin, nach der Emigration in die USA Mitarbeiterin an einer "Childs Guidance Clinic", und Fritz, ?jüngster Bruder von Eva Cassirer, geb. ca. 1892/93, Herausgeber des sozialdemokratischen "lübecker Volksboten", auf Grund seiner politischen Überzeugungen 1933 verhaftet. Nahm sich im Gefängnis das Leben (siehe Zeitungsartikel Sept.1933). Caroline und Fritz waren die Eltern von Gerhard, Ernst, Peter und Brigitte (die drei Jungen nannten sich in den USA Sommers; Peter Sommers spielt eine nicht unwesentliche Rolle bei der Wiedereröffnung der OSO 1945/46). 3 Couverts 1912/64 viel Familiennachrichten, ein unwesentlicher Brief von E.Geheeb an Fritz vom 23.5.32; dann erst ab ca. 1950 weitere Erzählbriefe von E.Geheeb an C.Solmitz. Ein Brief an Eva Cassirer (aus dem Nachlass von Henry C.) vom 3.3.33 über seine verzweifelte Lage, die Verhaftung von Leber (seinem ?Vorgesetzten), das Verbot des Volksboten, das Ende seines Deutschlands, für welches er im Krieg gewesen sei, und das Ende seines Engagements in der Arbeiterschaft etc. etc. "Dir strahlt das Geistige, und wenn es niemand kennt. Mir nicht. ... Was noch steht von meinem Leben, das ist das Jüdische. ..."; "Von Politik will ich nicht mehr reden, zumal man ja dem Briefgeheimnis nicht mehr trauen kann". Dann die Antwort von Eva Cassirer (ebenfalls Nachlass von H.Cassirer) aus der Odenwaldschule vom 5.3.33 über die tiefe Lüge der Zeit, über ihr Deutschland, das noch weiterlebe und letztlich wirklicher sei als das jetzt so sichtbare, über den momentanen Weltaugenblick als Ausdruck der Menschlichen Natur, die getrieben sei, nicht im Bewusstsein, d.h. nicht in Gott lebe; über Heiner mit seiner Zuversicht; über die innere Haltung, die auf die Kinder wirke; über ihre beabsichtigte Reise nach Rom. Keine Briefe von P.Geheeb

 

Solmitz, Walter, Bruder von Edith Cohn (der "grossen Edith") und Vetter von Eva, Werner, Fritz und Hans, geb. 1905, gest. 1962, verheiratet mit Elly Solmitz, Vater von David Solmitz. 28 Couverts 1919/62 sowie 1 Couverts von Briefen von Dr. Laudenheimer über Walter Solmitz.

 

Solmitz, Werner, Bruder von Eva Cassirer-Solmitz, und Edith, 1 Couvert; mit einem Brief an Kurt und Eva Cassirer vom 2.5.42 ausführlich über Martha, Frau von Heiner Cassirer, und deren Besuch bei Werner und Edith und einen Brief ohne Anfang an Kurt und Eva vom 28.2.43

 

Solmitz, Werner, geb. 25.8.1890, gest. 15.2.1971, Kinderarzt in Berlin, 1939 Auswanderung in die Schweiz, 1941 Auswanderung in die USA; Bruder von Eva Cassirer, Fritz und Hans Solmitz; 1920 Heirat mit Edith Solmitz, geb. Cohn, genannt "die kleine Edith", Schülerin der OSO, geb. 7.2.1894, gest, 1981, Schwester von Gerhard Cohn und Alfred (nach Emigration in USA Corneel). Edith Cohn's Mutter ist "Muttl Cohn". 2 Kinder: 1. Renate Solmitz, verheiratet Frankenstein, geb. Aug.1923 (kinderlos), s. Couvert Frankenstein. 2. Franz Solmitz (geb. Aug. 1925, gest. Sept. 1980), eine Tochter, s.Couvert Franz Solmitz; 11 Couverts 1920/81, ca. 400 Briefe, Karten, Telegramme; die letzten 3 Couverts mit Briefen von E.S. nach dem Tode von Werner. Die Korrespondenz enthält zahlreiche Briefe von E.Geheeb sowie vereinzelte Briefe von P.Geheeb. Viel über das Ergehen von W. und E.Solmitz; vor allem in den späteren Jahren, ab ca. 1955/60 viel und wesentliches über das innere und äussere Leben von E.Geheeb. - Nach dem Verlassen Berlins am 1. 7. 1939 einige Wochen bei den Geheebs auf Schloss Greng; berührt vom nach wie vor spürbaren OSO‑ Geist (W.Solmitz an P.Geheeb, 12.8.1939). Vereinzelte Briefe: W.S. an E.G. 7. und 9.4.1940 u.a. über Schermann (rät zu einem Vergleich); 12.4.1940, E.Solmitz an E.Geheeb über die Perlenkette von E.Geheebs Mutter, die verloren ging und von Herrn David ersetzt werden sollte; 6. und 22.7.1940 W.Solmitz an E.Geheeb über evtl. Auswanderung der Geheebs in die USA; ab 1942 Briefe über ihr Leben in den USA, berufliche Integration etc.; E.Geheeb über ihr Leben, die Schule etc. u.a. 13.10.1947, 26.2.1948, 5.2.1949 (u.a. Erbschaft von Fr.30.000.- von einem Bäckermeister), 4.10.51 E.G. an E.S. über A.Keller, Neuaufbau der Ecole, fehlendes geistiges Fluidum in der OSO u.a.; 21.12.1951 und 25.2.1953 über Paul Geheeb, seine Liebesfähigkeit und seine Gleichgültigkeit, wenn er nicht liebt; 16.1.1959, E.G. an W.S.: " Die Schule ist jetzt wirklich in einer sehr schönen Verfassung, man braucht sich ihrer nicht zu schämen. Du weisst, ich habe das nicht immer gesagt."; E.G. an E.Solmitz, 21.3.1962: " Es geht sehr, sehr gut mit Lüthis"; ab 11.3.1963 u.a. auch über Verkauf der OSO; 12.2.1968 E.Geheeb " Ich empfinde es in dieser Zeit als besondere Aufgabe, sich nicht völlig zu distanzieren von dem vielen grossen Leid und Wirrnissen, und dennoch innerlich Distanz zu halten, um zu dem Eigentlichen des inneren Lebens vorzustossen."; 1969 über Verkauf OSO, Neubauten in der Ecole, Werners Krankheit; 1.6.1973 E.Geheeb an E.Solmitz: " Ich komme zu wenig dazu, meine Zeit selbst einzuteilen. Es geschieht immer etwas von aussen. Aber oft Erfreuliches."; 9.5.1975 E. Geheeb an E.S.: " Es ist unglaublich, wieviel Menschen aus der Vergangenheit wieder auftauchen und glauben, dass sie der OSO oder einer unserer Schweizer Schulen viel, ja die Grundlage ihres Lebens verdanken.".

 

Sommer, Emmy, geb. Schäfer (ihre Mutter laut Geheeb eine geborene Soldan). E.Sommer in erster Ehe mit Benno Markwald verheiratet. Sie war eine entfernte Cousine von Geheeb. 25 Briefe und Karten, ein Zeitungsartikel 1890/1909 sowie ein Brief von Luise Schäfer und einer von Clothilde Schäfer, zwei Tanten von E.Sommer. In ihren Briefen schreibt E. Sommer über gemeinsame Interessen: Kirchenfragen, Stellung zur Frauenfrage. Einzelne Briefe: 3.3.91: Geheeb sei aus Studentenverbindung ausgetreten, trage spitzen Franzosenbart und verkehre bei Prof. Pfleiderer in Berlin; sie wolle seine Broschüre lesen. 17.3.93: Sie hat Haeckel's Schöpfungsgeschichte, Renan's "Leben Jesu" und Büchner's "Kraft und Stoff" gelesen. Habe etwas sozialdemokratische Ideen, doch nicht Bebel'sche. Befürwortet die Emanzipation der Frau etc.. Ostersonntag 1898: Geheeb hat anscheinend von seinem idealen Erziehungsplan geschrieben. 20.2.1900: Sie berichtet von einem Gespräch an ihrem Geburtstag "Der Lehrer hätte die vorgeschrieben Ansichten zu lehren, dafür würde er bezahlt. Ich protestierte empört, wurde aber von H. v. R. und den anwesenden Frauen überstimmt. Wenn wirklich diese Tyrannei besteht, sucht sich ja der Pädagoge besser einen freien Platz". - Die Korrespondenz enthält keine Briefe von Paul und Edith Geheeb.

 

Souchon, Martin, Dr.; 7 Briefe 1906/08 über Wickersdorf

 

Soupault, Ré, ca. 75 Briefe und Karten ca. 1952/74. Viele Briefe von Edith über die Mischlingskinder, über einen Herrn Wright, der zwei Mischlingskinder in die USA verpflanzen will; über Klaeber, Aurobindo Bose (29.5.74)

 

Specht, Minna, geb. 22.12.1880, gest. 3.2.1961. Ca. 25 Briefe, Zeitungsartikel, Todesanzeige und Beitrag in "Erziehung zur Humanität", S.12. 1945/61 über Übernahme der Leitung der OSO, Entwicklung der OSO. Freundlichkeiten. Auch einige Briefe von P. und E.Geheeb

 

Spengler, de, hat offenbar ein Institut "Manoir" in Belle-Vue près Genève. Ca. 20 Briefe und Karten 1934/42, darunter ein Brief von Geheeb über Schloss Greng (27.2.39), ein Brief von Geheeb mit Bitte, sie möge wieder als Lehrerin aushelfen (25.9.35)

 

Speyer, Wilhelm, ca. 20 Briefe, Karten, Photos 1932/38. Zwei Briefe von Geheeb wegen Aufnahme eines Schülers und Mitteilungen über die Schule (29.3. und 15.12.38)

 

Spira, Theo Dr., Mitarbeiter OSO 1913/14; hat ua einiges in der englischen Lautentwicklung gearbeitet, auch über Shelley's geistesgeschichtliche Bedeutung ( am englischen Seminar der Universität Giessen 1923) und hat Shakespeares Sonette 1929 interpretiert. - 2 Couverts, 10 Briefe, Telegramm, Zeitungsmeldung zum Tode von Spira 1914/61 u.a. 2 Briefe von Geheeb mit der Bitte, nicht mehr in seine Schule zurückzukehren (20.8.14); Prozess mit Geheeb; darüber siehe auch u.a. Korresp. Geheeb/Müntz und Geheeb/Erdmann. ?3 Briefe von Theo Spira an Bubi von Scholz 1915/17 über Bubis Wunsch, als Kriegsfreiwilliger ins Feld zu ziehen (Originale im deutschen Literaturarchiv Marbach). Zu Spira siehe ferner sein Arbeitszeugnis und Spiras Vortrag über die öffentliche höhere Schule (14.6.1919), sowie besonders "Wie sich unsere Arbeit entwickelt hat" (4 maschinenschriftliche Seiten, April 1921, in Dossier "Giessener Kreis", Sign. IV/E/8).

 

Spörri, Margret, Schweizerin, die vielen jüd. Emigranten geholfen hat. Ca. 20 Briefe 1935/40. keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Spranger, Eduard, 7 Couverts, 1922/63, darunter auch Briefe von Geheeb in Kopie und Durchschläge. In der Korrespondenz u.a. 24.5.25 Spranger an Geheeb über den Erziehungsgedanken der Landerziehungsheime, 6.2.27 über Pestalozzi, 22.3.28 über Paul Krantz und Klaus Mann, E. Spranger 23.4.29: "Es ist mir sehr interessant, dass auch in Ihrem geistig so regen Kreise die Jugend von den Werten des deutschen Klassizismus und Humanismus abrücken möchte. Diese Erscheinung zeigt sich überall"; nochmals zu Paul Krantz. 27.4.33 E. Spranger über seinen Rücktritt. 14.6.33 P. Geheeb über die Rücknahme von E. Spranger's Amtniederlegung; 15.6.33 P. Geheeb u.a.: " Dass es mir gar nicht unbedingt um das Weiterbestehen meiner Schule zu tun ist, sondern im Grunde nur darum, dass ich mit reiner Seele und sauberen Händen über diese Erde gehe. Welches Glück im Wirrwarr dieser Kämpfe einen festen geistigen Standort zu haben. ..."; E. Spranger 1.7.33 über seine Arbeit für und in der Welt der Ideen. P. Geheeb am 9.8.33 sehr ausführlich über die Situation der OSO und Bitte um Vermittlung eines Kontaktes zu einem Sachbearbeiter des Reichsinnenministeriums, der helfen könnte. Spranger an Geheeb, 12.8.33: " Mein freundschaftlicher Rat kann nur sein: durchhalten bis der Wind einmal anders weht. ...". 5.5.34 E. Spranger: "Aber die Welt der Gedanken behält etwas Tröstendes, und wenn man sich ganz hineingegraben hat, versinkt ein Teil der Realität mit ihrem stumpfen Widerstand". 15.7.38 E. Spranger berichtet über sein Jahr in Japan; gewisse Ratlosigkeit, wo jetzt nach der Horizonterweiterung wieder ansetzen. 11.7.39 P.Geheeb berichtet über Weggang aus Versoix. 20.8.39 E.Spranger "Das eigentlich pädagogische beschränkt sich auf enge, stille Kreise". Juli 1942 E.Spranger dankt für all die Zeichen zu seinem 60. Geburtstag "Man lehrt aber nur, was man im Dienen gelernt hat." 24.8.42 E. Spranger erwähnt Studie über Fröbel. 27.6.46 P. Geheeb " Ich bin heute noch nicht überzeugt, dass Deutschland noch eine Zukunft haben wird. Wenn es wieder aufleben soll, dann erwarte ich viel von Ihrer Mitwirkung"; hofft auch auf Albert Schweitzer. 4.11.46 E.Spranger jetzt in Tübingen; Anfang 44 wegen Verbindungen zu den Kreisen des 20. Juli ins Gefängnis. Nach 10 Wochen dank seiner Frau wieder frei. Nach dem Krieg Rektor der Uni Berlin. Ausführlich über sein jetziges Leben und die Zukunft. 5.11.46 Susanne Spranger bittet um Esspakete. 22.4.47 Susanne Spranger dankt. 27.6.50 P.Geheeb lädt die Sprangers zur Jubiläumsfeier in die OSO ein, er gäbe selbst wieder viel Unterricht, Religionskunde und Philosophie. Spranger 2.7.50 kann nicht kommen, Semesterende in Tübingen. 26.4.51 P. Geheeb über einen Zeitungsartikel über Paul Krantz (E.E.Noth). 29.4.51 E.Spranger über P. Krantz. 25.7.52 P.Geheeb Geburtstagsglückwünsche; Geheeb lese zusammen mit einigen älteren Kameraden und Mitarbeitern gerade E. Sprangers "pädagogische Perspektiven", auch Wagenscheins "Zur Selbstkritik der höheren Schule". 8.6.53 P.Geheeb erwähnt den Empfang zu Ehren Pandit Nehrus am 16./17.6.53 in Bern. 4.7.56 E.Spranger " Bei uns herrscht wieder der Jammer des Kampfes um die Lehrerbildung, Erziehungswissenschaft soll getrieben werden. Was ist in der Erziehung schon wissenschaftlich auszumachen? Das erste ist die Leidenschaft, dazu sollen Erfahrung und Besinnung kommen". Geheeb an Spranger 2./5.5.60 sehr ausführlich über Kerschensteiners Theorie der Bildung, über Lietz (im Grunde kein Erzieher), Wyneken (verbrecherischer Mensch), gemeinsame Ideale etc. (eine Art Abschiedsbrief). 28.7.60 E. Spranger Kerschensteiner sei pädagogisch gross, philosophisch immer schwach; habe Lietz selbst nicht gekannt; empfand Wyneken immer als gefährlich. 3.1.61 P.Geheeb dankt für Geburtstagsbrief, erzählt von der Feier etc.. 7.5.61 E. Spranger kondoliert. Einige weitere Briefe zwischen E.Spranger und E.Geheeb

 

Springmann, Helga, Schülerin OSO 1929/35. 1 Brief von Geheeb, 21.8.1933 an Frau Dr. Hesse, Alassio, Italien: Geheeb ist empört über das Geschehen in der OSO; fragt sich, ob Helga Springmann an den Genfersee übersiedeln soll. Zwei unveröffentlichte Texte von Helga Gassner, geborene Springmann über ihre Zeit als Schülerin an der OSO und über jüdische MitschülerInnen.

 

 

St. Christopher School. 65 bis 70 Briefe und Karten 1936/50, darunter viele Briefe von Paul Geheeb und Edith, u.a. über die Aufnahme eines Schülers. 2 Söhne von Mr. Lyn Harries und auch andere Schüler waren auf den Plejaden in Ferien. Dankesbriefe der Kinder 1937/39; nach dem Krieg kommen ganze Gruppen in die Schweiz während der Sommerferien (s. Edith 3.12.48, 17.3.49 und 4.10.49); über die Aufnahme von Elisabeth Dring als Schülerin 1949

 

St. Goar, Trude, Mitarbeiterin in der OSO 1922/34 (Verwaltung/Buchhaltung), gute Freundin von Edith, 3 dicke Couverts. Umfangreiche Korresp. 1934/81. Viele freundschaftliche Erzählbriefe von Edith.

 

Staedel, Eduard, Rechtsanwalt in Darmstadt, Schwager von Erdmann; hatte auch pädagogisches Interesse, sympathisierte mit dem "Giessener Kreis" um Erdmann und Spira. Eine Karte, 27.7.09 an Geheeb

 

Stalder, Arthur, 1954 aushilfsweise als Schreiner in der Ecole. 6 Briefe 1954 über Anstellung; einige Briefe von Edith

 

Stammer, Charlotte, 13 anhängliche Briefe und Karten 1934/37, spricht Edith mit "geliebter Chef" an, schreibt über Erkrankung des Bruders, seiner Notoperation an der Hüfte; über ihre Arbeit; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Stapfer, Liselotte, Praktikantin von der Schule für soziale Arbeit 1952 (s. Praktikumsbericht), 14 Briefe 1951/53, darunter auch einige Briefe von Edith an Frl. Hofer über die Arbeit von L.Stapfer

 

Stappenbeck, Renate, Praktikantin, 4 Briefe und Beurteilungsbogen 1962; ein Brief von Edith an den Direktor des Ausbildungsseminars

 

Stargardt, Edith, geb. Wolff, 5 Briefe und Karten 1945/61 u.a. über Lotte Pariser. Edith dankt für die Nachricht, dass Lili lebt; berichtet von der Beerdigung von Werner

 

Staub, Fridolin, reform. Pfarramt St. Antoni, Kanton Fribourg. 5 Briefe 1940/42, darunter ein Brief 11.4.40 von F. Staub über Schermann, der geradezu krankhaft veranlagt zu sein scheint; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Stein, Inge, Hausdame in Goldern. Ca. 50 Briefe und Karten 1954/71, darunter viele Briefe von Edith über die Anstellung, über Manuela, die anfänglich ohne I.Stein in der Ecole war; später über Vorkommnisse in der Schule, über den Haushalt und die Familie (während I.Stein in der Kur ist). Paul Geheeb erlaube nicht, einen Hund mit in die Ecole zu bringen (Edith, 12.2.59); keine Briefe von Paul Geheeb.

 

Stein, Rosemarie und Peter, Mitarbeiter OSO bereits zu Geheeb's Zeiten; Eltern von Petra. Ca. 30 freundschaftliche Briefe und Karten 1954/81, u.a. Vermittlung eines Schreiners, über Drucksachen aus der OSO-Druckerei; über Ferienaufenthalte in Goldern, im grünen Winkel, in Manno. Todesanzeige von Peter Stein

 

Steiner, Albert, Mitarbeiter Versoix 1936/38 (s. Zeugnis). 3 volle Couverts, 120 bis 130 Briefe und Karten 1937/78, Todesanzeige. Schreibt über sein Ergehen, seine Familie, seine Musik. Hin und wieder kurze Bezugnahme auf Briefe von Paul Geheeb und Edith. Ein Brief von Geheeb, wegen seiner Anstellung; zwei Briefe von Edith wegen Ferien.

 

Steiner, Johannes Dr., ein Brief von Geheeb vom 8.9.35 an Frau Hedwig Leitz, Glion VD, über die Aufnahme von Dr. J. St. als au pair

 

Steiner, Rudolf 5 Aufsätze von R. Steiner (Auszüge) mit Erwähnungen von Steiner in Photokopie sowie einen Begleitbrief von Christoph Lindenberg vom 25.2.1990 mit weiteren Erklärungen; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Steinitz, Erich und Frau Gustel, Mitarbeiter OSO 1929/33. 4 volle Couverts, Erzählbriefe, Karten, Telegramme 1929/82 über frühere Schüler, die Arbeit, über Israel, über die eigenen Kinder. Zum Schluss ein Kondolenzbrief an Armin Lüthi zum Tode von Edith, in dem er erzählt, wie er und Edith verwandt sind und wie er an die OSO kam.

 

Steinitz, Hermann, Bruder von Erich, und Frau Gerda, ca. 32 Briefe, Karten, Photo 1949/56. Freundschaftlich. U.a. offizielle Einladung für Ferien in der Schweiz; Bitte, Emmi Hirschberg zu besuchen vor Gerda Steinitz's Reise in die Schweiz, um direkte Nachrichten zu erhalten etc.

 

Steinitz, Martha, 11 Briefe 1930/60, darunter einige Erzählbriefe von Edith, u.a. über "Vetter Perl". Gut ein Brief von Edith, 13.8.51 über Paul Geheeb Tour durch Deutschland, die Erlebten Freuden " Trotzdem heisst das nicht, dass er zurückkehren möchte nach Deutschland, trotz seiner 81 Jahre kann er nicht leben, wenn er nicht mindestens einmal in der Woche in die Berge steigt."

 

Steinmann, Inge, Bürohilfe 1948/49, 4 Briefe 1948/52, u.a. von Edith 1949 an die Mutter von I.Steinmann, in dem sie Inge wegen ihres Einsatzes lobt

 

Steudler, Heinrich, Gemeindeschreiber Hasliberg, 2 Briefe 1960, ein Brief von Edith mit Dank fŸr den Besuch des Gemeinderats anlässlich Geheeb's 90. Geburtstag

 

Steuerwald-Landmann, Anna. Ca. 50 Briefe und Karten 1950/76, u.a. Dank für die Tage in Goldern, Anfrage wegen Aufnahme einer Gruppe in den Ferien; über ihren Vortrag über die Ecole und Paul Geheeb an der Volkshochschule Fürth; Begeisterung über die Ecole-Reportage im UNESCO-Courrier. Erzählbriefe von Edith; Dank für Spende; über Mathilde Adler (Schülerin OSO); über Enkelin Sonja, die als Helferin der Ecole war etc.; keine Briefe von Paul Geheeb

 

Stiel, Henny, 4 volle Couverts 1943/79. Sehr freundschaftlich, rührend anhängliche Briefe hin und her. Viele Erzählbriefe von Edith. In Henny Stiel's Briefen spiegelt sich viel von Edith's Alltag und Arbeit; H. Stiel war jahrelang während der Ferien zusammen mit ihren Neffen (Schüler in Schwarzsee) in Goldern. Wichtige Korrespndenz für Hinweise auf Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb. (Siehe auch Richard Stiel und Gustave Peyser, Schülerakten)

 

Stier, Robert, geb. 1838 in Eisenach, Schulinspektor (laut Chronik Anna Geheeb in den 1880erjahren auch für die evang. Schule in Geisa zuständig), verheiratet mit Ottilie Stier, geb. Schäfer, geb. 23.5.1844, gest. August 1900, Schwester von Berta Schmidt, Johanna Hoffmann und Albert Schäfer, Tante von Geheeb. Eltern von: Frieda Stier (1870 bis ca. 1950), Lehrerin, Otto Stier (1871 bis 1946), Versicherungsoberinspektor, Hermann Stier (1877 bis 1954), Administrator (seine Kinder sind Marianne Glaesmann, Gerhard und Bärbel Westphal). Von allen zusammen insgesamt 23 Briefe, Karten, Todesanzeigen und Photo 1890/1954 über Verwandte und Bekannte. Stier's lebten (zumindest in den 1890er Jahren) in Berlin und verkehrten dort u.a. auch mit Otto Pfleiderer. Frieda Stier interessiert sich dafür evtl. in der OSO mitzuarbeiten; sie sorgt dafür, dass Geheeb eine Einladung zur "Werkhauswoche für Erziehungskunst" von Herrn Merz (Stuttgart?) erhält; sie ist sehr mit Anna Geheeb befreundet; gibt Anstoss zur ersten Begegnung von Anna und Paul Geheeb nach 1945 (Brief vom 12.4.47). Im selben Brief erbittet sie Fürsprache bei den Amerikanern für Erich Schäfer, Arzt, Sohn von Albert Schäfer, und für Albert Suntheim, Landwirt, Sohn von Anne Suntheim, geb. Hoffmann (Schlitz).

 

Stigter, Ida, Schülerin in der Odenwaldschule ca. 1927-30, ein Brief vom 15.12.1953 u.a. über ein kürzliches Wiedersehen mit Els Woelken in der OSO, die sich in 23 Jahren so wenig verändert habe etc.. Keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Stöcker, Helene, nur ein (sehr interessanter) Brief von Geheeb, 7.7.1932 in Photokopie über Dr. Rimbach und die politischen Umstände der Zeit etc. – S. auch unter Rimbach

 

Stoffel, Curt, Dr., Mitarbeiter 1953/55 (siehe Zeugnis). 20 freundschaftliche Briefe 1955/77. Mehrere Briefe von Edith. Interessanter Brief von Edith, 26.6.56, in dem sie Dr. Stoffel auseinandersetzt, weshalb sie ihn nicht als Mitarbeiter aufnehmen könne, obwohl Paul Geheeb, der nie nein sagen kann, schon zugesagt habe.

 

Stoop, Clara und Werner, Mitarbeiter 1918/19 (siehe Zeugnis) und Tochter Marianne, 1943 aushilfsweise als Lehrerin und Erzieherin in Schwarzsee. 12 Briefe, Karten, Todesanzeige 1942/61. Betonen immer wieder, wie glücklich sie in der OSO waren. Schreiben über ihre Arbeit, ihr Leben, Marianne. Interessant u.a. Werner Stoop, 23.11.42: " Ich erinnere mich noch gut, wie Sie schon 1918, als wir in der OSO die politischen Aussprachen hatten, so viel Verständnis und Wohlwollen für die Schweiz übrig hatten, eine "neue Schweiz", wie sie damals von Prof. Ragaz gefordert wurde ..."

 

Storz, Ruth und Ludwig, Mitarbeiter ab 1949 oder 50 bis ca. 1951, danach Lehrer an der ?Kantonsschule Aarau; Eltern von Michael und Claudia, diese Schülerin in Goldern (siehe Schülerakten). Ca. 15 bis 20 Briefe und Karten 1948/79, auch Korrespondenz mit Armin und Natalie Lüthi-Peterson.

 

Stramm, Inge, Weltenbummlerin, 8 Briefe 1957/63 über ihre Reise durch die Türkei, Syrien, Irak, Pakistan, Indien. Begeisterte und ermunternde Antworten von Edith

 

Strasdas, Tamara, geb. Schäfer, Mitarbeiterin 1962 (s. Zeugnis). 7 Briefe und Karten 1961/65 über die Anstellung; Edith dankt für ihren Bericht über den öffentlichen Schulbetrieb (1963)

 

Streckeisen, Fritz, gründete 1930 ein auf der Pädagogik der Landerziehungsheime basierendes Institut für Mädchen in Zuoz, Engadin. 3 Briefe 1945/46 über die Frage der neuen deutschen Erziehung; hat sich auch mit Prof. Friedrich Siegmund-Schultze in Verbindung gesetzt; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Strecker, Reinhard, zwei amtliche Rundschreiben. 22. 2. 1919, gedrucktes Rundschreiben des hessischen Landesamtes für das Bildungswesen "An die gesamte Lehrerschaft der höheren und niederen Lehranstalten Hessens", sowie 4. 3. 1919, Dr. Strecker "Betreffend Einführung der Einheitsschule", Abschrift auf Papier der Odenwaldschule

 

Streicher, Alexander und Frau Margot, Lehrer in Haubinda. Ca. 50 Briefe und Karten 1949/54 über die Lebensmittelknappheit, sonstige Sorgen. Edith kündigt Liebesgabenpacketchen an; keine Erinnerungen an früher; keine Briefe von Paul Geheeb

 

Stucki, Helene, Dr., ca. 45 Briefe und Karten 1939/67. Hat oft mit ihrem Rat geholfen. Auch Rechtsanwalt in der Sache Schermann vermittelt etc.. Interessant ein langer Dankesbrief von Geheeb, 23.1.61: " Als ich ein Junge von 5 Jahren war schärften meine Eltern mir eines Tages ein, dass es zwei hässliche Dinge gäbe, vor denen ich mich unbedingt hüten müsste: Lügen und Undankbarkeit ..."; ein Dankesbrief von Edith für Spenden 1967. Sonst keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Studer, Fritz, Dr., Bundesrichter. 7 Briefe und Karten 1941/45. Freundschaftliche Korrespondenz über nicht zu Stande gekommenen Besuch; Freude über das Ende des Prozesses (1940); über sein Bedauern, dass er sich Geheeb nicht mehr widmen konnte, als dieser in Winterthur war (9.7.42); über Schmerzen; keine Briefe von Paul und Edith Geheeb

 

Stuewe, Mary-Lies, Schülerin OSO. Ca. 60 bis 65 Briefe und Karten 1939/79, eine Broschüre von Siegfried Möller's Sanatorium in Dresden, in dem sie mitgearbeitet hat. Viel über ihre Arbeit, ihr Ergehen. Viele Briefe von Edith. Öfter über das Kurhaus Martens in Trogen und M. Stueve's Probleme. Ein Brief von Paul Geheeb 1939, in dem er von der Gegend am Murtensee schwärmt.

 

Suck, Ernst-August, Dr., Mitarbeiter Goldern Frühjahr bis Herbst 1954. Ca. 25 Briefe und Karten 1954/67 über Anstellung; kritische "Bemerkungen zur Tagung der Schulgemeinde vom 6.7.54", ein Brief vom 3.1.55 über Misstände in der Ecole, über die Beschwerde bei der Erziehungsdirektion in Bern Ende Oktober 54, das Ehepaar Varga und Edith, welche die Crux der Ecole seien; im selben Brief auch: " Erst jetzt habe ich meine religionssoziologische Forschungsarbeit bei Ihrem alten Emil Fuchs aufgenommen. Er ist wohlauf, gesund, immer sehr aktiv in der gesellschaftlichen Arbeit, was ihm von kirchlicher Seite besonders viel Feindschaft (offen und versteckt) eingetragen hat. Wir stehen halt mitten in der Auseinandersetzung zwischen christlicher und marxistischer Weltanschauung ..."; 5.3.55 scharfe Reaktion Geheeb's auf die Beschwerde von Dr. Suck; 26.3.59 reuevoller, aufrichtiger Entschuldigungsbrief von Dr. Suck. 24.8.59 und 20.1.60 2 sehr ausführliche Briefe von Geheeb über Bildung und Charakter von Dr. Suck (als Empfehlung) und die Mitarbeitermisere. In Suck's Briefen häufige Erwähnung von Emil Fuchs; persönliche Grüsse von ihm im Brief vom 21.3.54

 

Suhrkamp, Peter, Mitarbeiter OSO Anfang Januar bis 23.4.19 (s. Zeugnis). 12 Briefe 1919/76 über die psychische Verfassung nach dem Krieg (Suhrkamp, 2.6.19); 14.7.25 Anfrage von N. Deutner weshalb Suhrkamp seinerzeit fristlos aus der OSO weggegangen sei. Zeitungsnotiz 11.4.56 über das Bundesverdienstkreuz für Peter Suhrkamp. Dann Edith, 20.3.72 u.a.: " ich möchte aus meinen persönlichen Erinnerungen betonen, dass wir selten einen so begabten, einfallsreichen und hinreissenden Menschen in unserem Kreise hatten, und dass wir später oft an diese Zeit zurückgedacht haben.". Dazu ein Aufsatz von Gertraud Herzogenrath vom Nov. 75 "Erinnerungen an Peter Suhrkamp in der Odenwaldschule" (viele Aussagen über ihn, seine Art des Unterrichts; keine Hinweise auf die damalige OSO). Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Surbek-Frey, Maler, ein Brief und eine Karte 1955 und 1959 Glückwünsche etc.

 

Surer-Zumsteg, Hans und Sohn, Hans Surer. 45 Briefe und Karten 1942/76. Freundschaftliche Korrespondenz. Immer bereit zu helfen. 1946 in Goldern musiziert; Uhrenreparaturen; Begeisterung nach einem Besuch der Ecole. Edith bittet um finanzielle Hilfe für ein Badezimmer im Turmhaus und Ausführungen über seine Renovation (6.9.56)

 

Sürig, Ute, Praktikantin 1959. 5 Briefe und Karten 1959/60 über Bewerbungsfragen.

 

Susemihl, Ruth, verheiratet Bodenstedt. Mitarbeiterin in Goldern 1955 (s. Zeugnis). 20 bis 25 Briefe, Karten, Telegramm 1954/58. Sehr geschätzte Mitarbeiterin; dankbare Briefe. Ein längerer Brief von Edith nach ihrem Weggang. Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Susmann, Margarete (Bendemann). 15 Briefe und Karten 1942/64 über ihre Bücher (Goethebuch 1957), ihr Augenlicht. Ein Brief von Paul Geheeb, 14.6.60 über seine Erkrankung. Dazu ein Zeitungsausschnitt "Aus sich wandelnder Zeit: die Philosophin Margarete Susmann"

 

Suter, Ernst, 15 Briefe und Karten 1948/53 über Aktien, Rechtsstreit etc.; ein interessanter Fragebogen vom 11.1.54 mit Auskünften über die Finanzlage der Schule, das Verhältnis zur UNESCO etc. (als Grundlage für einen Unterstützungsantrag). – Zu Suter siehe auch das Dossier "Genossenschaft der Freunde der Ecole d'Humanité", Sign. IV/F/13.

 

Suter, Robert. 8 Briefe und Karten 1954/55 Bewerbung als Mitarbeiter; Anstellungsfragen

 

Sutro-Katzenstein, Netti, Gründerin des Schweizer Hilfswerkes für Emigrantenkinder, 80 bis 90 Briefe und Karten 1940/68 über Flüchtlingskinder, finanzielle Sorgen etc. u.a. Paul Geheeb 23.9.40 über die Frage der Unterbringung ihrer Kinder an andern Orten im Kanton Fribourg, da sie sie nicht mehr behalten können; über die Jacoby-Kinder, R. Varga, Rumpler u.a. Kinder. Edith 11.10.44 über Wiedervereinigung von Familien, 8.1.54 Hilfe zum Kauf der Suter‑ Aktien. Viele weitere, ausführliche und Informative Briefe von Paul Geheeb und Edith. Dazu Zeitungsausschnitte über ihr Buch "Jugend auf der Flucht"

 

Swan, John und Marian, Mitarbeiter in Goldern, 2 volle Couverts 1951/82. Freundschaftliche Briefe. Ausführlich über das Ecole‑ Leben, über Aurobindo, Ernst und Lory Wallfisch, über Eva und Kurt Cassirer, Caroline und Brigitte Solmitz u.a. Verwandte von Edith; über Manno; Ferienlager in der Ecole; 31.3.63 Edith über ihre Griechenlandreise. Sehr ausführliche Briefe von Edith. Keine Briefe von Paul Geheeb

 

Sylvan, Bernard und Evelyn. 5 Briefe und Karten 1955/58. Sehr ausführlicher, erfolgreicher Bettelbrief Edith's wegen der Turmhauswiese

 

Syngalowski, A., Dr., 6 Briefe und Karten 1945/46 über die Suche nach einem Mitarbeiter für die Werkstatt

 

 

 

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