Sommerfest 2014

Samstag, 21. Juni 2014

Text von Daniel Davis Wood. Übersetzung von Theresa Bach.

Am Morgen wurden alle BesucherInnen von der Schulleitung im Grossen Saal begrüsst (die Begrüssungsworte von Barbara Hanusa kann hier heruntergeladen werden) und konnten anschliessend einer Auswahl von Musikstücken lauschen, die zum Teil auch am Mittwoch zum Musikabend vorgeführt worden waren. Bei einem Stück von Orazzio Vecci wurden drei Violinen (Melissa Bagg, Maya Wieser, Käthi Hänggi) von Caleb Curtis am Cello begleitet; ein Violinenquartett spielte Teile eines Konzertes von Georg Philipp Telemann; das Singensemble gab eine Auswahl an Musikstücken aus Renaissance und dem zwanzigstem Jahrhundert zum Besten, gefolgt von Annabelle Schapals und Luca Schumacher mit je einem Solostück. Für das letzte Stück kamen Melissa und Caleb zurück auf die Bühne und spielten Rachmaninoff's "Vocalise", Op.34, No. 14. Mit Standing Ovations endete die diesjährige Matinée. Eine Audioaufnahme dieser letzten Momente kann hier heruntergeladen werden.

Nach dem Konzert öffneten verschiedene Werkstätten ihre Türen: Schmieden, Silberschmieden, Holzbearbeitung, Nähen und Steinmetzen in Aktion. In der Halle des Geheeb-Hauses konnten währenddessen viele Malereien, Skizzen, Collagen und Decoupage-Produkte bewundert werden. Kurz vor dem Mittagessen wurde der Sonnenwendbaum auf dem Platz aufgestellt, um die Sommersonnenwende zu zelebrieren. Aus dem Stegreif leiteten einige EcolianerInnen einen Tanz um den Baum herum an.

Verschiedene – etwas anstrengendere – Aktivitäten wurden am Nachmittag angeboten: Ein Turm aus Harassen konnte errichtet und gesichert bestiegen werden; Kraft- und Ausdauerwettbewerbe fanden statt. Währenddessen wurde im Grossen Saal ein Einakter von Anton Tschechow aufgeführt – "Die Hochzeit". Weiter ging es mit einer Tanzvorführung auf dem Platz und einer grossen Singgemeinde. Anschliessend war es bereits Zeit für ein Buffet auf dem Platz, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen liess.

Nachdem Gross und Klein gesättigt waren, zeigte die Volkstanzvorführungsgruppe einige Tänze auf dem Platz und lud anschliessend alle EcolianerInnen und Gäste ein, ebenfalls zu tanzen.

Das Abendprogramm begann schliesslich mit einem Zitat aus William Shakespeares "Sommernachtstraum":

    Nun kommt! Was haben wir für Spiel' und Tänze?
    Wie bringen wir nach Tisch bis Schlafengehn
    Den langen Zeitraum von drei Stunden hin?

Als Antwort darauf folgten weitere Tänze, eine Jonglage und viele verschiedene Musikdarbietungen. An einem grossen Lagerfeuer auf der Wiese neben dem Platz war jeder eingeladen, das Sommerfest abzuschliessen – bis zum nächsten Jahr, in 364 Tagen…

Dateien

MelissaCalebStefka.mp3 Barbara Hanusa - Begrüssungsworte zum Sommerfest 2014.doc

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