EcolianerInnen in Tibet

Montag, 12. Mai 2014

Text von Daniel Davis Wood. Übersetzung von Theresa Bach.

Vor etwa drei Wochen besuchten zwei EcolianerInnen während der Frühlingsferien ein buddhistisches Kloster auf der Tibetischen Hochebene in China. Sie besuchten dort einen buddhistischen Mönch, der seit langem mit unserer Schule verbunden ist. Gestern Abend erzählten sie im Rahmen der wöchentlichen Andacht von ihren Erlebnissen.

Als Ami Mackenzie aus den Vereinigten Staaten Jackie Sun in seiner Heimat besuchte, machten die beiden auch einen Ausflug in die Berge von Tibet, um dieses einfache Leben kennenzulernen. Sie erzählten unter anderem von einer heiklen Begegnung mit einer tibetischen Dogge, von Diskussionen über die politischen Schwierigkeiten in Tibet durch die Zugehörigkeit zu China sowie die aussergewöhnliche Gastfreundschaft der Mönche im Kloster.

Der Mönch, den sie besuchten, ist ein Freund von Jackies Familie und in der Gegend als weiser und heiliger Mann bekannt. Seit seiner Geburt war es ihm vorherbestimmt, in einen Mönchsorden einzutreten. Dieser Mönch ist auch ein Freund von Alain Richard, der schon seit vielen Jahren an der Ecole unterrichtet und der vor einigen Jahren ebenfalls dieses Kloster besucht hat. Alain unterstützte Ami und Jackie auf der Bühne, indem er von seinen eigenen Erlebnissen in Tibet berichtete.

Die Andacht, die jeden Sonntag im Grossen Saal stattfindet, bietet allen Mitgliedern der Ecole-Gemeinschaft eine Gelegenheit zum Nachdenken und Reflektieren – ein schöner Start in die neue Woche. Paul Geheeb, der Gründer unserer Schule, hielt die Andacht für die wichtigste Zusammenkunft der Woche. Wechselnd wird sie von MitarbeitenderInnen, SchülerInnen oder BesucherInnen vorbereitet und bietet die Möglichkeit über ein Thema oder eine Erfahrung zu berichten, die einer Person besonders wichtig ist – und die Gelegenheit, deren Bedeutung mit dem Rest der Schule zu teilen.

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