Fackelabfahrt 2014: Feuer im Schnee

Donnerstag, 27. Februar 2014

Text von Daniel Davis Wood. Übersetzung von Theresa Bach.

Letzte Nacht konnten SchülerInnen und MitarbeiterInnen an einer der populärsten Veranstaltungen des Wintertrimesters teilnehmen: der Fackelabfahrt. Für dieses Ski- und Snowboard-Abenteuer, das nach Sonnenuntergang stattfindet, nahm jeder eine brennende Fackel und machte sich bereit für eine Abfahrt in der Dunkelheit – lediglich mit dem Feuer der Fackel um den Weg zu leuchten.

Für die gesamte Ecole-Gemeinschaft begann der Abend mit einer leckeren Pasta-Mahlzeit im Bergrestaurant, die von den hauseigenen Köchen vorbereitet wurde. Nach dem Abendessen versammelten sich alle SchülerInnen in Ecole-Familien, nahmen je eine Fackel und folgten der Blauen Piste Richtung Lischen. Je nach Vorliebe konnten die Jugendlichen entweder Ski fahren oder snowboarden. SchülerInnen, die nicht hinunter fahren wollten, hatten die Möglichkeit, entlang des Schlittelweges zu wandern.

Als einer der Lehrer, der diese Wandergruppe leitete, kann ich sagen, dass es eine wundervolle Erfahrung war, diesen bekannten Weg inmitten völliger Dunkelheit hinunterzulaufen – ohne Geräusche, aber mit dem Knistern der Fackel und dem Knirschen des Schnees unter den Füssen; mit ruhigem Gelächter und Geplauder der SchülerInnen neben mir – bis ein Skifahrer oder Snowboarder direkt neben mir vorbeirauschte, voller Adrenalin einen Schrei der Begeisterung ausstiess und einen Lichtstreif hinter sich herzog.

Am Ende nahmen alle die Gondel von Lischen zurück nach Wasserwendi und trafen sich auf dem Campus zu Donuts, warmen Getränken, einem Lagerfeuer und einer Tanzparty im Schnee.

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