Womens' March: Ihr erster Protest und nicht ihr letzter!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Die Veranstaltung in Zürich wurde am 19. Januar als Echo des großen Marsches in Washington DC im Januar 2017 organisiert. Etwa dreißig von uns aus der Ecole, SchülerInnen und MitarbeiterInnen, reisten nach Zürich, um "Light the Night" zu helfen. Also stiegen wir in den von uns gemieteten Bus und kamen pünktlich um 18 Uhr an. Nach einigen mitreißenden Reden verließen wir den Helvetiaplatz und liefen mit der begeisterten Menge (geschätzte 18‘000 Personen!) durch Zürich, geschmückt mit Lichterketten, Stirnlampen, Laternen und anderen Lichtformen. Obwohl es kalt war, wurden wir von der festlichen Atmosphäre und den anhaltend zwingenden Gründen zum Protest gegen Diskriminierung, Missbrauch jeglicher Art und Menschenrechtsverletzungen, motiviert. Es war aufregend und ermächtigend, sich mit so vielen anderen zur Unterstützung von Frauen-, resp. Menschenrechten überall zusammenzuschließen!

Lunabella, eine vierzehnjährige amerikanische Schülerin, war stolz bei ihrer ersten Protestaktion dabei. In ihren eigenen Worten formuliert sie die Erfahrung so: «Der Women’s March in Zürich war eine inspirierende und farbenfrohe Veranstaltung. Es war unglaublich, all die Menschen zu sehen und die Energie zu erleben, die die Menschen aufbrachten indem sie Zeichen setzten, wie z.B. sich kreativ zu kleiden, um Frauenrechte einzufordern. Es war schon ein Erlebnis, nicht nur mit den Frauen (und Männern) unserer Schule, sondern auch mit den Frauen von Zürich und aus der ganzen Schweiz angereist, zu marschieren. Man konnte an der Energie der Menge spüren, dass die Leute wirklich wollen, dass sich die Dinge ändern. Der Marsch, als mein erster, hat mir verständlich gemacht, warum meine Cousine Ali so leidenschaftlich aktiv ist und für die Dinge kämpft, an die sie glaubt. Dies war vielleicht mein erster Protest, aber es wird sicher nicht mein letzter sein!»

Als Echo des weltweiten "Womens‘ March", wird die nächste Ausgabe unseres Ecole-Magazins in Kürze hier verfügbar sein, gefüllt mit "Frauenstimmen" und mit dem Titel "Ecolianerin" (anstelle des üblichen männlichen "Ecolianer").

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