Die Balance finden...

Samstag, 20. Mai 2017

An der Schulgemeinde haben Nico, Schülerin seit 2013, und Sarah, Mitarbeiterin seit 1977, die Schülerinnen und Schüler über ihre Kleidervorlieben und die Art und Weise wie sie sich anziehen befragt. Der offene Austausch regte zum Nachdenken an über unsere Kleiderwahl und unsere Erscheinung sowie über die Reaktionen der Mitmenschen. Zahlreiche SchülerInnen äusserten ihre Meinung offen vor der gesamten Ecole-Gemeinschaft. Dieses Thema, welches die Grenzen des Ecole Campus überschreitet, hat die tägliche Komplexität des Zusammenlebens aufgezeigt, aber auch die Chance, in einer Gemeinschaft zu leben, die durch ihre Vielfältigkeit bereichert wird.

Hier einige gehörte Kommentare:

"Ich glaube nicht, dass Kleidung immer eine Art ist, um auszudrücken, wer man ist. Wenn mir z.B. warm ist, ziehe ich mein T-Shirt aus, dies sagt aber nichts darüber aus wer ich bin, sondern nur darüber, dass mir heiss ist."

"Auf meiner letzten Schule waren alle sehr chic und sehr teuer gekleidet und ich fühlte mich nicht sehr wohl weil mir dies nicht entsprach. Hier habe ich verstanden, dass ich anziehen kann was ich will, weil es nicht das ist, was zählt."

"Als wir die Ecole mit meiner Mutter besuchten, fand sie, dass die SchülerInnen nicht gut angezogen sind, alle nach ihrem individuellen Geschmack. Deswegen hat sie gezögert mich hierhin zu schicken. Ich musste insistieren, da ich um jeden Preis an die Ecole kommen wollte."

"Für mich ist es cool, wenn ich kurze oder kaputte Kleider trage, so bin ich. Ich werde bestimmt niemanden daran hindern, sich anzuziehen wie sie oder er will".

"Manchmal kleiden sich die Leute auf eine provokante Art und merken nicht, dass ihre Erscheinung das Umfeld brüskieren kann."

*Mehr Informationen über die Schulgemeinde hier

zurück