Willkommen auf den Seiten des Geheeb-Archivs der Ecole d'Humanité
Das in den Räumen der Ecole d’Humanité im schweizerischen Berner Oberland beheimatete Geheeb-Archiv will dazu beitragen, dass die Geschichte dieser Schule und das Wissen um die Menschen, die diese Schule gegründet und getragen haben auch in der Gegenwart lebendig und wirksam bleiben.
Das Archiv wurde nach Edith Geheeb-Cassirers Tod im Jahre 1982 durch Margot Schiller, Irmi Jones, Martin Näf und Armin Lüthi aufgebaut und inventarisiert. Es enthält im Wesentlichen den umfangreichen Nachlass von Paul Geheeb (1870-1961) und Edith Geheeb-Cassirer (1885-1982). Es ist durch diverse Findmittel relativ gut erschlossen. Seine Bestände sind in acht grosse, in einem Archiv-Plan näher beschriebene Gruppen gegliedert. Neben grossen Beständen an grauer Literatur sowie einer Sammlung von Ton- und Bildmaterial und grossen Teilen der persönlichen Bibliothek von Paul und Edith Geheeb enthält das Archiv vor allem die rund 40.000 Briefe umfassende private und geschäftliche Korrespondenz der Geheebs. Diese bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückgehende Sammlung ist vermutlich der zeit- und pädagogikgeschichtlich wertvollste Teilbestand des Archivs. Neben zahllosen unbekannten AdressatInnen finden sich unter den ca. 1.750 KorrespondenzpartnerInnen der Geheebs auch eine Reihe bekannter Namen wie etwa Hermann Hesse, Rabindranath Tagore, Martin Buber, Eduard Spranger, Hermann Lietz, Gustav Wyneken, Romain Rolland, Adolphe Ferrière, Ernst Cassirer, Rudolf Pannwitz, Georg Kerschensteiner, Paul Östreich, Anita Augspurg, Minna Cauer, Emil Fuchs, Leonhard Ragaz, Carl Mennicke, Beatrice Ensor, Pierre Bovet, Willi Schohaus odr Elisabeth Rotten. Der gesamte Bestand ist durch eine detaillierte Korrespondenzübersicht erschlossen.
BesucherInnen sind im Geheeb-Archiv nach Voranmeldung jederzeit willkommen. Auch schriftliche Anfragen beantworten wir gerne, soweit die beschränkten personellen und materiellen Kapazitäten des kleinen, weitgehend ehrenamtlich geführten Archives dies erlauben. Während der Schulferien der Ecole d'Humanité ist das Geheeb-Archiv geschlossen.
Kontakt:
Ecole d'Humanité
Geheeb-Archiv
CH-6085 Hasliberg-Goldern
Tel.: +41 33 972 92 92
Fax.: +41 972 92 11
Email: Geheeb-Archiv@ecole.ch
Hier geht's zum Archivplan
Hier geht's zur detaillierten Übersicht über die private und
geschäftliche Korrespondenz von Paul und Edith Geheeb-Cassirer
Hier geht's zu einer von Martin Näf zusammengestellten Sammlung von Tondokumenten aus der Zeit und dem Umfeld der Geheebs, darunter ausfürhliche Interviews mit Paul und Edith Geheeb, Alwine von Keller, Minna Specht, Beatrice Ensor u.a.m..
Hier geht's zur Homepage der Odenwaldschule, deren Archiv weiteres Material von und über Paul und Edith Geheeb und die Odenwaldschule vor und nach 1934 enthält.
© Ecole d'Humanité, 2004, 2008,
letzte Änderung 21.06.2008